Ausklang mit Besucherrekord

23. Juni 2003, 17:18
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Veranstalter zählten über 3,1 Millionen BesucherInnen an vier Tagen

Wien - Das 20. Jubiläum des von der Wiener SPÖ veranstalteten Donauinselfestes ging am Sonntag mit einem neuen Besucherrekord zu Ende. In den vier Veranstaltungstagen hatten laut den Veranstaltern rund 3,1 Millionen Menschen den Weg auf die Insel gefunden. Zu größeren Zwischenfällen sei es dabei nicht gekommen, hieß es. Zufrieden zeigte sich der Organisator Harry Kopietz: "Die letzten vier Tage haben alle Rahmen gesprengt".

Gemessen an der Größenordnung sei das Fest sehr friedlich verlaufen, freute sich Kopietz. Das sei ihm von den Einsatzkräften versichert worden. "Es war ein würdiges 20. Donauinselfest, das sich nahtlos in die vergangenen eingereiht hat", so Kopietz.

Aufräumarbeiten über eine Woche

Ab Mitternacht werde mit den Aufräumarbeiten begonnen. Binnen einer Woche werde die Insel "sauberer als vorher" an die Wiener zurückgegeben, versicherte Kopietz. Auch die stark in Mitleidenschaft gezogenen würden "mit dem ersten Regenguss wieder hergestellt sein", sagte er. Auch das Wetter habe heuer wieder mitgespielt: "Wir hatten prächtigstes Donauinselwetter", so Kopietz. Die Hilfskräfte waren ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf des Festes. Insgesamt habe es an allen vier Tagen rund 650 Hilfeleistungen gegeben, sagte Alexander Prischl, vom Arbeitersamariterbund Floridsdorf, Donaustadt zur APA. 100 davon seien in Spitäler eingeliefert worden, "das waren Rissquetschwunden, die genäht werden mussten und Frakturen".

Der einzige tödliche Zwischenfall, bei dem ein Mann Samstag Nach von einem Schwimmsteg in der Nähe der Reichsbrücke ins Wasser gefallen und dabei ertrunken sei, habe nicht direkt mit dem Fest zu tun gehabt, sagte Prischl.

Letzte Highlights

Tausende Menschen bevölkerten in den späten Abendstunden des Sonntag noch die Donauinsel, um die letzten Highlights des viertägigen Spektakels zu genießen. So sorgten etwa Jazz Gitti, Udo Lindenberg und Reamonn für Begeisterungsstürme im Publikum. (APA)

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    Die deutsche Rockmusikerin Nina Hagen am Samstag Abend auf der "Planet-Bühne".

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