Massaker an kasachisch-chinesischer Grenze

31. Mai 2012, 13:10
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Streit als Motiv für Blutbad vermutet

Astana/Moskau  - Die verkohlten Leichen von zwölf getöteten Soldaten und einem Jäger sind in einem abgebrannten Kontrollposten im zentralasiatischen Kasachstan an der Grenze zu China gefunden worden. Eine Patrouille habe das Massaker im Hochgebirgskreis Alakol entdeckt, nachdem der Posten nicht auf Funksignale reagiert hatte. Das teilte Oberst Turganbek Stambekow von den Grenztruppen am Donnerstag nach Angaben von Medien in der Hauptstadt Astana mit.

Als mögliches Motiv des Blutbads komme ein Streit infrage, sagte Stambekow. Drei Grenzsoldaten, die sonst in dem Posten rund 1200 Kilometer südöstlich von Astana ebenfalls Dienst täten, würden vermisst. (APA, 31.5.2012)

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