Rudern: Starke Österreicher in München

22. Juni 2003, 14:20
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Vier Finalteilnahmen beim Weltcup - Medaille knapp verpasst

München - Die österreichischen Boote haben beim Ruder-Weltcup am Wochenende in München starke Leistungen gezeigt. Nachdem am Samstag erstmals überhaupt vier ÖRV-Vertreter ins Finale eingezogen waren, erreichten Ralph Kreibich im Männer-Einer am Sonntag ebenso Rang fünf wie der schwere Doppelzweier mit Christof Uhl und Raphael Hartl. Für die beste Platzierung sorgte der Leichtgewichts-Vierer ohne mit Martin Kobau, Bernd Wakolbinger, Helfried Jurtschitsch und Sebastian Sageder mit Rang vier, der schwere Doppel-Vierer mit Bernhard Pfaller, Michael Hinterleitner, Norbert Lambing und Wolfgang Sigl wurde Sechster.

Wenn auch der kleine Wermutstropfen blieb, keine Medaille erreicht zu haben, jubelte Chef-Trainer Martin Kessler dennoch über die gelungenen Auftritte seiner Schützlinge. "Eine Medaille wäre schön gewesen, aber solange wir vorne dabei sind, ist das kein Problem. Die vier Finalteilnahmen waren sogar wichtiger als Edelmetall", freute sich Kessler.

Mit guter Hoffnung zur WM

Mit Ausnahme des Leichtgewichts-Vierers fuhren alle Athleten ihre besten Weltcup-Platzierungen in der jeweiligen Zusammensetzung ein und gaben damit ein kräftiges Lebenszeichen im Hinblick auf die WM im August in Mailand ab. "Die besten Chancen hat sicher der Leichtgewichts-Vierer, aber auch alle anderen sind nach diesen Leistungen nicht zu unterschätzen", erklärte Kessler, der sich zwei Quotenplätze als Ziel gesetzt hat. Die WM-Generalprobe steigt in drei Wochen beim Weltcup-Finale in Luzern. (APA)

Final-Ergebnisse mit Österreicher-Beteiligung:

  • Männer-Einer: 1. Marcel Hacker (GER) 7:04,24 Minuten - weiter: 5. Ralph Kreibich (AUT) 7,82

  • Schwerer Doppelzweier: 1. Milan Dolecek/Ondrej Synek (CZE) 6:31,11 - weiter: 5. Raphael Hartl/Christof Uhl (AUT) 12,68

  • Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann: 1. Dänemark 6:07,95 - weiter: 4. Österreich (Martin Kobau, Bernd Wakolbinger, Helfried Jurtschitsch, Sebastian Sageder) 5,57

  • Schwerer Doppel-Vierer: 1. Polen 5:58,05 - weiter: 6. Österreich (Bernhard Pfaller, Michael Hinterleitner, Norbert Lambing, Wolfgang Sigl) 11,17

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