Apple nicht interessiert an eigener Spielkonsole

30. Mai 2012, 13:40
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Chef Tim Cook zerstreut Gerüchte über Einstieg ins traditionelle Gaming-Geschäft

Wiederholt kamen in den vergangenen Jahren Berichte auf, wonach Apple zum zweiten Mal nach dem Mitte der 1990er gescheiterten Pippin in das Geschäft mit Spielkonsolen einsteigen möchte. Im Rahmen der D10-Konferenz zerstreute Konzernchef Tim Cook nun die Gerüchte. "Konsumenten lieben Games. Ich bin (aber) nicht interessiert ins Konsolengeschäft und das, was als traditionelles Gaming gilt, einzusteigen.", sagt Tim Cook gegenüber AllThingsD.

Zeiten ändern sich 

Dass dies Apple gar nicht nötig habe, um am wachsenden Spielemarkt mitzuschneiden, weiß Cook ebenso. iPhone und iPad haben den Konzern in wenigen Jahren zu einem der größten Player im Games-Bereich gemacht. "Gaming hat sich weiterentwickelt. Immer mehr Leute spielen auf portablen Geräten. Apple ist heute ein Big Player und künftige Entwicklungen werden dies nur stärken.", so Cook. Anstelle eine spezielle Konsole zu entwickeln, sucht Apple seinen Weg also über Multifunktionsgeräte. Neben Smartphone und Tablet könnte künftig auch das nächste Apple TV eine wesentlich Rolle spielen. (red, derStandard.at, 30.5.2012)

  • Keine Wiederbelebung des Pippin in Sicht
    foto: all about apple museum

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