Rauch-Kallat: Mehr Geld für Frauenpolitik

20. Juni 2003, 20:21
3 Postings

Frauenministerin will Frauen "nicht in Abhängigkeit des Staates führen"

Wien - Für Bundesministerin Maria Rauch-Kallat ist es die Aufgabe einer zeitgemäßen Frauenpolitik, nötige Rahmenbedingungen zu schaffen, um Frauen dabei zu unterstützen, nicht aus der Abhängigkeit von Männern direkt in die des Staates zu geraten. Dies erklärte die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen am Freitag in einer Aussendung. "Seit vielen Jahren sehe ich es als meine Aufgabe an, Frauen Mut zu machen und darin zu bestärken, sich aus der Abhängigkeit hin zu einer Selbstbestimmung und Eigenverantwortung zu entwickeln", so die Ministerin. Dem müsse die Politik auch durch die erforderlichen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.

Mehr Geld für Frauen

Mit den beschlossenen Budgets 2003 und 2004 würde der monetäre Beweis dafür erbracht, dass dies nicht leere Versprechungen seien, sondern, dass sich die Bundesregierung ihrer Verantwortung gegenüber der weiblichen Bevölkerung bewusst sei. "Trotz der aktuellen Budgetkonsolidierung ist es mir gelungen, bei Frauenangelegenheiten eine Aufstockung der Budgetmittel zu erreichen", sagte Rauch-Kallat. Diese würden im Jahr 2003 um insgesamt 562.000.- Euro also um 11,34 Prozent gegenüber 2002 und im Jahr 2004 um 594.000.- Euro also 11,98 Prozent gegenüber 2002 erhöht.

Im Bundesvoranschlag seien 2003 für Frauenangelegenheiten Budgetmittel in der Höhe von insgesamt 3,917.000.- Euro für Aufwendungen und Förderungen veranschlagt. "Dazu kommen allerdings noch Mittel in der Höhe von 1,6 Millionen Euro, die im Rahmen des Budgetprovisoriums in den Monaten Jänner bis April 2003 für den Frauenbereich zur Verfügung standen", so Rauch-Kallat. Damit würden sich die Mittel für den Frauenbereich in diesem Jahr auf insgesamt 5,517.000 Euro und im Jahr 2004 auf 5,549.000 Euro belaufen. (red)

Share if you care.