"Es ist meine Pflicht, König zu werden"

22. Juni 2003, 01:00
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William betont, dass es nicht eine Frage des Wollens sei und dass Gerüchte, er wolle nicht Thronfolger sein, falsch seien

London - Der britische Prinz William hat sich zu seinem 21. Geburtstag am Samstag erstmals öffentlich zu seiner künftigen Rolle als König geäußert. In einem Interview mit der Agentur Press Association (PA) sagte er auf die Frage, ob er König werden wolle: "Es ist nicht eine Frage des Wollens, es ist etwas, in das ich hineingeboren bin, und es ist meine Pflicht." Alle Gerüchte und Spekulationen, er wolle niemals König werden, seien "falsch", fügte William in dem äußerst freimütigen Interview hinzu.

Bis auf weiteres nur William

In den britischen Medien hatte es immer wieder Spekulationen darüber gegeben, dass William, nach seinem Vater Prinz Charles an zweiter Stelle in der Thronfolge, sich nur widerwillig in sein Schicksal fügen würde. Der junge Prinz ließ auch wissen, dass er vorläufig den Titel "Königliche Hoheit" nicht tragen will. "Es ist meine persönliche Wahl, bis auf weiteres nur William genannt zu werden, weil das mein Name ist."

Für den Fortbestand der Monarchie

Er sprach sich für den Fortbestand der Monarchie aus, forderte aber zugleich ihre Volksnähe. "Wir brauchen die Monarchie, ich glaube, sie ist sehr, sehr wichtig. Sie garantiert eine Art von Stabilität und ich hoffe, das fortsetzen zu können."

Lobende Worte fand der Prinz für seine Großmutter, Queen Elizabeth II. Sie sei für ihn eine "große Inspiration" und ein Vorbild. "Für mich symbolisiert sie die Monarchie. Sie hat viele schwierige Situationen bestens gemeistert. Es ist erstaunlich, was sie für dieses Land getan hat." (APA/dpa)

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    Bis auf weiteres nicht "königliche Hoheit", sondern nur William.

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