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New York - Nach dem verpatzten Börsengang fällt die Facebook-Aktie immer weiter. Am Dienstag sackte der Kurs um 9,62 Prozent auf 28,84 Dollar (23,03 Euro) ab. Damit haben Anleger, die vor gut zehn Tagen zum Ausgabepreis von 38 Dollar einstiegen, fast ein Viertel ihres Geldes verloren. Damit ist es einer der schlechtesten Börsengänge eines großen Unternehmens.
Dem "Wall Street Journal" (WSJ) zufolge spekulieren Investoren inzwischen auf weiter sinkende Kurse. Die Zeitung berichtete unter anderem von Optionsgeschäften mit einem Kurs von 25 Dollar.
Starker Abwärtstrend
Nicht einmal ein Bericht der "New York Times" (NYT) über ein anstehendes Facebook-Smartphone konnte der Aktie am Dienstag Auftrieb geben. Das Gerät könnte demnach im kommenden Jahr herauskommen. Die Zeitung berief sich bei ihren Angaben unter anderem auf ungenannte Facebook-Mitarbeiter.
Das weltgrößte Soziale Netzwerk mit über 900 Millionen Mitgliedern war am Freitag vorletzter Woche an die Börse gegangen. Es sollte ein Triumph werden. Stattdessen wurde es ein Desaster mit technischen Pannen zum Handelsstart und andauernden Kursverlusten.
Zores mit Finanzaufsicht
Der bisher größte Internet-Börsengang beschäftigt mittlerweile auch die Gerichte, die Finanzaufsicht und die Politik. Anleger werfen Facebook und den beteiligten Banken vor, ihnen wichtige Informationen vorenthalten zu haben. Das Geschäft wachse langsamer als gedacht. Facebook muss sich nun mit einer Reihe von Klagen herumschlagen.
Der Zorn der Anleger ist auch deshalb so groß, weil das Unternehmen und dessen Alteigentümer beim Börsengang rund 16 Milliarden Dollar eingenommen hatten. Auch Gründer Mark Zuckerberg versilberte einen Teil seiner Aktien und nahm dabei gut 1,1 Milliarden Dollar ein, die allerdings größtenteils für Steuerzahlungen verwendet werden sollen. Auch der Wert von Zuckerbergs Facebook-Anteil fiel von gut 19 auf rund 14,5 Milliarden Dollar. (APA, 30.5.2012)
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Sämtliche Experten der Welt hatten dieses Debakel schon lange vorausgesagt. Selbst Warren Buffett hatte vor 50.000 Investoren in einem Fußballstadion verkündigt, dass er Facebook nie anrühren werde, weil er nichts kaufe, das er nicht verstehe.
Doch gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens. Wie der alte Zirkuskönig P. T. Barnum einst sagte: "Es hat noch niemand Geld verloren, der die Intelligenz der Leute unterschätzte."
...Allerdings bin ich schon davon ausgegangen, dass die Aktie die ersten Tage noch nach oben gepusht wird. Drum hab ich nicht geshortet. Die ersten Tage nach dem Börsengang sind in der Regel so chaotisch, dass man mit Spekulation ordentlich und schnell einfahren kann.
Dann sollten Sie's besser lassen - weil Sie dann vielleicht auch nicht abschätzen können, dass Sie im selben Zug wie Sie Ihre Ertragsaussicht hebeln auch Ihr Risiko hebeln.
Generell sind Investments mit potenzieller Nachschusspflicht aus meiner Sicht nur was für Leute die sich damit auskennen.
Optionen sind nachschusspflichtig.
Wenn schon, dann Optionsscheine oder Hebelzertifikate handeln. Da liegt das Verlustrisiko "nur" bei 100%.
Ich empfehle nicht zu traden! Da verlieren die meisten rasch die Hose. 10 Jahre hartes Training gegen die Gorillas der Märkte, kann man da schon einrechnen. Wer das überlebt ?
Ich würde bei der Frage eher empfehlen: Gar keine gehebelten Produkte traden, und das Geld stattdessen in ein Grundlagenseminar investieren.
