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Calanda hatte in Graz Probleme, schaltete am Ende aber Graz aus und gastiert nun bei den Raiders.

Die Vikings stolperten gegen Schwäbisch Hall, aber sie fielen nicht und treffen im Halbfinale der EFL auf Berlin.
Endlich knappe Spiele. Unter dem Motto trafen sich in Graz, Berlin und Wien zwei Teams aus Österreich, zwei aus Deutschland, der Meister der Schweiz und Großbritanniens.
In Innsbruck bespielten die Raiders das Stadion Wattens (immerhin kamen 2.000 Zuschauer zur Beerdigung der Raubkatzen) mit einem fast schon zu aufwendigen Gameday, denn zu wenig gab das Spiel selbst her. Die Vermutung, dass Prag erneut keinerlei Rolle in Tirol spielen kann, bestätigte sich dann auch. Die Raiders schlossen ihre ersten neun Drives mit acht Touchdowns ab, ließen dabei sogar die Jugend ran. Was Prag in diesem Semifinale verloren hatte, das weiß so recht niemand. 56:14 lautete der für die Tschechen dann doch sehr schmeichelnden Endstand. Die Raiders sind europäisch, wo sie mehr Imports als in der Bundesliga einsetzen können, ein noch viel besseres Team, als sie das national schon sind. Das müssen sie auch sein, sieht man sich den kommenden Gegner an.
O! say can you see
In Graz bekamen es die Giants mit dem Schweizer Champion Calanda Broncos zu tun. Die Schweizer Landeshymne wurde in Eggenberg aber nur für eine kleine Minderheit gespielt, denn nur wenige Schweizer standen in der langen Churer Reihe. Einige Giants Spieler erlaubten sich daher auch den etwas deftigen Spaß, zur Melodie des „Schweizerpsalm" den Text des „Star Sprangled Banners" zu intonieren. Wobei es nicht nur US-Amerikaner sind, die das Team von Geoff Buffum zum Erfolg führte. Zwar wirken die Broncos noch immer wie eine nicht ganz homogene Einheit, ihre Einzelspieler gehören aber allesamt der europäischen Spitzenklasse an. Egal, in welche Unit man blickt, es stehen fast ausschließlich richtig gute Footballspieler am Feld. Und das macht beim Zusehen natürlich auch Freude und das muss man den Herren gleichzeitig auch unbenommen lassen: Sie haben nicht nur das Bargeld, sondern auch eine Ahnung vom Scouting.
Ahnung vom Spiel hat allerdings auch der neue Giants Headcoach Nick Johansen. Was anfangs wie eine Kamikaze-Mission aussah, entpuppte sich dann auf Dauer als probater Gameplan gegen einen individuell überlegenen Gegner. Man machte die Mitte zu und reduzierte den allseits gelobten und zumindest in der Schweiz gefürchteten US-Runningback De Wolve auf für seine Verhältnisse lächerliche 65 Yards und hielt ihn aus der Endzone. Gleichzeitig öffnete man die Seiten, die Geoff Buffum dann von seinem US-Quarterback Marko Glavic über den Österreicher Christian Steffani, den deutschen Nationalspieler Pascal Maier (TD) und den US-Amerikaner Steve Valentino virtuos bespielte. Bubble-Screens den ganzen Tag. Die Methode führte die Gäste fast immer in oder in die Nähe der Redzone, dort wurden dann aber die Türen mehrmals abgedichtet. Ein geblockter Fieldgoal Versuch, eine Interception, ein Lost Fumble. Die Giants gingen sogar in Führung und hielten das Spiel so bis zum Ende offen. Was fehlte, war ein finaler Stop durch die Defense. Was erschwerend dazu kam: Zwei Fumbles von Quarterback Chris Gunn und ein Holding in der Endzone durch Harald Egger für einen Safety. Ein Fieldgoal brachte der Ex-Dresdner Holger Hempel zwischen die Uprights. Das war es dann schon. Optisch und statistisch ließe sich eine totale Überlegenheit der Broncos konstruieren, sie tun das auch (hätten höher gewinnen müssen), in Wahrheit waren die Giants aber das an dem Tag smartere Team, welches sich mit ihren bescheidenen Mitteln auf eine durchaus vernünftige Art und Weise zur Wehr setzte. Die Chose hätte man durchaus auch gewinnen können und das ist doch etwas überraschend. Erfreulich die weiteren Scorer. Auf Seiten der Broncos erzielte den ersten Touchdown der Schweizer Lukas Luescher, bei den Giants scorte der 18-jährige Juniorenspieler Philipp Sommer und der vom (seligen) Drittligisten-Spaßprogramm Gladiators gekommene Stefan Probst (21 Jahre).
