Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Peking - Aus Protest gegen die chinesische Herrschaft über das tibetische Volk hat sich erneut eine Tibeterin selbst verbrannt. Wie die in London ansässige Organisation Free Tibet am Donnerstag berichtete, überschüttete sich die Mutter von drei Kindern am Mittwoch vor einem Kloster in Barma im Kreis Aba in der südwestchinesischen Provinz Sichuan mit Benzin und zündete sich an. Die Tibeterin namens Rechok sei Mitte 30 gewesen und noch am Ort ihren Verbrennungen erlegen.
Erst am Sonntag hatten sich zwei Tibeter in der tibetischen Hauptstadt Lhasa selbst verbrannt. Einer der beiden überlebte nach offiziellen chinesischen Angaben verletzt. Nach den Selbstverbrennungen sind die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft worden. Wie der amerikanische Sender Radio Free Asia (RFA) berichtete, seien mehrere hundert Tibeter in Gewahrsam genommen worden. Festgenommene Bewohner von Lhasa seien in ein Lager gesteckt und Pilger von außerhalb abgeschoben worden.
Seit 2009 haben sich damit schon 38 Tibeter in den Provinzen Sichuan, Qinghai, Gansu und der Autonomen Region Tibet aus Protest gegen die chinesische Fremdherrschaft über das Hochland selbst angezündet. Mehr als 20 kamen dabei ums Leben. (APA, 31.5.2012)
Seit dem Amtsantritt der neuen chinesischen Führung haben sich fast 30 Tibeter aus Protest gegen die Unterdrückung durch China selbst verbrannt
Hauptsächlich verbrennen sich Mönche und Nonnen
Chinesische Behörden nahmen offenbar Augenzeugen fest
Mann übergießt sich in Nepal mit Benzin und zündet sich an
Der tibetische Exilpremier Lobsang Sangay ist einer der engsten Vertrauten des Dalai Lama - In Tibet selbst war er aber noch nie
Demo vor UN-Hauptquartier - Zahl der Selbstverbrennungen von Tibetern gestiegen
Der Gelehrte Tsewang Nyima über Selbstverbrennungen von Mönchen und den Status quo
Polizei bietet knapp 25.000 Euro für Hinweise
China-Experte Heberer über Differenzen in der tibetischen Autonomiebewegung und die Ängste Chinas
TV-Doku: Tibeterchef erhielt in 1950er und 1960er Jahren 180.000 Dollar jährlich
Siebzig Personen festgenommen - Vize-Polizeichef: Clique des Dalai Lama hinter Selbstverstümmelungen
Im März 1959 schlug die chinesische Armee den Aufstand der Tibeter blutig nieder - Der Dalai Lama flüchtete ins indische Exil - Zur Ruhe kommt das Land nicht
Größtes Hochland der Erde - Mönchsstaat seit 1950 fest im Griff der chinesischen Kommunisten
Solche Selbstverbrenner sind zu bewundern. Wir hatten einmal solche Leute im Mittelalter gehabt. Menschen haben sich selbst verbrannt oder wurden verbrannt. Immer mit Fundamentalismus zu tun. Gott sei dank, dass das Mittelalter für uns vorbei ist!
nicht schlecht, wenn man die kommentare zu diesem thema liest muss man ernsthaft auf österreichische selbstverbrennungen hoffen... also Able Danger, laudenbach, Major Lee, Salz Burger und konsorten ... ich spendier euch den benzin, erlöst die welt von eurem dung.
Sowas lässt die Standardcommunity eher kalt, Tibeter gehören nicht der gängigen Opferreligion an, außerdem will man den großen roten Bruder nicht vor den Kopf stoßen, Kritik ist hier nicht en vogue sondern westliche Propaganda/Hetze. Warum sollen Tibeter kein Recht auf Freiheit und ihre Kultur haben, dem chinesischen Volk geht's übrigens oft auch nicht besser, was ist der Unterschied zu den Palästinensern oder ähnliche Aktionen im Zuge des arabischen Frühlings?
Wegen dem Dalai Lama Besuch wurde der chinesische Außenminister bei uns befragt (denke ich), und der meinte, dass sich hauptsächlich junge Mönche anzünden, häufig aus dem Exil. Diese wären einer Art Gehirnwäsche unterzogen worden, also schon von klein auf in diese Richtung bzw. für diesen Zweck erzogen worden.
So hatte ich das vorher nicht betrachtet. Zwar vertraue ich der chinesischen Regierung nicht unbedingt mehr als jemandem, der sich selbst anzündet. Aber trotzdem finde ich es momentan schwerer, mir eine Meinung zu bilden.
komisch - wird uns nicht das gleiche über die angeblichen selbstmordattentäter islamistischer prägung erzählt?
fällt dir da kein muster auf?
und eines kann ich dir mal ruhigen gewissens mitgeben:
vergiss alles was regierungen und regierungsbedienstete so von sich geben - 50% sind gelogen, und bei den restlichen 50% ist das gegenteil wahr.
Ja genau. Die Selbstmordattentäter wollte ich aber nicht erwähnen. Immerhin ermorden die ja unschuldige. Die Tibeter die sich selbst verbrennen töten ja nur sich selbst.
Auch möchte ich nicht verallgemeinern. Nicht jede Verzweiflungstat sollte natürlich nicht gleich als manipulative Aktion verstanden werden.
Seit der chinesischen Okkupation Tibets müssen immer mehr Kinder über den Himalaya nach Nordindien flüchten, weil sie in ihrer Heimat keine Schulen besuchen können.
Flucht über den Himalaya - Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil
http://tv.orf.at/orf3/stor... s/2533900/
Rund tausend Kinder aus Tibet fliehen jedes Jahr über die eisigen Pässe des Himalaya. Dort wachsen sie auch ohne Mutter und Vater auf.
Vielleicht hat sie ihren Kindern nicht einmal diese Möglichkeit bieten können.
In welche Schulen sind denn diese Kinder früher gegangen, als noch die Lamas und einige Adelige das Volk unterdrückten? Dem Zustand der dort herrschte nach, vermtlich in gar keine.
www.gottkoenig.de
und wird sich demnach nicht daran erinnern können, als 30 Jahre VOR ihrer Zeit die Lamas und einige Adelige das Volk unterdrückten.
Die war nicht dabei und hat überhaupt nur das glückliche Leben nach der "Befreiung" durch die Chinesen kennengelernt. Deswegen hat sie sich ja verbrannt.
So what?
dürfen Sie sich während der Mao -Zeit in Tibet getrost als reine Indoktrinationsveranstaltung vorstellen, bei der es im Wesentlichen um das Pauken von Sprüchen aus der Mao-Bibel und revolutionären Klassenkampf-Parolen und das alltägliche erniedrigende Thamzing ging und nicht um LesenSchreibenRechnen...!
Nicht umsonst hatte Tibet im Vergleichszeitraum 1990 noch immer 73% Analphabeten...!
.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.