Wenn man nicht weiss, wie die grundsätzlichen Risiken aussehen, ist das meienr Ansicht nach eines der klaren Signale für "nicht investieren".
Das wäre eher die Ausgangssituation für "Traden's mal ein paar Aktien oder Fonds, da kann bestenfalls 100% des Einsatzes weg sein, und das sehr unwahrscheinlich. Und die Nebenkosten sind auch überschaubarer.
ich habe mich ca ein einhalb jahre mit börsentheorie beschäftigt und ein demoaccount geführt, erst danach ging ich richtig an die börse
nochmal: das ist ein haifischbecken, du trittst gegen alle anderen an, vor allem gegen banken und fonds, das ist wirklich kein kinderspiel
was ich noch vergaß zu sagen: tradingpsychologie ist äußerst wichtig
Stop-Loss ist das um und auf, ohne darfst du nicht an die börse, schließlich ist der verlust den man bereit ist zu erleiden das einzige was man auf der börse wirklich kontrollieren kann...
Bei einem hypothetischen Short wo die Aktie massivst in die Höhe geht und das so schnell geht dass wenn das Margin verbraucht ist die Position nicht rechtzeitig geschlossen werden kann - dann müssen's das Minus ausgleichen.
Lesen's das Kleingedruckte und die Anhänge des Vertrages und der Geschäftsbedingungen - vor Allem die Details und Risikobelehrungen GENAU!
Was denken Sie würde (im unwahrscheinlichen Fall) passieren, dass von Handelsschluss bis Handelsende jemand so den Markt beeinflusst, dass die Aktie die Sie stark gehebelt auf einen Kurs von 20 geshortet haben auf 100 $ geht, und Ihre Position (zB. aus technischen Gründen, ...) nicht rechtzeitig geschlossen werden kann? Wer - ausser Ihnen - würde das zahlen?
so ein blödsinn, die meisten anbieter von marginaccounts lösen deine position nach 50%iger überziehung eh auf, also kannst maximal die hälfte 75% von deinem einsatz verlieren und das vorausgesetzt dass du dein gesamtes kontoguthaben einsetzt, was in den meisten fällen nicht der fall ist!
lg,
ein börsenlaie
Ich bin auch immer wieder fasziniert, wie Leute sich - aller Evidenz zum Trotz - einreden, dass ja "nichts passieren kann".
Für manche geht's gut, für andere nicht - die stehen dann mit ihren MEL- oder AvW Verlusten, oder auch mit Nachschusspflichten für riskante Investments da - und sagen "ich hab ja nicht gewusst, dass das Kleingedruckte auch für mich gilt" - oder "mein Berater hat mich zwar mit der Nase drauf gestossen und ich hab daneben unterschrieben - aber ich hab ja nicht gewusst, dass das wirklich gilt" und geben anderen die Schuld.
Haben#s schon mal während eines crashes getradet? Während einer schnellen Marktbewegung?
Fragen's jemanden, der's schon mal erlebt hat.
Sie unterstellen, dass Geschäfte immer schnell genug abgewickelt werden können, dass Sie jedenfalls rechtzeitig aussteigen können um nur Ihr Limit zu verlieren? DAS ist unrealistischer Optimismus.
Das funktioniert bei Aktien mit Stop Loss Ordern nicht, und bei Margins genauso wenig - wenn sich der Markt schnell bewegt, was hin und wieder vorkommt.
Und manchmal gibt's auch einfach technische Schwierigkeiten, die den ahndel verhindern.
Lesen's das Kleingedruckte, wenn Sie wissen wollen was passiert wenn Ihr Geschäft nicht zeitgerecht abgewickelt wird.
Dient maximal dazu, den online Client kennenzulernen.
Denn nur wer mit eigenem realen Kapital seine Emotionen herausfordert, weiß was es heißt zu traden.
Das ist so ähnlich wie beim online Poker mit den Leuten die kostenlos mit einem Guthaben mitspielen - absolut wertlos. Die betrachten Poker nicht als Strategiespiel, sondern als reines Glücksspiel.
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