Die Broncos treffen im Halbfinale am 16. Juni nun auf die Raiders. Das Heimrecht hat die EFAF am heutigen Donnerstag den Tirolern zugesprochen. Die werden dieses Spiel wohl gesehen und ihre Lehren daraus gezogen haben. Die Chancen kann man als 50:50 einschätzen, das Wiedersehen mit Ex-Coach Geoff Buffum und einer ganzen Reihe von ehemaligen Spielern (Marko Glavic, Robert Zernicke, Pascal Maier, Stefan Becker, Jakob Dieplinger [nun Coach bei Calanda]) wird sicher emotional.
Nachtrag zu den „vermissten" Transferkarten von sieben Calanda-Spielern: Die EFAF hat eine Strafe von 400 Euro gegen die Schweizer dafür ausgesprochen. In Worten: Vierhundert.
Starker deutscher Meister
In Wien waren die in der Bundesliga ungeschlagenen Wikinger gegen den deutschen Meister Schwäbisch Hall zumindest leichter Favorit. Die Rolle konnten die Wiener vor 6.020 Zuschauern in der Generali Arena zunächst jedoch ganz und gar nicht einnehmen. Die Vikings setzen auf Man-Coverage, was sich rasch als Irrtum erwies („haben das am Video anders gesehen" - Headcoach Chris Calaycay). Die Deutschen gewannen ihre 1:1 Matchups und diktieren die Partie vom Kickoff weg. Nach etlichen Umstellungen in der Defensive, die anderthalb Viertel durchaus auch orientierungslos gegen die langen Receiver der Unicorns wirkte, bekamen sie vor der Halbzeit das Spiel langsam in den Griff. Ein Defensive Shutout in Hälfte zwei folgte und der ehemalige Unicorns Runningback Dusty Thornhill, der heuer für die Vikings spielt, erzielte zwei Touchdowns zu dem doch noch deutlichen 25:13-Erfolg. Glück gehabt, aber auch tüchtig gewesen, dafür wartet gleich der nächste deutsche Gegner und damit viele verkaufte Tickets auf die Mannschaft von Chris Calaycay.
Die Berlin Adler mussten gegen London Blitz allerdings ebenfalls lange zittern, gewannen nach einer Serie von Turnovers das Spiel gegen die Briten, die ihrerseits unzählige Chancen zum Sieg liegen ließen, glücklich mit 21:15. Auch hier ging das Heimrecht nach Österreich. Die Adler werden am 17. Juni auf der Hohen Warte antreten. Das Motto der Wiener dazu lautet: "Wir sind nicht nachtragend, aber die Eurobowl 2010 ist noch nicht vergessen!" Damals verloren sie das 24. Endspiel nach einem Fieldgoal der Deutschen bei auslaufender Uhr. Seither hat sich viel getan. Die Berliner mussten ihren Headcoach Shuan Fatah, Offensive Coordinator Lee Rowland, Quarterback Kyle Callahan und Allzweckwaffe Talib Wise an Innsbruck abgeben, die zusammen ein Jahr später ihr Ex-Team im Halbfinale der EFL eliminierten und am Ende das Double Euro-/Austrianbowl gewannen. Die Vikings waren 2010 die Nummer 4 der AFL nach dem Grunddurchgang, heuer haben sie neun Spiele absolviert und neun Siege in der Tasche. Auf die Gefahr hinauf, erneut ein deutsches Team zu unterschätzen, sage ich den Adlern eine verheerende Niederlage in Döbling vorher, selbst, wenn sie weiterhin in der GFL ungeschlagen (derzeit 3-0) bleiben. Mannschaften wie Lübeck, Hamburg oder Braunschweig würden in Österreich derzeit nur für die Rangers eine echte Gefahr darstellen. Man kann das Ding weiter aufstocken, aus Quantität gewinnt man jedoch nicht so schnell Qualität.
