Tibeterin verbrannte sich selbst

31. Mai 2012, 07:35

Mutter von drei Kindern erlag Verbrennungen - 38 Selbstverbrennungen seit 2009 aus Protest gegen China

Peking - Aus Protest gegen die chinesische Herrschaft über das tibetische Volk hat sich erneut eine Tibeterin selbst verbrannt. Wie die in London ansässige Organisation Free Tibet am Donnerstag berichtete, überschüttete sich die Mutter von drei Kindern am Mittwoch vor einem Kloster in Barma im Kreis Aba in der südwestchinesischen Provinz Sichuan mit Benzin und zündete sich an. Die Tibeterin namens Rechok sei Mitte 30 gewesen und noch am Ort ihren Verbrennungen erlegen.

Erst am Sonntag hatten sich zwei Tibeter in der tibetischen Hauptstadt Lhasa selbst verbrannt. Einer der beiden überlebte nach offiziellen chinesischen Angaben verletzt. Nach den Selbstverbrennungen sind die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft worden. Wie der amerikanische Sender Radio Free Asia (RFA) berichtete, seien mehrere hundert Tibeter in Gewahrsam genommen worden. Festgenommene Bewohner von Lhasa seien in ein Lager gesteckt und Pilger von außerhalb abgeschoben worden.

Seit 2009 haben sich damit schon 38 Tibeter in den Provinzen Sichuan, Qinghai, Gansu und der Autonomen Region Tibet aus Protest gegen die chinesische Fremdherrschaft über das Hochland selbst angezündet. Mehr als 20 kamen dabei ums Leben. (APA, 31.5.2012)

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Funamentalistische Religion

Solche Selbstverbrenner sind zu bewundern. Wir hatten einmal solche Leute im Mittelalter gehabt. Menschen haben sich selbst verbrannt oder wurden verbrannt. Immer mit Fundamentalismus zu tun. Gott sei dank, dass das Mittelalter für uns vorbei ist!

nicht schlecht, wenn man die kommentare zu diesem thema liest muss man ernsthaft auf österreichische selbstverbrennungen hoffen... also Able Danger, laudenbach, Major Lee, Salz Burger und konsorten ... ich spendier euch den benzin, erlöst die welt von eurem dung.

Deren

hirnverbrannte Postings deuten ja darauf hin, dass sie bereits eine Teilselbstverbrennung an sich vorgenommen haben...!

.

Diese Frau ist ein weiteres Opfer der Agentur des Lamaismus.

Sowas lässt die Standardcommunity eher kalt, Tibeter gehören nicht der gängigen Opferreligion an, außerdem will man den großen roten Bruder nicht vor den Kopf stoßen, Kritik ist hier nicht en vogue sondern westliche Propaganda/Hetze. Warum sollen Tibeter kein Recht auf Freiheit und ihre Kultur haben, dem chinesischen Volk geht's übrigens oft auch nicht besser, was ist der Unterschied zu den Palästinensern oder ähnliche Aktionen im Zuge des arabischen Frühlings?

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Wegen dem Dalai Lama Besuch wurde der chinesische Außenminister bei uns befragt (denke ich), und der meinte, dass sich hauptsächlich junge Mönche anzünden, häufig aus dem Exil. Diese wären einer Art Gehirnwäsche unterzogen worden, also schon von klein auf in diese Richtung bzw. für diesen Zweck erzogen worden.

So hatte ich das vorher nicht betrachtet. Zwar vertraue ich der chinesischen Regierung nicht unbedingt mehr als jemandem, der sich selbst anzündet. Aber trotzdem finde ich es momentan schwerer, mir eine Meinung zu bilden.

"dass sich hauptsächlich junge Mönche anzünden, häufig aus dem Exil" - klingt wie eine propagandalüge.

komisch - wird uns nicht das gleiche über die angeblichen selbstmordattentäter islamistischer prägung erzählt?

fällt dir da kein muster auf?

und eines kann ich dir mal ruhigen gewissens mitgeben:

vergiss alles was regierungen und regierungsbedienstete so von sich geben - 50% sind gelogen, und bei den restlichen 50% ist das gegenteil wahr.

