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Zehn Proben gaben Anlass zu einer lebensmittelrechtlichen Beanstandung.
Klagenfurt - Geschnittene und vom Hersteller original verpackte Wurst aus Klagenfurter Supermärkten hat die Arbeiterkammer Kärnten testen lassen. 39 Produkte wurden mikrobiologisch untersucht sowie auf Geruch und Geschmack getestet. Fazit: 29 Produkte waren in einwandfreiem Zustand bzw. noch nicht zu beanstanden. Zehn Wurstproben, also mehr als ein Viertel, waren aber entweder wertgemindert oder gar für den menschlichen Verzehr ungeeignet (zwei Proben).
Hält verpackte Wurst was sie verspricht? Dieser Frage ist die AK nachgegangen und hat geschnittene, abgepackte Wurst testen lassen. Insgesamt 39 Produkte aus den Supermärkten Billa, Eurospar, Hofer, Interspar, Lidl, Merkur und Penny wurden bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum gemäß den Lagerungsbedingungen aufbewahrt und noch am selben Tag untersucht. Die Ware wurde von der Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten auf Geruch und Geschmack getestet und mikrobiologisch unter die Lupe genommen.
"Bei der bakteriologischen Untersuchung wurde die Wurst unter anderem auf die Gesamtkeimzahl und Milchsäurebakterien getestet, da diese Aufschluss auf zu lang anberaumte Mindesthaltbarkeit, zu hohe Lagertemperatur oder auf Unterbrechung der Kühlkette geben", präzisiert die Leiterin des AK-Konsumentenschutzes, Susanne Kalensky. Indikatoren, die auf Hygienemängel bei der Herstellung (aufschneiden oder verpacken) schließen lassen, wurden ebenfalls erhoben. Die Detailergebnisse:
Mindesthaltbarkeit zu lange anberaumt
24 Proben (61,6 Prozent) waren in Ordnung. Fünf weitere Produktproben (12,8 Prozent) lagen hinsichtlich verschiedener mikrobiologischer Parameter über den Richtwerten. "Da die Überschreitung jedoch nicht besonders hoch ausfiel, waren die Produkte noch nicht zu beanstanden", erklärt Kalensky die Detailergebnisse.
"Insgesamt zehn Proben, also 25,6 Prozent, gaben aber Anlass zu einer lebensmittelrechtlichen Beanstandung aufgrund einer zu lang anberaumten Mindesthaltbarkeit bzw. eines beginnenden Verderbs", betont Kalensky. Acht Proben (20,5 Prozent) wurden am Tag des Ablaufes der Mindesthaltbarkeit als wertgemindert beurteilt, da sie stark bis sehr stark erhöhte Gehalte an Keimen und Milchsäurebakterien aufwiesen. In einem der Produkte wurde zusätzlich ein erhöhter Bakteriengehalt, der auf mangelnde Hygiene bei der Herstellung hinweist, nachgewiesen. Geruch und Geschmack waren bei allen Produkten jedoch in Ordnung.
Als für den menschlichen Verzehr ungeeignet wurden zwei Produkte (5,1 Prozent) bewertet, da zu den stark erhöhten Gehalten von Keimen und Milchsäurebakterien auch noch leichte Mängel bezüglich Geruch und Geschmack hinzukamen.
Schneller Verzehr empfohlen
"Die Ergebnisse der Laboruntersuchung zeigen, dass gegen Ende der Mindesthaltbarkeit manche Produkte einfach nicht mehr einwandfrei sind", fasst Kalensky zusammen. Lebensmittelhersteller wie auch große Handelsketten, die die Produkte vertreiben, seien laut AK daher gefordert, strengere Kontrollen hinsichtlich der Lagerung und der Kühlkette durchzuführen. "Teilweise müssen auch die Mindesthaltbarkeitsfristen verkürzt werden", betont die Konsumentenschützerin.
Konsumenten sollten beim Kauf von abgepackter Wurst folgendes beachten: Etiketten genau lesen und im Geschäft möglichst frische Ware kaufen. Die Unterbrechung der Kühlkette kann zum Verderb der Produkte führen. Daher Wurst nach dem Kauf zu Hause bei der auf der Verpackung empfohlenen Temperatur lagern. Generell sollten Wurstwaren schnell verzehrt werden. Aussehen und Geruch der Ware vor dem Verzehr überprüfen. (red, 1.6.2012)
Die Ergebnisse der Studie auf kaernten.arbeiterkammer.at
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Wieso werden gerade die untersucht? Die sagen doch nichts aus. Joghurt besteht im wesentlichen aus Milchsäurebakterien und ist auch nicht schlecht. Ich glaub hier wollte man einfach irgendwas finden damit man seine Existenzberechtigung beweist. Wenn sie E.coli oder Cl.botulinum gefunden hätten, wäre das bedenklich. Aber so ist's eine sinnlose Panikmache. Mahlzeit.
bauen wir auch keinerlei Abwehrstoffe mehr auf, und bei jeder Kleinigkeit wird's gleich einen Rieseninfekt o.Ä. geben!