European Football League Halbfinalspiele:
Swarco Raiders Tirol vs. Calanda Broncos
16. Juni 2012 20:00, Tivoli Innsbruck
Raiffeisen Vikings vs. Berlin Adler
17. Juni 2012 15:00 Uhr, Hohe Warte Wien
Viertelfinalspiele:
JCL Giants Graz vs. Calanda Broncos (CH) 14:19
Swarco Raiders Tirol vs. Prague Panthers (CZE) 56:14
Raiffeisen Vikings vs. Schwäbisch Hall Unicorns (GER) 25:13
Berlin Adler (GER) vs. London Blitz (GB) 21:15
Die zweite der letzten drei Chancen
Bevor es aber soweit ist, geht es auch in der heimischen Bundesliga mit der neunten Runde weiter. In der UPC Arena trifft man sich zur größten heimischen Rivalry - Giants vs. Vikings. Das ganze live auf ORF SPORT + am Samstag ab 17:15 Uhr. Es geht für die Wiener um die Perfect Season, für die Grazer um die Bestätigung ihrer bisher guten Leistungen gegen die beiden Topfavoriten, die allerdings drei Mal mit Niederlagen endeten. Für das Playoff-Bild selbst mag das Spiel nur mehr wenig Auswirkungen haben, denn die Wiener können das Heimrecht nicht mehr verlieren, die Grazer es nicht mehr gewinnen.
Um etwas mehr als um das Aussehen geht es in Stadlau, denn dort befinden sich die Danube Dragons noch mitten im Kampf um einen Platz unter den erstens Vier und damit um einen Halbfinal-Spot. Der Gegner kommt aus Tirol und kann, ähnlich wie die Vikings in Graz, wenig gewinnen oder verlieren, was das Gesamtbild betrifft. Was nicht bedeutet, dass sie sich freiwillig ergeben werden, aber so ganz hell kann das Feuer nicht brennen, denn den richtig guten Tiroler Diesel wird man erst wieder gegen Calanda und dann in den AFL Playoffs benötigen. Die Ausgangslage für die Drachen ist klar. Sie müssen damit rechnen, dass Prag zwei Mal die Rangers schlägt und damit 3-7 gehen wird. Da wären sie selbst mit zwei Niederlagen auch, aber sie haben das direkte Duell verloren und würden auf den fünften Rang zurück fallen. Daher muss ein Sieg gegen die Raiders am Samstag, oder in der letzten Runde in Graz bei den Giants her. Die Dragons meinen, dass die bessere Chance die in Graz sein würde, ich meine, dass sie mit der Einschätzung falsch liegen. Giants Headcoach Nick Johansen hat 2010, damals noch als Raiders Offense Coordinator, die Austrianbowl gegen die Dragons vergeigt und wurde kurz danach entlassen. Seine Lust, ein weiteres Spiel in seiner Karriere gegen die Donaustädter zu verlieren, ist einfach nicht vorhanden. Auch wenn es für die Seinen nur mehr um die Ehre geht - die langt in dem Fall. Die Dragons werden am 23. Juni in Eggenberg einer bis in die Zehenspitzen motivierten Giants-Mannschaft gegenüber stehen, die den Raiders qualitativ nur wenig nachsteht. Die bessere Chance ist daher dieses Heimspiel, auch wenn der Auftritt zuletzt in der Generali Arena gegen die Vikings (das war die erste Chance) sehr dürftig war. Das Spiel wird live von raidersTV übertragen. Es kommentiert Thomas Filzer, dem ich heuer zum bereits zweiten Mal als Co zur Seite reden darf.
