Rauchpausen ohne Tschick?

30. Mai 2012, 11:48

Die Verfechter von Rauchpausen am Arbeitsplatz bringen oftmals das Argument ins Spiel, dass sich Rauchpausen förderlich auf die Produktivität eines Unternehmens auswirken und die interne Kommunikation verbessern.

Können rauchfreie Pausen das nicht?

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SPD gibt Olaf Scholz Rückenwind für seine Politik

http://www.welt.de/print/die... litik.html

Beim Nichtraucherschutz entschieden sich die Genossen mehrheitlich gegen ein absolutes Rauchverbot in Gaststätten, das die SPD Altona gefordert hatte, und plädierten für den bereits vorliegenden Gesetzentwurf der SPD-Bürgerschaftsfraktion.
Dem vorliegenden Gesetzentwurf zufolge wird das Rauchen in Restaurants wieder erlaubt, sofern die Gastwirte Raucherräume mit speziellen Schleusen und Lüftungen installieren. Für Kneipen soll alles beim Alten bleiben. Es dürfe geraucht werden, wenn das Lokal kleiner als 75 Quadratmeter ist, nur einen Raum hat, Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zutritt haben und ...

Love, Peace und Rauchverbot

Woodstock - 40 Jahre später

Wo einst das Festival tobte, herrscht heute sterile, langweilige Erinnerungskultur. Schilder weisen auf all das hin, was verboten ist: Rauchen, Alkohol - und laute Musik.

http://www.fr-online.de/panorama/... 62280.html

Kenne eine Firma...

Da muss man zum Rauchen ausstempeln (=15 min.), da wird nicht mehr viel geraucht. 2zigaretten (Vormittag, Nachmittag) und man kann eine halbe Stunde länger arbeiten.

Gerecht?

geht ja auch mit Kaffee/tee/wasser etc. ohne das dann alle Beteiligten mit meiner persönlichen Vorliebe zwangsbeglückt werden....

verstehe....

... manche bevorzugen halt die Zwangsbeglückung...

sehr vielsagend...

Kaffeepause mit oder ohne Tschick

Ich hab früher geraucht und vergönn's allen, die's mögen. So viel Pause ist meist eh nicht drin, dass mich das am Zusammensein mit den rauchenden Kollegen stören würde.

Generell gibt es produktive und unproduktive Pausen.

Womit ich nicht meine, dass in den produktiven zwingend "beruflich geredet" wird, auch soziales Klima verbessern ist letztlich produktiv.
Unproduktiv sind jene Pausen, in denen eigentlich nur gejammert und geschimpft wird, meist gegen die Chefetage. Wobei auch das wohl manchmal sein muss - im Sinne des Dampf-Ablassens... Wird es aber zur Gewohnheit, zieht es die Motivation runter und das ist nicht immer nur die Schuld der Chefs.

Ob in den Pausen nun geraucht wird, oder Kaffee getrunken, oder beides ist eigentlich irrelevant.
Problem ist nur, dass durch Raucher und Nichtraucher oft 2 Pausengruppen ohne Berührungspunkte entstehen.
Außer man kann im freien Rauchen, da kommen oft auch einmal Nichtraucher mit, wenn es etwas zu besprechen gibt.

Pausen mit Tschick find ich unkollegial,

da NichtraucherInnen automatisch ausgeschlossen werden. Die Aufforderung zum dabei sein ist ja wohl nur eine Augenauswischerei, oder wer begibt sich gern in ein Zimmer wo der Schadstoffausstoß so hoch wie bei einem Kohlekraftwerk ist.
Unter RaucherInnen werden oft (so habs ich erlebt) in den Rauchpausen Vorbesprechung gemacht und Abmachungen getroffen ohne beisein der NichtraucherInnen.
Und jetzt bitte nicht beleidigt sein, RaucherInnen machen mehr Pausen als NichtraucherInnen, wenn ich da meine Kollegen und Kolleginnen anschaue die 10+ Zigaretten rauchen pro Tag.

