ORF verletzte mit "Konkret" Objektivitätsgebot

30. Mai 2012, 19:52
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Medienbehörde KommAustria entschied pro ÖBB

Die Kollegen von horizont.at haben aufmerksamer auf der Website der RTR gestöbert: Dort steht schon seit Ende April eine Entscheidung der Medienbehörde, dass die ORF-Konsumentensendung "Konkret" in ihrer Berichterstattung über die ÖBB das Objektivitätsgebot verletzt habe.

O-Ton aus dem Bescheid der KommAustria: Der ORF verletzte das Gesetz, weil "der ÖBB-Holding AG im Rahmen des Berichts keine ausreichende Gelegenheit zur Stellungnahme zu den gegen sie gerichteten Vorwürfen gegeben wurde und der Österreichische Rundfunk durch die Abmoderation in der genannten Sendung die Bestimmungen des § 4 Abs. 5 Z 3 ORF-G dadurch verletzt hat, dass die abgegebene Stellungnahme der ÖBB-Holding AG objektiv unrichtig dargestellt wurde". (fid, derStandard.at, 30.5.2012)

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