HTI rutschte in die roten Zahlen

30. Mai 2012, 18:57
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Der Konzernverlust liegt bei 4,3 Millionen Euro. Dörflinger und Androsch legen Aufsichtsrats-Mandate zurück

Wien - Der börsenotierte Autozulieferer HTI High Tech Industries AG hat das erste Quartal 2012 mit einem Konzernverlust von 4,3 Mio. Euro abgeschlossen. Im Vorjahresquartal wurde noch ein Gewinn von 0,8 Mio. Euro geschrieben. Die Umsätze gingen auf 46,6 von 53,2 Mio. Euro zurück. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand ein ausgeglichenes Ergebnis, teilte das Unternehmen am Mittwochabend adhoc mit.

Belastend hätten sich im ersten Quartal die konjunkturellen Unsicherheiten und das Konsum- und Investitionsverhalten ausgewirkt. Nunmehr könnten wieder steigende Auftragseingänge verzeichnet werden. Neben den niedrigeren Umsätzen hätten sich höhere Abschreibungen auf Sachanlagen und Zinsaufwendungen negativ auf die Ergebnisse ausgewirkt, heißt es.

Die wieder stabilisierte Auslastung stelle eine gute Basis für die kommenden Quartale dar, so HTI-Chef Peter Glatzmeier. Kooperationsprojekte sollen intensiviert werden.

Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz zumindest auf Vorjahreshöhe erwartet - vorbehaltlich der derzeit nicht vorhersehbaren Auswirkungen der Staatsschuldenkrisen. Das Konzernergebnis sollte ausgeglichen sein.

Bei der Hauptversammlung am 19. Juni sollen Kurt Helletzgruber und Christian Loimayr in den Aufsichtsrat gewählt werden. Willibald Dörflinger und Hannes Androsch legen ihre Aufsichtsratsmandate per Ende Juni zurück, teilte die HTI weiter mit. (APA, 30.5.2012)

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