Ich bin für Pausen für alle aber ohne Tschick.

natürlich können das auch rauchfreie pausen. glaub eine kaffeeküche (sofern vorhanden) kann in ähnlicher weise kommunikationsfördernd sein.
fakt ist halt, dass man fast alle orte an denen sich gruppen in einem eher kleineren bereich zusammenrotten um einem gemeinsamen "Interesse" nachzugehen, als kommunikationsfördernd bezeichnen kann.

dennoch: 90% meines freundeskreises hab ich quasi durchs rauchen besser kennengelernt

so wird der Freundeskreis aber auch rasch zum Teufelskreis:
Weil man ständig unter Rauchern ist, kommt man gar nicht auf die Idee, damit aufzuhören bzw. fürchtet, dadurch seine Freunde zu verlieren.
Es ist also immer besser, das Rauchen von Anfang an konsequent zu vermeiden, weil man dadurch in jeder Hinsicht sehr eingeschränkt wird.

danke für diese grandiose belehrung ;)

25 jahre lang glaubte auch ich, dass jede pause ohne tschick sicher keine pause ist. also die zigarette ein zentraler teil des wohlfühlens ist. ich habe (endlich, endgültig und zum glück) doch noch die kurve gekratzt, und ein neues, tschick-freies, lebensgefühl gefunden. es ist gar kein vergleich; fast unbeschreiblich. pause ohne zigaretten sind die besten.

ich geh 5-6x am tag in der arbeit auf unseren balkon eine rauchen, aber als pause würde ich das meistens nicht bezeichnen. oft genug spreche ich dort mit einer/m kollegIn über die arbeit, und wenn ich alleine draußen stehe, rumort mein hirn vor sich hin: was muss ich noch machen, was mach ich als nächstes, was kann ich verschieben, war das, was ich heute gemacht habe, eh gscheit, etc. etc.

Raucherkommunikation ?

besteht die aus kollektivem husten am Klo ?

Was haben Raucherbalkon, Raucherkammerl, Rauchertreppe oder woswaaßi mit "Kommunikation" zu tun?

Wenn ich dort nur auf Vollkoffer treffe reißt der Smalltalk das Betriebsklima auch nimmer raus. Inwiefern sollten also die Umgebungsvariablen beeinflussen, ob ich mit jemand anderem über mehr als nur das Wetter reden kann?

Komisch: in manchen Firmen werden Pausen gar nicht gern gesehn, aber wenn Raucher darunter sind, und die nur kurz ihrer Sucht nachgehn, wird das nicht als Pause gesehn. die dürfen immer eine rauchen. aber wehe man geht als Nichtraucher nur einmal zu viel aufs klo. :(

ich habs umgekehrt erlebt!

nr geht 5x aufs klo - hat halt eine blasenschwäche!
raucherin geht 1x aufs klo - aha, die will ja jetzt nur eine rauchen!

Bin Nichtraucher, gehe aber 1-2 mal taeglich mit den Kollegen auf einen Kaffee (take-away). Wohne in Australien, und hier hat sich das in den meisten Firmen so eingependelt. Raucher sind hier mittlerweile eine rare Spezies. Ich denke, dass Pausen mit Kollegen generell für das Firmenklima dienlich sind, egal ob mit oder ohne Zigarette.

Man sollte generell alle Pausen verbieten, das schadet doch der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität. Für was wern die Leut eigentlich bezahlt. Man kann ja auch halbtags arbeiten gehen, wenn einem das zu viel ist.

/ironie off

Wie kann Drogenkonsum förderlich für ein Unternehmen sein?

Können Menschen, die ihr (Arbeits)Leben nicht ohne die Droge Nikotin durchstehen und alle Stunden getrocknete Blätter anzünden müssen, diese rauchen, förderlich für irgendwas sein, außer für die Blätteranbauindustrie?

Nichtkonsum von Drogen kann(!!) zu schwerer Intoleranz führen und das ist nicht förderlich für die soziale Intelligenz.

auweia, wenn sie jemals in der realität aufwachen sollten wird das ein sehr schwerer schlag für sie.

hoffentlich verkraften sie ihn...

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