Vulkane brüten seine Eier aus

21. Juni 2003, 19:00
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Malau-Vogel nach Umsiedlungsaktion gerettet - Tierschützer freuen sich über "wunderbare Erfolgsgeschichte"

Suva - Eine dramatische Rettungsaktion internationaler Umweltschützer hat Vogelart mit ungewöhnlichem Brutverhalten das Überleben gesichert. Auf der abgelegenen Pazifik-Insel Fonualei im Tonga-Archipel seien zehn Jahre nach der groß angelegten Umsiedlung der seltenen Großfußvogel-Spezies der Malau-Vögel (Megapodius pritchardii) zwischen 300 und 500 ausgewachsene Exemplare heimisch geworden, teilte die Organisation BirdLife International am Freitag mit.

Vor zehn Jahren wurden einige der letzten Malau-Vögel, die ihre Eier in heißem Vulkanboden ausbrüten lassen, von ihrer ursprünglichen Heimatinsel Niuafo'ou umgesiedelt, weil ihnen dort das Aussterben drohte. Die 20-stündige Bootsfahrt auf das unbewohnte Eiland Fonualei konnte den Tieren offenbar nichts anhaben: Ihre Population hat sich einer ersten Zählung zufolge inzwischen verdoppelt, wie BirdLife International weiter mitteilte.

Die Organisation sprach von einer "wunderbaren Erfolgsgeschichte". Der Malau könne demnächst von der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten gestrichen werden.(APA/red)

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    Megapodius pritchardii

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