Das Beste kommt immer am Schluss
Die Rangers gastieren bei den Panthers in Prag und die Mödlinger haben ein weiteres Mal ihre Ziele justiert. Waren es im März noch zwei Siege und Platz 5 (ginge sich ja noch aus!), im April eine Steigerung von Spiel zu Spiel (geht sich nicht mehr aus), will man jetzt die beste Leistung zum Schluss abliefern. Aus Mödlinger Sicht zu befürchten ist, dass das auch die Panthers wollen. Das könnte sogar grauslich werden, denn die Tschechen haben es nicht so mit Gas vom Fuß, wenn eine Schülergruppe vor ihnen über den Zebrastreifen geht. Kommt gut (=gesund) wieder heim! Ein Spiel noch danach, dann kommt vielleicht noch eine Nachprüfung gegen den Meister der zweiten Liga. Eine Relegation ist unwahrscheinlich, da auch niemand unbedingt in die AFL rauf will, aber möglich ist sie. Spätestens danach kann man dann aber darüber nachdenken, was alles falsch lief. Oder wenn man es verkürzen will: was richtig lief. (Walter Reiterer, 31.5.2012)
AFL Woche 9
Gesamtstatistik
JCL Giants Graz vs. Raiffeisen Vikings
Samstag 2. Juni 2012, 17:30 Uhr, UPC Arena Arena Wien
Danube Dragons vs. Swarco Raiders
Samstag 2. Juni 2012, 17:00 Uhr, Stadion FC Stadlau
Prague Panthers vs. Kornmesser Rangers
Sonntag 3. Juni 2012, 14:00 Uhr, Slavia Stadion Prag
Tabelle:
1. Raiffeisen Vikings Vienna 8-0
2. Swarco Raiders Tirol 7-1
3. JCL Giants Graz 5-3
4. Danube Dragons 3-5
5. Prague Panthers 1-7
6. Kornmesser Rangers 0-8
Walter Reiterer ist Chefredakteur des Online-Football-Magazins "Football-Austria" und Kommentator der NFL-Spiele auf PULS 4.
Wien führt die AFL vor Tirol an, im Euro Bowl-Halbfinale empfangen die Vikings Berlin und die Raiders Calanda. Das ist kein Eintrag von 2012, den damals wusste ich noch nicht, dass 2014 eine EM in Österreich sein wird
Wenn eine Liga in die fünfte Runde geht und trotzdem alle nur zwei Mal gespielt haben, dann ist das das Wunder AFL
Die heimische Football-Bundesliga. Sechs Teams kämpfen vom 23. März bis zum 27. Juli um die Austrian Bowl XXIX
San Francisco oder Baltimore wird erstmals in der Super Bowl gestanden und diese nicht gewonnen haben
War die Wildcard-Runde noch eine matte Angelegenheit, setzte das Divisional Playoff der NFL neue Maßstäbe statistischer und emotionaler Herkunft
Die erste Playoff-Runde war an Überraschungen arm, dafür an Enttäuschungen reich. Ein Ellbogen, ein Knie und ein Rücktritt mit Motiv
Minnesota und Washington sicherten sich die letzten beiden Plätze im Playoff. Überraschendes hatte dann der Black Monday parat
Die alten Herren sind geschlagen. Pittsburgh verpasst das Playoff in der AFC, der Titelverteidiger wohl das seine in der NFC. Die junge Garde übernimmt
Wer solche Backups hat wie Washington und San Francisco, der braucht eigentlich keine Starter mehr
Calanda spielt wahrscheinlich im finale des höchsten europäischen bewerbs aber die nationalmannschaft spielt die WM 2012 in der 3. klasse.
http://www.efaf.info/text.php?Inhalt=ec
ein paar schweizer spielen ja noch bei hohenems ;)
Also an den Raiders müssen sie erstmal vorbeikommen...
Mit allen 4 Imports in der EFL sind die Raiders nochmal um 1 Klasse stärker als in der Liga (Talib Wise ohnehin nahezu unaufhaltbar) und mit etwas Glück spielen die beiden in Innsbruck auch vor 5-6 Tsd. Zuschauern mit super Stimmung. Das wird die Broncos erstmal umhauen ;)
Also ich hoff schon die Österreich-Rivalry im Finale Raiders - Vikings :)
Das wird die Schweiz auch nicht weiterbringen...Importe sind beim Aufbau sehr wichtig, aber erstens nur mit Maß & Ziel, mind. 2-3 Mannschaften, die sich gegenseitig hochpushen & verbunden mit entsprechender Nachwuchsarbeit!
Dazu glaube ich, daß es für die Broncos gegen sicherlich hochmotivierte Raiders (geht ja gegen Ex-Trainer & -Spieler) noch mal ein Stück schwieriger wird, als gegen die derzeit etwas waidwunden & im Umbau befindlichen Giants (an der Stelle: Respekt nach Graz, daß die Jungs so gut mithalten konnten!)...
hat jemand das spiel adler-blitz gesehen? wie sind die adler drauf? die so schlecht/blitz so gut das ein team aus dem footballerisch drittklassigen england fast gewonnen hätte?
und warum war kyle kaiser in der starting unit und hat dann net mal 3 spielzüge gespielt? ist der noch immer verletzt?
