Drei Preise für Uni-Spin-offs

29. Mai 2012, 19:03
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"Phönix 2012" ging erstmals an innovative Unternehmen

Bisher stand die Auszeichnung "Phönix" in Österreich für den alle zwei Jahre verliehenen Abfallwirtschaftspreis, ab sofort bekommt sie eine neue Bedeutung. Vergangene Woche wurde der "Phönix 2012" erstmals vom Wissenschaftsministerium vergeben - nämlich für erfolgreiche Spin-offs, also aus Universitäten hervorgegangene Unternehmen.

Den Phönix für die Kategorie "Junge Unternehmen" erhielt die Firma superTEX composites, eine Ausgründung der Uni Innsbruck, die einen freiformbaren Werkstoff entwickelt hat. Den "Phönix Frauen"-Preis für innovative Unternehmerinnen ging an Evercyte, ein Spin-off der Universität für Bodenkultur Wien, das Zellforschung betreibt. Die Kategorie "Phönix Junior" für Newcomer entschied die Firma Bionic Surface Technologies für sich, die aus der TU Graz hervorgegangen ist und mit bionischen Mikrostrukturen Surfbretter, Boote, Flugzeuge und Windkraftwerke aerodynamisch verbessern will.

Für die Auszeichnung gibt es keine fixe Summe, pro Siegerprojekt stellt die Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws) bis zu 10.000 Euro bereit. Der Preis soll die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärker bewusst machen. (kri, DER STANDARD, 30.5.2012)

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    Schneller voran und hoch hinaus: Jungunternehmer von Bionic Surfaces wollen Surfbretter und Boote schnittiger machen.

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