Alles wird aufgebauscht,und die Menschen zu sterilen (kastrierten) Idioten erklärt - die Pharmaindustrie kann dazu sicher wieder irgenwas (unwirksames) anbieten.
und warum wurde die wurst erst vielleicht tagelang bis zum mindesthaltbarkeitsdatum liegen gelassen? ist ja wohl klar, das eine wurst die eine woche aufgeschnitten alt ist, und nicht frisch geschnitten, mehr milchsäurebakterien hat.
finde ich sehr seltsam, warum wurden die proben nicht am tag der entnahme analysiert?
so wie ich das verstehe, haben die ja das wurstpackerl erst am tag des ablaufdatums aufgemacht. ich kann schon erwarten, dass meine wurst wenn ich sie originalverpackt im kühlschrank lagere, dann noch geniessbar ist. wenn das nicht der fall ist, dann ist halt das ablaufdatum falsch kalkuliert und die angegebene haltbarkeitsdauer muss verkürzt werden.
hier sitz ich und poste zum thema wurst, was mach ich da eigentlich?
http://www.feinkost-schirnhofer.at/cms/index... type=print
Gesunde Wurst - hält fit!
für ihr Cholesterin-Gleichgewicht...
Da greift man sich schon an den Kopf in Richtung des Gesundheitsministeriums, das so eine Werbung heutzutage noch erlaubt ist!
schwimmt voll auf der grünen Welle. Für mich ist das kein Grund, auch nur einen Cent mehr für seine Produkte zu zahlen als für die aus Billigsdorf. Aber es ist nichts Schlechtes daran; und wenn es Menschen gibt, die gerne Deppensteuer zahlen, hat er völlig recht, in diesem Segment zu agieren.
wer schon mal gesehn hat wie wurst industriell hergestellt wird- was da drinn ist (antioxidantien E.......,geschmacksverstärker E....Stabailisatoren E....,"naturidentische" aromastoffe ect. und dem ernährung nicht total egal ist kauft sowas eh nicht.
ganz zuschweigen von dem gentechn.verändertem soja-(weizen-mais ....)der verfüttert wird und und und und-mahlzeit!
ach ja und danke raiffeisen!
verpackte wurstwaren - vor allem frischwurst wie schinken, extra, krakauer und co gehen mit 30 (!) tagen mindesthaltbarkeit versehen ins regal. damit das überhaupt möglich ist, müssen in der produktion alle register gezogen werden (stichwort hygienerichtlinen, reinraumtechnik etc).
dass dabei schon kleinste aussetzer am ende des MHD - es geht um ein monat! - zu erhöhnten keimwerten kommt, daf eigentlich niemanden wundern. blöd aber auch, dass der konsument voll auf sowas abfährt, als wurst und co für den verzehr am gleichen tag frisch aufgeschnitten zu kaufen. klarer fall von dsdh.....
Die Empfehlung lautet, daß die Konsumenten besser aufpassen müssen.
Ja wo samma denn ???
Wenn ein Autohersteller 5% seiner Wagen so ausliefern würde, daß sie Gesundheits- bis Lebensgefährlich sind ( und 20% so daß man eine Wertminderung einklagen könnte ) , wäre der Verkauf der Marke noch am selben Tag verboten.
Einzig wahre Reaktion wäre: Hohe Strafe für alle beteiligten Unternehmen, und im Wiederholungsfall Entzug der Gewerbeberechtigung.
Wenn ein Wirt derart beanstandet wird, ist der Laden zu, aber bei Billa Merkur Spar und Co müssen die Konsumenten reagieren.
Bitte mal einen ordentlichen Schuss vor den Bug an diese Massenvergifter.
Vielleicht zieht es uns aufgrund dieses biologischen Erbes immer wieder zum halb Verdorbenen.
Im Ernst: Sie haben völlig recht. Völliger Entzug der Gewerbeberechtigung ist jedoch vermutlich nicht durchzusetzen, aber ein partieller? Dann darf die Kette z.B. sechs Monate keine Wurscht mehr verkaufen. Alle anderen, nicht beanstandeten Produkte natürlich schon. Das wär pädagogisch äußerst wertvoll.
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