@gianst-raiders-diskussion: erstmal schön, das vom herrn doping in diesem forum noch was anderes kommt außer getrolle.ich denke der walter hat eher die falschen worte gewählt, was er meinte war wohl potential, denn das haben die giants. wenn sie 2-3 jahre so weiterarbeiten und die jungen dabei bleiben hätten sie wie 2008 gute chancen auf die austrian bowl.
und @calanda: wer sich gegen so ein junges und verletzungsgeplagtes graz schwer tut ist gegen
Gesehen hab ich es natürlich nicht (keine Zeit, das Spiel am Horr-Platz war mir irgendwie wichtiger :-), aber daß Berlin (nach dem Spieler-/Trainer-Aderlaß folgend auf den Eurobowl-Sieg 2010) nicht mehr ganz in der damals gesehenen Stärke agiert, ist durchaus bekannt...
...allerdings war ich von dem knappen Ergebnis auch überrascht.
Was den Herrn Kaiser angeht:
Vermute mal, daß sie ihn nicht übermäßig belasten wollten, da ja gerade erst von der Verletzung retour im Aufgebot. Wird wohl auch noch gebraucht in dieser Saison...und hat ja mehrheitlich auch ohne ihn ganz gut geklappt!
War übrigens eine lässige Partie...Stimmung wurde mit Fortgang des Spiels immer besser (aber Fan der Verteilerkreis-Bude werde ich trotzdem keiner)!
Wäre ein Traum, wenn wir die AFL auf 10-12 Teams in 2 Conferences aufstocken könnten. Eine West-Conf. und eine East-Conf. mit jeweils 2 Spielen gegen die eigene Conf. und 1 gegen die andere Conf.
Wenn da ein 2. tschechisches, vl. die Calanda Broncos, 1-2 italienische (Parma?) mitmachen würden, wäre das sensationell!
Geht nicht.
Calanda muesste ca. 45 AFL-taugliche Schweizer auftreiben und die gibt es einfach nicht.
Das ist eine Legionaerstruppe wie es im Buche steht und italienische Mannschaften sind absolut chancenlos.
Viel interessanter waere es mMn. die EFL weiter aufzuwerten mit Teams, Sponsoren, TV-Zeiten, etc.
Vor allem muss man davon abkommen, fuer die EFL 15k pro Spiel zu fordern, sondern damit anfangen, gute Leistungen in der EFL mit 15k zu entlohnen, dafuer fehlen aber die tragenden Sponsoren, was wiederum ein Fehler der EFAF ist.
Die EFL muss aehnlich der CL im Fussball DAS Aushaengeschild werden mit dieser EFAF an der Spitze wird das aber nicht gehen.
Ich weiß nicht, ob eine Organisation komplett analog zum Fußball funktionieren würde.
Deshalb ja auch die Idee mit einer größeren Liga mit mehreren Ländern. Die AFL zählt ja jetzt im Prinzip schon mehr als die EFL, welche in Wirklichkeit nur aus 2 Spielen besteht.
Also 10-12 AFL-Teams wären schon ideal...
PS: Die Broncos könnten ja Legionäre aus B-Nationen verwenden ohne dass es die Import-Regelung betreffen würde ;) Weiß jemand, ob Österreicher auch als Legionäre gelten würden in dem Fall?
Die EFAF nimmt keine Vereine in die Wertung, die nicht EFL oder EFAF Cup Spielen.
Die Reihung dieser ist in mehrfacher Hinsicht problematisch, da die meisten nie gegeneinander spielen und die nationale Meisterschaft manchmal andere Ergebnisse als die europäische bringt. So war schon mal Österreichs #3 monatelang Europas #1.
Ich sag ja immer, dass ich mich nicht wirklich auskenne. Habe aber gerade selber recherchiert:
Darum hier das aktuellste Ranking:
http://afboe.at/nc/aktuel... 2102a07478
Trotzdem, eine Mannschaft die international auf Platz 15 ist, wäre doch sicher nicht zu schwach für die AFL. Oder doch?
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