Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten

20. Juni 2003, 17:53
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Sicherheitskräfte setzen Tränengas und Wasserwerfer ein - Weitere 5.000 Demonstranten am Gipfelort erwartet

Neos Marmaras - Die griechische Polizei ist nach mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen, die bei ihren Protesten gegen den EU-Gipfel bei Thessaloniki die Polizei mit Steinen bewarfen. Die Gewalt brach Augenzeugen zufolge aus, als rund 4.000 Globalisierungsgegner im nordostgriechischen Dorf Neos Marmaras gegen das Gipfeltreffen der Europäischen Union (EU) im nahen Porto Karras, rund 140 Kilometer südlich von Saloniki (Thessaloniki) demonstrierten.

Spezialeinheiten der Polizei mit Helmen und Gasmasken drängten eine Gruppe von rund 300 Demonstranten, die mit Steinen und Gegenständen warfen, von der Straße in die angrenzenden Sträucher und Baumgruppen. Eine größere Gruppe von Demonstranten zog ohne größere Zwischenfälle die Uferstraße und am Strand entlang. Weitere rund 5.000 Globalisierungsgegner waren in Bussen zum Ort des Gipfels unterwegs und wurden dort später am Nachmittag erwartet.

Die lokalen Behörden hatten mit einer Dachorganisationen der Gipfelgegner vor Wochen einen Plan vereinbart, wonach ein Fußballplatz in der Nähe des Tagungsorts für eine Kundgebung der Demonstranten zur Verfügung gestellt würde. Griechenland hat 16.000 Sicherheitskräfte rund um den Tagungsort in der malerischen Küstenregion stationiert sowie Boden-Luft-Raketen und Schiffe der Marine, um den Gipfel vor Ausschreitungen und Anschlägen zu schützen.(APA/Reuters)

  • Demonstranten fliehen vor dem von der Polizei eingesetzten Tränengas.
    foto: epa/milos bicanski

    Demonstranten fliehen vor dem von der Polizei eingesetzten Tränengas.

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