Finanzkrise bei Österreichs Feuerwehren

22. Juni 2003, 15:19
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Zahl der Einsätze ist gestiegen, Einnahmen aus Feuerschutzsteuer zurückgegangen - Finanzreferent fordert Steuererhöhung

Wien - Die Feuerwehren stecken nach einem Bericht des Radiosenders "Ö3" in einer Finanzkrise. Während die Zahl der Einsätze ständig steige, gingen die Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer zurück, berichtete "Ö3" am Samstag unter Berufung auf den Finanzreferenten des Bundesfeuerwehrverbandes, Wilfried Weißgerber. Er fordert daher eine Erhöhung der Steuer von acht auf zehn Prozent.

Anschaffung neuer Geräte gefährdet

Im Vorjahr seien die Feuerwehren zusätzlich zur Brandbekämpfung zu über 200.000 Hilfseinsätzen bei Verkehrsunfällen und Naturkatastrophen gerufen worden. Im Jahr 2001 hatte es lediglich 140.000 Einsätze dieser Art gegeben. Umgekehrt seien die Erträge aus der Feuerschutzsteuer im Jahr 2002 um 7,5 Millionen Euro zurück gegangen. Wegen der prekären Finanzsituation der Feuerwehren sieht Weißgerber nun die Anschaffung neuer Geräte gefährdet. (APA)

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