Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Hannover - Kinder unter fünf Jahren sind gegenüber Durchfall-verursachenden Rotaviren empfindlicher als ältere Menschen. Warum eine Infektion mit diesen Viren vom Alter abhängt, haben nun Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) herausgefunden: Die Darmschleimhaut produziert nach der Geburt nur sehr wenig Toll-like Rezeptor (TLR) 3 - eine Struktur des sogenannten angeborenen Immunsystems, die das Virus-Genom erkennt und die Immunabwehr stimuliert. Bei Älteren gibt es hingegen mehr TLR3. Wahrscheinlich kann sich der erwachsene Körper deshalb besser gegen die Infektion wehren. Das Team um Mathias Hornef vom MHH-Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene veröffentlichte die Forschungsergebnisse online im Journal PLoS Pathogens.
Häufiger Erreger für Durchfallerkrankungen
Rotaviren werden von Erkrankten mit dem Stuhl ausgeschieden und durch die Aufnahme in den Mund übertragen. Sie infizieren die Epithelzellen des Dünndarms und verursachen oft schwere, mehrere Tage andauernde Durchfälle. Diese Viren stellen weltweit einen der häufigsten Erreger der infektiösen Durchfallerkrankung bei Kleinkindern dar. Bei schlechter medizinischer Versorgung wie zum Beispiel in Entwicklungsländern tragen sie erheblich zur Kindersterblichkeit bei: Jährlich sterben mehr als 500.000 Kinder an Durchfallerkrankungen, die durch Rotaviren ausgelöst wurden. Aber auch in Deutschland stellen Rotaviren bei Kleinkindern ein sehr häufiges medizinisches Problem dar.
Normalerweise wehrt sich der Körper effizient gegen das Virus: Es erkennt das RNA-Genom des Rotavirus und bekämpft es rasch. Notwendig für diese Reaktion ist die Erkennung des Virus durch Immunrezeptoren wie zum Beispiel dem TLR3. Im Mausmodell wurde in der Darmschleimaut deutlich mehr TLR3 gefunden als bei Jungtieren. "Auch bei Rotavirus-empfindlichen Kindern unter fünf Jahren fanden wir weniger TLR3 in der Darmschleimhaut als bei älteren Menschen. Dies könnte damit zur besonderen Empfindlichkeit in dieser Altersgruppe beitragen", so Hornef. (red, derStandard.at, 30.5.2012)
Die australische Gesundheitsbehörde will in Kindergärten Geburtstagskerzen auf Torten und Kuchen verbannen, um Kinder vor Keimen zu schützen
Ein Grazer Forschungsteam versucht neue Impfstoff-Kandidaten zu finden, die vor Pastorellaceae-Infektionen schützen
Mehr Kontrollen, weniger Beanstandungen: Nur 0,5 Prozent der Lebensmittelproben wurden als gesundheitsschädlich eingestuft, dafür hapert es bei der Kennzeichnung
Gründliches Händewaschen kann die Übertragung von Krankheiten verhindern.
Eine neue Studie zeigt, wo sich in Hotelzimmern die meisten Bakterien befinden - Toilette, Fernbedienung und Nachttischlampe rangieren ganz oben
Insgesamt leben vermutlich mehr als 10.000 verschiedene Arten von Bakterien im und am Menschen
Die Bedeutung individueller Mundhygieneinstruktionen spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau von Hygienefertigkeiten
EHEC-Infektionen über Lebensmittel sind meistens auf den Konsum von Rohmilchprodukten und unzureichend erhitztem Fleisch zurückzuführen
Der Krankheitserreger kann schwere Erkrankungen auslösen, wenn es - etwa über Zahnfleischwunden - ins Blut gelangt
Laut einer aktuellen Studie des European Hygiene Council wissen die meisten Menschen in Europa nicht, wie sie sich infizieren können
Starker Rückgang der Infektionen in den vergangenen Jahren - Campylobacter in Lebensmitteln deutlich schlechter in den Griff zu bekommen
Frauen allerdings deutlich mehr als Männer - Hygienemängel werden vornehm verschwiegen
Wiener Forscher untersuchen illegal eingeführte Nahrung auf Keimbefall
Hände als Krankheitsüberträger: Mit ein wenig Wasser und Seife kann man also das Übertragungsrisiko beträchtlich reduzieren
Sie lasen eine Werbeeinschaltung von Merck und GlaxoSmithKline ...
Bei Rotarix (Glaxo) kann man sich wunderbar Bronchitiden und Pneumonien (http://www.fda.gov/ohrms/doc... b1-03.htm) bzw. das sogn. Kawasaki-Syndrom (http://de.wikipedia.org/wiki/Kawa... i-Syndrom) reinziehen und bei RotaTeq (Merck) gibts bei Kindern mit nicht diagnostizierter SCID-Erkrankung (wird üblicherweise erst im späteren Alter diagnostiziert) schwere Diarrhöe mit Dehydrierung (New England Journal of Medicine, 2010; 362: 314-319).
Alles in Allem - spannende Nächte sind garantiert.
"A causal relationship between RotaTeq® and KD has not been established" - FDA
"When pooled, the number of deaths due to pneumonia disease was not significantly different between groups" - FDA
Am lachhaftesten ist jedoch Ihre Behauptung, SCID würde erst "im späteren Alter diagnostiziert". Die Krankheit ist im österreichischen NEUGEBORENENscreening erfasst - wie viel früher wollen Sie's denn noch?
Nun - das Kawasaki-Syndrom-Risiko liegt bei 1:9000. Und ohne Vermerk auf diese schwere Nebenwirkung auf dem Beipackzettel hätte die FDA dieses Medikament nie zugelassen. Aber kausal dürfte bei euch Pharmapriestern nur der Zusammenhang zwischen euch und Geld sein! Schäden oder Negativa stehen selbstverständlich NIE in kausalen Zusammenhang mit euren Produkten. Logisch...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.