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vergrößern 500x337Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou hat gemeinsam mit verschiedenen Organisationen und Interessengruppen die Kampagne "Tschuldigen ist nie verkehrt" ins Leben gerufen.
Wien - Gedacht ist es als Maßnahme gegen Wettkampfdenken auf Wiens Straßen, bevor es sich in "road rage" entlädt: Morgen, Freitag, startet eine Kampagne, die mit dem Slogan "Tschuldigen ist nie verkehrt", für mehr Rücksicht und Fairness unter Verkehrsteilnehmern werben soll. Dabei wird vor allem auf Situationen, die zwar erlaubt sind, aber Frust hervorrufen, aufmerksam gemacht - etwa Konflikte auf dem Zebrastreifen. Doch auch Radfahrverbot auf dem Gehsteig ist Thema, denn so mancher Radler hält sich nicht daran: "Ja, es ist ein großes Problem", sagte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) Donnerstag bei der Präsentation.
Die Kampagne richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer - vom Fußgänger bis zum Autofahrer. "Die Konflikte im täglichen Verkehr sind Stadtgespräch. Uns ging es darum, in diesem Bereich eine Sensibilisierung zu erreichen", sagt die Stadträtin. Klischees sollen aufgebrochen und das freundliche Miteinander verstärkt werden. Vassilakou unterstrich, dass es sich bei der Initiative um "keine Hausordnung" handle: "Unser Ziel ist, dass sich die Verkehrsteilnehmer in Wien sicherer fühlen. Egal ob man zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto unterwegs ist."
"Passt schon"
Eines der Sujets zeigt zum Beispiel einen Mopedfahrer, der sehr knapp vor einer Fußgängerin, die gerade auf dem Zebrastreifen die Straße quert, zum Stehen gekommen ist. In Sprechblasen gibt es einen kurzen Dialog zwischen den beiden zu lesen: "Tschuldigen", sagt der Lenker, die Frau antwortet: "Passt schon."
In Konfliktsituationen gehe es darum, im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn, vom Gas zu gehen, nicht gleich einen Streit anzufangen und sich zu entschuldigen, erklärte Vassilakou. Thematisiert wird auch das Radfahren auf dem Gehsteig: "Es ist nicht nur ausdrücklich verboten, sondern auch gefährlich".
Kostspielige Sensibilisierung
Die Kosten für die Kampagne belaufen sich auf 338.000 Euro. Insgesamt werden in Wien 500 Plakate aufgehängt, zudem Folder und Sticker verteilt und Inserate geschaltet. Auf dem Internetportal YouTube gibt es Videos zu sehen. Weiters sind Aktionen im öffentlichen Raum geplant. Die Kampagne wird den Sommer über laufen und im Herbst in den Schulen fortgesetzt, sagte Vassilakou.
Die Sensibilisierungskampagne hatte sie schon bei ihrem Amtsantritt angekündigt - und war mit dem Diktum vom "Knigge für Verkehrsteilnehmer" prompt ins Visier der Kritiker geraten. Dass sie damit nur rücksichtslose Radler ansprechen wolle, dementierte Vassilakou umgehend - schließlich finden sich unter urbanen Radfahrern nicht wenige Grün-Wähler. Die jetzige Kampagne wende sich bewusst "an alle Verkehrsteilnehmer". (APA/red, DER STANDARD, 31.5.2012)
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Maria Vassilakou, grüne Stadträtin zu Wien, hat eine neue Kampagne gestartet. Für mehr Toleranz im Verkehr. Mit zweifelhaften Inhalten allerdings, wenn es um die Gehsteig-Radelrowdies geht.
Mehr unter: http://gesudere.at/blog/?p=4726
Erstens, es ist unter keinen Umständen okay - bzw. "Passt net" damit die Politiker auch wissen was gemeint ist - mit dem Rad am Gehsteig zu fahren. Wenn da ein kleines Kind ums Eck braust wars vielleicht ein kleines Kind. Zum zweiten, diese Frau telefoniert und schaut nicht links und rechts. Das haben aber alle im Kindergarten gelernt... Und wenn mich bei grün einer am Zebrastreifen mit dem Auto fast niedermäht, sollte der eine Strafanzeige bekommen und kein Passt scho.
Auf keinen Fall sollten wir uns von den Politikern animieren lassen so gleichgültig wie sie selbst zu werden!
Bevormundet wie kleine Kinder. Und mundtot wird man auch gleich gemacht. Bei den Youtube Videos darf man weder like oder dislike vergeben noch darf man einen Kommentar hinterlassen. Die Politiker sollten fragen ob wir zu dumm sind unser Hirn einzusetzen bevor sie 338.000€ ausgeben.
Die Autofahrerpartei ÖVP, FPÖ und BZÖ sind zum Krennkreiben. Die Stadt ist für die Menschen da. Und wenn man einen Blödsinn gemacht, entschuldigt man sich und nicht mit Fäusten. Die Menschlichkeit ist bei diesen genannten Parteien schon lange verloren gegangen.
unterwegs und was man da alles, von Nötigung, Rücksichtslosigkeit und Dummheit erleben kann ist wirklich eine Studie wert. Blech heisst ganz einfach recht haben. Sollte aber nicht so sein. Bisschen mehr Rücksicht auf beiden Seiten könnte nicht schaden.
Das kann aber nicht wirklich der ernst sein: gerade am häusereck schaut ja die Sache ganz anders aus und wird durch die wahl der plakate ja verniedlicht und verharmlost: es gibt ja nicht nur stabil und mit gutem gleichgewicht und gehsicherheit ausgestattete personen, sondern auch schwächere Fussgänger, die durch Schreck leicht aus dem gleichgewicht kommen.
Eine bodenlose unverschämtheit, gerade das Gehweg radeln so zu verniedlichen!
nein, heute haben sich zwei Männer auf der Autobahn ein Duell geliefert, wer da dazwischen gerät ist in Gefahr, solchen fahrlässigen Fahrern ist sofort der Führerschein abzunehmen!
die gefährden Dritte, weil ihnen danach ist!
bei kleinen Fehlern reicht entschuldigung,
bei absichtlicher Gefährdung Dritter: Führerschein für immer weg! plus Geldstrafe!
wer so aggressiv ist und keine Selbstkontrolle kennt, soll bitte zu Fuß gehen!
eine völlig harmlose Autofahrt nach einer Veranstaltung, eventeull auch als Ergebnis aus einem Gespräch: "Mein Auto steht dort, wollt ihr mitfahren!"
als Art Verbrechen hochzustilisieren ist ja lächerlich!
mal schauen, was die Effen machen, wenn die Liechtensteiner die Unterlagen, die entwendet wurden, rausrücken, ja der Grasser eben: Fährt er mit 500.000 euro im Hosensack über eine Grenze, dann halt als Braver Bua für die Schwiegermama, die das Geld aber gar net haben will?
sowas ist natürlich viel viel harmloser, als wenn das Auto um zwei Ecken steht....
also wirklich für wie dumm halten diese FPÖler die Leut eigentlich! Fangt`s den Dieb, während der Graf die Schäfchen einer alten Dame ins Trockene bring,
na hallo, geht's noch?!?
Von wem der Link stammt ist mir eigentlich egal. Die richtigen Fragen lauten:
Die Stimme der Stadträtin ist schon zu erkennen. Gibt es deswegen keine Gegendarstellung?
Warum macht die Frau Stadträtin so etwas? Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine.
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