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Frankfurt/Main - Die amerikanische Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Judith Butler (56) bekommt den Theodor-W.-Adorno-Preis 2012. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre von der Stadt Frankfurt vergeben. Geehrt werden damit hervorragende Leistungen in Philosophie, Musik, Theater und Film, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Der Preis wird am 11. September, dem Geburtstag Adornos (1903-1969), in der Paulskirche übergeben.
Das Kuratorium des Preises würdigt Butler als "eine der maßgeblichen Denkerinnen unserer Zeit". Die 56-Jährige lehrt Rhetorik und Literaturwissenschaft an der University of California in Berkeley. "Für Fragen über Identität und Körper sind ihre Schriften maßgeblich und werden weltweit rezipiert", erklärte das Kuratorium. "Spurenelemente von Butlers Theoriegebäude finden sich in Werken der zeitgenössischen Literatur, dem Film, dem Theater und der Bildenden Kunst."
Die Stadt verleiht den Preis seit 1977. Bisherige Preisträger waren unter anderen Norbert Elias, Jürgen Habermas, der Komponist György Ligeti (1923-2006) und zuletzt 2009 der Filmemacher, Publizist und Philosoph Alexander Kluge. Dem diesjährigen Kuratorium gehören unter anderem die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz und der Philosoph Rainer Forst an. (APA, 1.6.2012)
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Der Adorno Preis, der für herausragende Leistungen auf den Gebieten Philosophie, Musik, Film und Theater alle drei Jahre verliehen wird, ist benannt nach dem deutschen Halbjuden, der aus Nazi-Deutschland floh, aber nach dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrte und Professor an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt wurde.
Die begeisterte Unterstützerin des Boykotts israelischer Produkte und Kultur ist mit folgender Aussage auf YouTube zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?fea... Fp_6J0e92Q
"Ich glaube ja, zu verstehen, dass Hamas/Hisbollah soziale Bewegungen sind, die progressiv sind, die links stehen, die Teil einer globalen Linken sind, ist von extremer Wichtigkeit …"
wäh, einen adorno preis würd ich nicht annehmen...
der typ war so ein streber und nerd, einfach grindig. und das beste war wie er seinen wiesengrund abgemäht hat, da wurder er auch noch feig...
ein walter benjamin wäre u.a. ein besserer namensgeber gewesen
Ungeachtet Ihrer allem Anschein nach zwiespältigen Haltung zu Adorno - im übrigen sollte man grundsätzlich nicht "ad personam" argumentieren - wäre Benjamin vor dem Hintergrund seines nicht unproblematischen Verhältnisses zu Frankfurt, insbesonderer zur Frankfurter Universität, mit Sicherheit kein geeigneter Namensgeber für einen von der Stadt Frankfurt zu vergebenden Preis.
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