Ja genau. Die Selbstmordattentäter wollte ich aber nicht erwähnen. Immerhin ermorden die ja unschuldige. Die Tibeter die sich selbst verbrennen töten ja nur sich selbst.

Auch möchte ich nicht verallgemeinern. Nicht jede Verzweiflungstat sollte natürlich nicht gleich als manipulative Aktion verstanden werden.

Mein Mitgefühl hat auf jeden Fall jeder, der sich selbst verbrennt.

Mir tun die hinterbliebenen Kinder leid. So eine dämliche Mutter hat niemand verdient.

Nein, wirklich nicht.....aber es wird schon jemanden geben der diesen Kindern erzählt dass sie stolz auf ihre heldenhafte Mutter sein müssen. Und wenn die Kinder Pech haben werden sie in einem Kloster groß gezogen.

Sich umzubringen heisst aufgeben und kapitulieren. Daran ist nichts heldenhaftes.

Hoffentlich schaffen es die Chinesen, wenigstens etwas Bildung unter die Leute zu bringen. Da dort Religion höchstens als Folklore geduldet wird, stehen die Chancen nicht so schlecht für die Kinder.

schön dass du zugibst dass du ein dezidierter befürworter von völkermord bist.

Erstens sind wir nicht per Du und zweitens: Wo lesen Sie das? Den Tibetern geht es heute wesentlich besser als unter der religiösen Diktatur.

Das sagt sich so leicht.

Seit der chinesischen Okkupation Tibets müssen immer mehr Kinder über den Himalaya nach Nordindien flüchten, weil sie in ihrer Heimat keine Schulen besuchen können.
Flucht über den Himalaya - Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil
http://tv.orf.at/orf3/stor... s/2533900/

Rund tausend Kinder aus Tibet fliehen jedes Jahr über die eisigen Pässe des Himalaya. Dort wachsen sie auch ohne Mutter und Vater auf.
Vielleicht hat sie ihren Kindern nicht einmal diese Möglichkeit bieten können.

In welche Schulen sind denn diese Kinder früher gegangen, als noch die Lamas und einige Adelige das Volk unterdrückten? Dem Zustand der dort herrschte nach, vermtlich in gar keine.
www.gottkoenig.de

Die Tibeterin sei Mitte 30 gewesen

und wird sich demnach nicht daran erinnern können, als 30 Jahre VOR ihrer Zeit die Lamas und einige Adelige das Volk unterdrückten.
Die war nicht dabei und hat überhaupt nur das glückliche Leben nach der "Befreiung" durch die Chinesen kennengelernt. Deswegen hat sie sich ja verbrannt.
So what?

Eben. Selbstmörder gibt es überall. Wahrscheinlich wird diese Frau nur von den Exiltibetern für ihre Zwecke missbraucht.

Ohne die chinesische Regierung verteidigen zu wollen...

... muss doch gesagt werden, dass die erwähnten Schulen mit den "Chinesen" kamen.

diese schulen sind auch nur für chinesen. tibeter sind in tibet menschen 2er klasse.

"Schule"

dürfen Sie sich während der Mao -Zeit in Tibet getrost als reine Indoktrinationsveranstaltung vorstellen, bei der es im Wesentlichen um das Pauken von Sprüchen aus der Mao-Bibel und revolutionären Klassenkampf-Parolen und das alltägliche erniedrigende Thamzing ging und nicht um LesenSchreibenRechnen...!

Nicht umsonst hatte Tibet im Vergleichszeitraum 1990 noch immer 73% Analphabeten...!

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Wenn Sie denken...

... keine Schule ist besser, als eine in der zumindest Parolen GELESEN werden, ist das Ihr Recht.

Auch nicht unbedenklich: Wer vor 1951 gegen den Gottkönig war, wurde verstümmelt.

Beide "Seiten" misshandeln die Menschenrechte.

"Wer vor 1951 gegen den Gottkönig war, wurde verstümmelt." -

Geht's noch dümmer...?

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