"Entwicklungsländer brauchen Linux"

22. Juni 2003, 11:27
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Breite Unterstützung auf UN-Konferenz für das Open Source Betriebssystem

Geht es nach den Teilnehmern der von der UNO gesponserten Net World Order-Konferenz, die im Rahmen den CeBIT in New York City stattfand, wird Linux eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Aufbau von Entwicklungsländern einnehmen, wie Wired berichtet. Durch die Verwendung von Low-Cost Open Source Technologien hätten diese bessere Chancen eine florierende Wirtschaft zu entwickeln.

Seltsame Verbündete

"Diese Länder brauchen billige und effiziente Technologie-Lösungen um die großen Sprünge druchzuführen, die notwendig sind um den Rückstand gegenüber dem Rest der Welt aufzuholen", meint etwa Bruno Lavin von der Weltbank. Entsprechend sei Linux momentan auf dem Weg das Nummer 1 Betriebssystem in China und Indien zu werden. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass Open Source Technologien sich auch an die Bedürfnisse von Entwicklungsländern richten, die Basics seien hier wichtiger als die "neuesten und coolsten" Technologien warnte Rishab Aiyer Ghosh von der Universität Maastricht. (red)

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