Debattenbeitrag statt Kampfposting

31. Mai 2012, 16:07
32 Postings

Austausch von Argumenten auf Augenhöhe

In Arenen der KampfposterInnen meinte ich kürzlich, dass es bei polarisierenden Inhalten häufig zu sich gebetsmühlenartig wiederholenden Wortgefechten von KampfposterInnen kommt. Wohlgemerkt: Ich habe mich da auf spezielle Themen wie (Nicht-)Rauchen, Veganismus, Hunde in der Stadt, Radfahren, Obsorge oder Asyl bezogen. Norbert Hasenöhrl behauptet in einem Leser-Kommentar: "Es gibt in diesen Postingforen keine Debattenkultur." Mit Verlaub, diese Einschätzung teile ich nicht.

Keine Debattenkultur in Postingforen?

Eine Debatte zeichnet sich durch den Austausch von Argumenten auf Augenhöhe aus. Aus diesem Grund fordern wir in den Community Richtlinien argumentierte Postings mit Themenbezug ein, die sich auch durch einen respektvollen Umgang mit anderen UserInnen auszeichnen. Solche Beiträge sind die Bausteine für lebendige, interessante und einladende Dialoge in den Foren. Natürlich entspricht nicht jedes Posting diesen Anforderungen. Aber es gibt durchaus viele Foren, in denen es immer wieder zu hochwertigen Debatten kommt, die wir (und Sie alle hoffentlich!) nicht missen wollen.

Gerade die Behauptung Norbert Hasenöhrls dürfte das Gegenteil, nämlich eine Debatte, ausgelöst haben: UserIn metepsilonema postet den Link auf eine Replik, Norbert Hasenöhrl beantwortet diese wiederum mit - Überraschung! - einem Posting.

Ein weiteres Beispiel für eine Debatte finden wir zum aktuellen Einserkastl von Hans Rauscher. Im Forum dazu steuern mikromalist, - rau - (der Autor selbst), _ricko_ und Faeryl so wie viele andere Postings bei, die selbstverständlich wertvolle Debattenbeiträge darstellen. Und es gibt sehr viele dieser interessanten Foren-Diskussionen, von denen wir allerdings noch mehr sehen wollen. (cmb, derStandard.at, 31.5.2012)

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