Stars wehren sich gegen Online-Verkauf

22. Juni 2003, 16:46
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Radiohead und Co. befürchten das Ende des Albums durch Einzelsongverkauf - Im Durchschnitt gehen gerade mal 12 Prozent des Erlöses an die KünstlerInnen

Wenig glücklich mit dem neulichen Erfolg von kommerziellen Online-Musikangeboten wie Apples iTunes Music Store zeigen sich zahlreiche KünstlerInnen, wie Billboard.com berichtet: Eine Reihe von Stars - unter ihnen so illustre Namen wie Radiohead, Madonna, und Linkin Park sprechen sich gegen den dort üblichen Einzelsongverkauf aus.

Ängste

Befürchtet wird, dass diese Vertriebsart das Album als Gesamtkunstwerk in den Hintergrund drängt und schließlich abtöten wird. Zusätzlich bestehe auch die Gefahr, dass die Einnahmen sinken würden, wenn sich die Leute statt einer ganzen CD nur wenige einzelne Songs a 99 Cent herunterladen würden.

Aufteilung

Von diesen 99 Cent bekommen die KünstlerInnen übrigens im Durchschnitt gerade mal 12 Cent, wie Business 2 nachrecherchiert hat. Der Löwenanteil mit 40 Cent geht an den Shop-Betreiber, 30 Cent an das Plattenlabel, 10 Prozent an den Publisher und 8 Prozent an den Zwischenhandel. (red)

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