57 Prozent weltweit nutzen illegale Software

1. Juni 2012, 11:03

Jährlicher Schaden von 63.4 Milliarden Dollar

Eine Studie der Business Software Alliance besagt, dass 57 Prozent aller Computer-User weltweit Software illegal downloaden. Für die Studie wurden 15.000 User aus 33 Ländern befragt. 2011 waren es noch 42 Prozent. Diese große Anzahl an Usern, die Sofware nicht kaufen, kostet der Industrie jährlich 63.4 Milliarden Dollar. Bei der Studie wurde der Preis der Software allerdings nicht berücksichtigt.

55 mehr Software bei "Piraten"

Weiters besagt der Report, dass Menschen, die ständig, oft oder manchmal unlizensierte Software downloaden, generell mehr Software nutzen als andere Nutzer. 55 Prozent mehr Software-Installationen befinden sich auf den Festplatten von Software-Piraten. In Ländern, in denen die Wirtschaft nicht gut entwickelt ist, findet man - nicht überraschend - vier Mal mehr illegale Software als in entwickelten Märkten. 

Freiheitsstrafen gefordert

Die Business Software Alliance fordert aufgrund ihrer Ergebnisse eine Verdoppelung der Geldstrafen für Piraterie und spricht sich für die Einführung von Freiheitsstrafen bei Software-Diebstahl aus. Die BSA ist eine Vereinigung von Software-Firmen wie Microsoft, Apple, Adobe und Intel, die sich für die Bekämpfung von Software-Piraterie einsetzt. (iw, derStandard.at, 1.6.2012)

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wer da anfaegt...

Haare zu spalten, kann ich die unzaehligen Stunden vorrechenen die ich mit Produkten verbracht habe, die die ausgepriesene Funktionalitaet nicht erfuellte. Im einfachsten Fall IE9, dann weiter ueber Adobe Acrobat X bis hin zu diversen Microsoft-Produkten wie crystal reports. Ich fuehle mich jedesmal schwer verar*cht wenn ich ein paar hundert Euros auf den Tisch legen muss und nachher meine Naechte mit irgendwelchen Einstellungen verbringe, die in keinem Handbuch erklaert sind.

???

"...große Anzahl an Usern, die Sofware nicht kaufen, kostet der Industrie jährlich 63.4 Milliarden Dollar. Bei der Studie wurde der Preis der Software allerdings nicht berücksichtigt"

heißt also, der angegebene Betrag ist frei erfunden!?

die 35-stunden-woche ist in frankreich patentiert.

*tisch umwerf*

Ich finde es immer wieder interessant,

dass die Industrie glaubt, wenn Softwarepiraterie unmöglich gemacht wird, dass deren Profit steigt.

Annahme: keiner kann Software kopieren, bekommt aber nicht mehr Geld von seinem Arbeitgeber
*) Geld muss wie vorher für Lebensunterhalt ausgegeben werden. Software ist zweitrangig
*) Prop. Software verliert Quasimonopol in Firmen, weil Leute nun freie Software kennen und Nutzen, da kein Geld für prop. vorhanden
*) Freie Software wird besser, da mehr Leute sie nutzen und entwickeln
*) Softwarefirmen kommen in Existenzbedrohung und müssen Preise auf ein normales maß schrauben, gleichzeitig aber die Entwicklung fördern, da Alternativen besser geworden sind.
*) ==> Ohne Piraterie schauts nicht Rosig aus.

ps.: Ich nutze nur legal und (mögl) frei

Ich gestehe,

ich verwende auch oft gecrackte Software. Das heißt nicht dass ich nicht bereit bin Geld für Lizenzen auszugeben, ich will nur wissen was ich kaufe.

Die Trialversionen sind oft zum schießen, was bringt mir z.B eine Trial-Videosoftware die den h.264 codec nur in der vollversion unterstützt und ich somit nicht meine urlaubsvideos schneiden kann!

Und dann gibt es soviele verschiedene von vielen Firmen, manche mir mehr oder weniger zugänglich vom Interface.

Gefällt mir was (erfahre ich nach erfolgreicher Cracksuche), ist es nicht gekauft (wäre ja unlogisch ;)), aber die nachfolgeversion (oder die Home-premium-wtf variante die vl günstiger ist mit der ich das auskommen finde) ist so gut wie im Warenkorb! Z.B Adobe Programme für Bild & Video

Irrtum: Wirkliche Piraten setzten freie Software ein

Die nimmt nicht dem User Rechte, gängelt ihn, überwacht ihn, spioniert ihn aus, lockt ihn in die Illegalität und soll ihn künftig auch noch mit Freiheitsstrafen bedrohen, nein sie gibt dem Benutzer zusätzliche Rechte!

http://wiki.piratenpartei.de/Antragsfa... e_Software
http://fsfe.org/about/bas... re.de.html

Nur?

Dachte schon dass es weitaus mehr ist, jedoch muss man sagen ist Software auch verdammt teuer, wenn ich mir Adobe Premiere dass 1000€ kostet anschaut und auch sonst alles teurer wird dann verstehe ich das durchaus.

Bei allem Respekt,

aber Premiere Pro kauf ich mir nicht zum Urlaubsvideo schneiden, sondern zum Geld verdienen. Da ist der Kaufpreis mit einem Auftrag wieder herinnen…

Ich bin seit Jahren clean

Bei Software bin ich der Ansicht, entweder man zahlt den Preis, oder man nutzt es nicht. Denn es gibt oft genügend gute gratis oder vorzugsweise freie Software, die das kann, was man braucht.

