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Der am Mittwoch von der kolumbianischen FARC-Guerilla freigelassene französische Fernsehreporter ist am Donnerstag mit einem Flugzeug in die Hauptstadt Bogotá gebracht worden. Von da aus wollte Roméo Langlois voraussichtlich noch am Donnerstag die Heimreise nach Paris antreten, wie er im kolumbianischen Radiosender Caracol sagte. Der Journalist war in einem Waldgebiet des Departamentos Caquetá einer Delegation des Internationalen Roten Kreuzes übergeben worden.
Die FARC-Rebellen, die sich im Süden Kolumbiens offenbar frei bewegen können, hatten die Geiselfreilassung auf den 48. Jahrestag der Gründung der ältesten Guerilla Lateinamerikas gelegt und aus diesem Anlass im Dorf San Isidro eine Bühne errichtet. Zur Feier des Tages schlachteten die Dorfbewohner sechs Kälber.
"Keine Guten und Bösen"
Der Franzose gab an, er sei während seiner Gefangenschaft gut behandelt worden. An seine Kollegen von der Presse richtete er den Appell, mehr über den Bürgerkrieg zu berichten, in dem "Arme Arme töten" und in dem es "keine Guten und Bösen" gebe. Mehrere FARC-Kommandanten hielten Ansprachen, in denen sie betonten, zu Friedensverhandlungen bereit zu sein.
Weniger erfreut über die Freilassung des Franzosen war Kolumbiens Ex-Präsident Álvaro Uribe. Per Twitter bezeichnete er den Journalisten als Lügner und schlug ihm vor, er könne ja "Botschafter der Terroristen werden".
Langlois war am 28. April in Caquetá verschleppt worden, als er eine Einheit der kolumbianischen Armee bei der Zerstörung von Kokainlabors begleitete. Die FARC-Rebellen hatten den seit einem Jahrzehnt in Kolumbien stationierten Journalisten, der bei seiner Gefangennahme Helm und schusssichere Weste trug, zunächst als "Kriegsgefangenen" bezeichnet.
Die FARC, die größte und älteste Guerillaorganisation Kolumbiens, zählt noch rund 9.000 Kämpfer, die sich vor allem in Berg- und Dschungelregionen aufhalten. Anfang April ließ die Guerilla die letzten zehn verschleppten Polizisten und Soldaten frei. Die Rebellen sollen Schätzungen zufolge aber auch noch mehr als hundert Zivilisten in ihrer Gewalt haben. (red/APA, derStandard.at, 31.5.2012)
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einem fast schon leid tun könnten so wie dieser Uribe der seinen Verlust der macht nie verkraften wird. Klar ist es auch Kalkül da es ja für Ihn immer noch ein Dorn im Auge ist das die FARC immer noch konkurenz im Drogenhandel ist sprich seine Freunde in nicht komplett kontrollieren.
Man könnte es also als Statment eines Drogenhändlers gegen seine Konkurenz betiteln und nicht als politisches Statment eines ex Staatmann.
Leider gibt es immer noch Regierungen die mit ihm zusammenarbeiten. Komischerweise liegen sie auf den Drogenwegen nach USA. Ich denke aber das ist reiner Zufall.:-)
die öffentlichkeit nicht manipulieren und die FARC-geiseln für seine PR-kampagne einspannnen kann, dann ist es ihm halt lieber, wenn die geiseln in geiselhaft bleiben. uribe ist nur dann für die freilassung von geiseln, wenn diese seine person in büchern würdigen oder ein denkmal für ihn bauen lassen. ein glück für die kolumbianer, dass dieses irrlicht keine unmittelbare macht mehr besitzt.
Im Schatten des Krieges lässt sich doch viell leichter regieren. Ausnahmezustand, Korruption und Todesschwadronen, solche Handhaben sind lt. Uribe und Nachfolger viel ertragreicher als Rechtsstaat, Legalitätsprinzip und Gewaltenteilung.
Es gibt vermutlich wenige Rebellengruppen die eine so gute und stabil hohe Einnahmequelle haben.
Also wie schon ein paar mal gepostet alle profitieren. Die einen bekommen viel Geld um was zu bekämpfen das sie nicht mit hoher Motivation los werden wollen, denn irgentwo muss das Drogengeld ja hin. Also warum hat wohl Kol. so ein gut ausgebautes Bankensystem?(feststellung und Lob der schweizer Wirtschaftsministerin vor ein paar Jahren)
Die anderen verdienen direkt daran. Wen interssiert dabei schon das Vok bzw. die Armen davon. Kriegsretorik und Kosmentische Aktionen wie offensiven sind eine Hollywood reife Show leider kostet es Leben von vielen Kolumbianern egal auf welche Seite.
Er braucht ein Feindbild und eine Rechtfertigung für die sinnlos ausgegebenen MILLIARDEN im Krieg gegen Drogen und die ausländischen Millitärs im Land (USA).
Überall anderswo wäre ein Stümper wie er bereits mehr als überfällig...
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