Hochschule im Austrofaschismus - Unis im 21. Jahrhundert

29. Mai 2012, 18:15
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Hochschule im Austrofaschismus: Exerzieren, Kraftübungen, Camouflage und Kartenlesen - all das waren Bestandteile des vormilitärischen Hochschulausbildungsprogramms zwischen 1935 und 1937 für "schwächliche Studenten", die zu "neuen Österreichern" geformt werden sollten. Die Politikwissenschafterin Tamara Ehs, Research Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien, veranschaulicht in einem Vortrag am 4. Juni, 18 Uhr, den Einfluss der paramilitärischen Hochschullager unter dem Dollfuß-Schuschnigg-Regime. Ort: IFK, 1010 Vienna, Reichsratsstraße 17.

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www.ifk.ac.at

Unis im 21. Jahrhundert: Nicht nur hierzulande zerreiben sich die Unis zwischen notorischer Unterdotierung und festgefahrenen politischen Diskursen. Wie sich Unis in Zukunft organisieren und was tertiäre Bildung, Wissenschaft und Forschung in den kommenden Jahrzehnten leisten sollen, das hinterfragt Yehuda Elkana, Wissenschaftstheoretiker an der ETH Zürich als Koautor des Buchs Die Universität im 21. Jahrhundert. Am 5. Juni, 18 Uhr, stellt er seine Thesen im Club Research vor und diskutiert sie mit dem Uni-Wien-Historiker Mitchell Ash und dem Med-Uni-Wien Rektor Wolfgang Schütz. Ort: Reitersaal der OeKB, 1010 Wien, Strauchgasse 3.

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www.clubresearch.at

(DER STANDARD, 30.5.2012)

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