Befindet man sich in der Ausbildung, kann man an vergünstigte Versionen von Windows und Office kommen, falls man die braucht. Arbeitet man, kann man sich wohl die Windows-Lizenz leisten, wenn man das neueste Windows haben will und es nicht ohnehin beim Gerät dabei war. Libre-/OpenOffice ist sicher auch für die meisten ausreichend, auch wenn ich der unpopulären Meinung bin, dass die MS-Suite runder und leichter zu bedienen, aber, ja, auch teurer ist.

Am schlimmsten find ich die Leute, die unbedingt Photoshop wollen, um damit ein Photo zuzuschneiden.

- vergünstigte Versionen von Windows und Office

warum wird solche Software überhaupt zu Ausbildungszwecken verwendet?? Gerade hier und in der Verwaltung, müsste Open Source genutzt werden!

Oder zahlt (z.B.) M$ die Schulungen auf deren Produkte? Ich hätte gerne Linux Unterricht in der Schule gehabt! Leider waren dei Lehrkräfte mit MS-DOS und MS-Windows3 völlig überfordert ...

Die 3 Zeilen C++ die sie noch konnten gaben Ihnen den Rest! Gelernt habe ich dort nur wie man das BIOs PW umgeht ...

weil das MS halt anbietet? Musst du ja nicht kaufen. Komischerweise gibts das auch z.b auf der TU Graz und das ist ne reine Linux Uni, wenn man mal vom internen und den Info etc. Institutenausgeht. Lustig finde ich eher, dass du dir da irgendwo zusammendichtest, dass man heutzutage gezwungen wird, MS zu verwenden.

geht auch legal und billig

für Fotos und sonstige Pixelgrafiken nehme ich seit zehn Jahren GIMP. Das kostet gar nichts und ist recht leistungsfähig.

Windows 7 Ultimate und Windows XP Pro kaufe ich in größeren Mengen bei ebay - habe damit dutzende illegale Kopien in der Raubkopiererheimat Thailand legalisiert. Das geht zu einem Bruchteil des Ladenpreises.

Volle Zustimmung.

Bin auch seit einigen Jahren "umgestiegen".

und dann wollen sie einen Photoshop Kurs um es bedienen zu können

Für 99% der Home User reicht Picasa aus um Fotos zu bearbeiten

Ich glaube, dass es weit mehr als 57% sind.

33 % schalten den PC nicht ein und 10 % sind eh legal am weg...

es gibt eh schon Freiheitsstrafen für Software Diebstahl

§ 127. Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen mit dem Vorsatz wegnimmt, sich oder einen Dritten durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

Allerdings muss man für diesen Strafbestand tatsächlich etwas stehlen und nicht nur ein Lizenzvergehen begehen

Weiß nicht... ich würd mir MS Office nicht aus einem Regal stehlen wollen... irgendwie ist das peinlich... ;-)

Die Business Software Alliance fordert aufgrund ihrer Ergebnisse eine Verdoppelung der Geldstrafen für Piraterie und spricht sich für die Einführung von Freiheitsstrafen bei Software-Diebstahl aus.

Als User und Betreuer fordere ich Freiheitsstrafen für schlecht programmierte Software. Ebensolches bei fehlerhaften Treibern und miesem Support der Hersteller.

Es kann wohl nicht sein, daß Konzerne fehlerhafte Software verkaufen dürfen und dabei keine Haftung wegen langer Ausfallszeiten übernehmen oder die Strafen zahlen müssen, weil Aufträge nicht fristgemäß abgewickelt werden können.

Es gehört auch verboten, daß es zu Inkompatibilitäten bei den Dateien kommt, welche zwischen den Herstellern und auch den einzelnen Programmversionen künstlich gemacht werden.

Ich vermute mal, das Spielchen liese sich gut weiterspielen.

Stimme Ihrem Posting zu

auch ich ärgere mich immer über BSODs, 5 Jahre Freiheitsstrafe für alle, die beim Programmieren pfuschen. Ich musste Windows XP Pro OEM 3x neu aufsetzen wegen banalen 'USB-Gerät wurde nicht erkannt' und das nur, weil ich 2 Sony Ericsson Smartphones mit gleich benennter Speicherkarte benutzen wollte. Gleiches Recht für alle, auch SW-Firmen müssen für Fehlprogrammierung haften.

das Problem dabei ...

1.) fehlerfreie Software gibt es nicht (es ist selbst unmöglich, einen fehlerfreien Dreizeiler zu schreiben). Es wird "good enough" Software produziert, alles andere ist zu teuer und nicht realisierbar.
2.) schließt in Europa die Produkthaftung Folgeschäden standardmäßig aus.

Inwiefern schadet ein illegaler Download in einem Entwicklungsland einer Industrie? Das werde ich nie verstehen können, denn diese Personen werden sich das wohl nie leisten können. Da gefällt mir der Ansatz vom Shuttleworth schon mehr.

ganz einfach

ein Grafikdesigner der zbsp. in Rumänien lebt und sich die Adobe CS6 Master Collection umsonst herunterläd kann seine dienste (bildbearbeitung, homepagedesign, usw) viel günstiger anbieten als ein Grafikdesigner aus Österreich der die Software von Adobe legal kauft

Und wenn sich der hiesige Grafikdesigner die Master Collection auch so besorgt ist die Wettbewerbsgleichheit wieder hergestellt.
Gleiches Downloaden für alle...

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