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Nach seinem milliardenschweren Börsengang will Facebook nun offenbar seine Einkaufstour fortsetzen. Am Dienstag mehrten sich die Gerüchte, dass das weltgrößte soziale Netzwerk am norwegischen Software-Entwickler interessiert ist. Die Titel des Unternehmens, das für seinen gleichnamigen Internet-Browser bekannt ist, stiegen an der Osloer Börse zeitweise um 26 Prozent auf ein Rekordhoch von 43,20 Kronen (5,74 Euro). Damit war Opera rund 800 Mio. Dollar (639 Mio. Euro) wert. Opera wollte sich zu den Gerüchten nicht äußern.
Bieterkampf
Analysten rechnen mit einem Bieterkampf um den Konzern. Das Interesse von Google und anderen könnte den Preis demnach auf über eine Mrd. Dollar hochschnellen lassen. Probleme, das Geld aufzubringen, dürfte das Online-Netzwerk nicht haben. Beim größten Börsengang eines Technologieunternehmens hatte Facebook am 18. Mai ein Vielfaches erlöst.
Ideales Übernahmeziel
Analysten sehen in Opera ein ideales Übernahmeziel für Facebook. Der Internet-Browser von Opera läuft als Alternative zu Microsofts Internet Explorer, Google Chrome oder Mozilla Firefox nicht nur auf PCs, sondern auch auf Smartphones. Ende des ersten Quartals lag die Zahl der mobilen Nutzer bei knapp 170 Millionen. Standardpartner von Opera für Suchanfragen im Internet ist überwiegend Google.
Eigener Browser
Facebooks erklärtes Ziel ist es, die zunehmende Internetnutzung über Smartphones und Tablets besser in Einnahmen umzumünzen. Experten gehen davon aus, dass dies mit einer Übernahme von Opera schneller gelingen würde, als wenn das von Mark Zuckerberg gegründete Unternehmen selbst einen Browser entwickelt. Es entspricht Facebooks Strategie, sich über Zukäufe in bestimmten Bereichen zu stärken. So hatte das Online-Netzwerk unlängst den App-Entwickler Instagram für eine Mrd. Dollar geschluckt - dies war der bisher größte Zukauf seiner Firmengeschichte.
"Aus unserer Sicht wäre eine Opera-Übernahme für Facebook strategisch sinnvoll", schrieben die Analysten der DNB Bank. "Wir haben die Möglichkeit einer Kooperation zwischen den beiden Unternehmen schon früher diskutiert. Für eine erfolgreiche Offerte müsste ein Käufer mindestens das Doppelte des Schlusskurses vom Freitag zahlen." An diesem Tag hatten Opera bei 34,30 Kronen geschlossen. DNB empfehlen die Papiere mit einem Kursziel von 60 Kronen zum Kauf. Das entspräche einem Kaufpreis von 1,2 Mrd. Dollar.
Opera würde "liebend gerne" noch stärker mit Facebook zusammenarbeiten
Opera-Chef Lars Boilesen hatte im Herbst erklärt, Opera würde "liebend gerne" noch stärker mit Facebook zusammenarbeiten. In aufstrebenden Märkten wie Afrika und Indien fungiere Opera bereits als Verteilerplattform für Facebook. Opera-Firmengründer und -Großaktionär Jon von Tetzchner sagte, er habe keine Kenntnis von Übernahmegesprächen und treibe auch keine Übernahme voran. "Ich will, dass sich Opera auf Wachstum konzentriert und gute Ergebnisse abliefert. Es gibt große Chancen für Opera", sagte Tetzchner, der 10,9 Prozent an dem Konzern hält. Zugleich erklärte er, ein Angebot nicht zu blockieren, sollte es von anderen Aktionären unterstützt werden. Dies wäre "undemokratisch", begründete der Firmengründer seine Haltung. Opera ist aus einem Forschungsprojekt von Norwegens größter Telefongesellschaft Telenor hervorgegangen. (APA)
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jeder http-request jedes browsers sendet genau die selben daten an den server. bekommt google mehr infos über dich, wenn du mit chrome surfst? nein. (ausnahme: wenn man aktiviert, dass jede eingabe ins adressfeld an google geschickt wird um vorschläge zu machen).
Browser schicken im HTTP-Request höchstens mit, von welcher Seite man über Hyperlink auf die aktuelle weitergeleitet wurde (referrer). Welche Daten (im Klartext) übertragen werden kann man mit Netzwerkanalyse-Tools wie Wireshark ganz einfach überprüfen. In ungesicherten Drahtlos-, bzw. über Hubs (nicht über Switches) verkabelten Netzwerken kann einem damit übrigens auch jeder andere Nutzer beim Surfen zusehen, weshalb man wenn möglich verschlüsseln sollte.
Opera gefällt mir deshalb so gut weil es unabhängig von den grossen Unternehmen ist.
Wenn sie einen eigenen Browser wollen sollen sie einen Webkit Browser erstellen. So was ist schnell umgesetzt.
Oder sie sollen Rockmelt kaufen, der hat ja eh schon Facebook integriert.
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