BZÖ-Werbeagentur Orange liquidiert

29. Mai 2012, 17:44

Ende für Werbeagentur jetzt amtlich

Wien - Das BZÖ muss seine Wahlwerbung künftig extern zukaufen - und wohl auf üppige Provisonen verzichten. Die sind bisher zumindest in zwei gröberen Fällen über die BZÖ-Werbeagentur Orange geflossen. Das Unternehmen wurde nun liquidiert, wie im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlich wurde. Abgewickelt wird die Gesellschaft von BZÖ-Geschäftsführer Michael Richter.

Orange spielt im Untersuchungsausschuss eine gewisse Rolle, wurden doch Zahlungen der Casinos Austria und der Telekom Austria mit zweifelhaften Gegenleistungen an das Unternehmen zur Sprache gebracht. Einmal ging es um angeblich 720.000 Euro, die von der Telekom via Orange an das BZÖ geflossen sein sollen. Entsprechende Aussagen tätigte der Werbekaufmann Kurt Schmied im U-Ausschuss. Die Rechnungen seien von der Telekom vorgefertigt, auf Briefpapier kopiert und zurückgeschickt worden. Gegenleistung habe es keine gegeben. Ex-Orange-Chef Arno Eccher behauptete, der Auftrag, Telekom-Rechnungen via Schmied abzuwickeln, sei von Peter Westenthaler gekommen.

Und dann wäre da noch der ominöse Auftrag der Casinos Austria an Orange über 300.000 Euro für ein Glücksspiel-Gutachten, dessen Inhalt als ziemlich lapidar eingestuft wird. Zufall oder nicht: Der gerade laufende Angriff auf das Kasino-Monopol im Parlament wurde kurz darauf abgewehrt. (as, DER STANDARD, 30.5.2012)

Share if you care
10 Postings

Ja Ja die privaten BZÖler haben sich kräftig sanniert und jetzt werden die Spuren verwischt.

BZÖ-Werbeagentur liquidiert!

Da sind Ihnen die Einzahlungen ab Handen gekommen.
Man will sich nicht in die Bücher schauen lassen!

Als nächstes bitte das BZÖ liqudieren.

eine weitere "orange"

die nicht mehr (lange) existiert.

der Mohr hat seine Schuldigkeit getan...

der im hemd?

Ist das Geld jetzt endgültig weg?

Nein,

das hat jetzt das BZÖ.

Erst die Werbeagentur, dann der Jörg-Haider-Fanclub.

Die " Helden" vom BZÖ steigen halt immer auf die orange Banananschale.

Da will man schon wieder Westi die Schuld zuschieben.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.