Apple lehnt App mit Flattr-Integration ab

29. Mai 2012, 14:23
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Spenden sind nur über Safari und via SMS erlaubt

Vemedio, Hersteller von Medien-Software, hat vor einigen Tagen bekanntgegeben, aus seiner neuesten App "Instacast" die Unterstützung des Micropayment-Dienstes Flattr verbannt zu haben. "Instacast" ist eine App für iOS, die zur Verwaltung von Podcast-Abonnements dient.

App Store Richtlinie

In einem Blogpost schreibt Siim Teller von Flattr, warum es zu dieser Entscheidung kam. Teller erklärt, dass es die Flatter-Integration bereits in "Instacast" bereits seit Februar gab. Der Dienst wurde innerhalb der App auch zahlreich genutzt. Ein Update auf "Instacast HD" wurde am 6. Mai von Apple jedoch abgelehnt. Grund dafür ist eine Richtlinie in den App Store Guidelines, wonach das Sammeln von Spenden über eine Website in Safari oder SMS erfolgen muss.

Trotz Änderungen wurde die App verweigert

Apple hat Vemedio vorgeschlagen die Abwicklung von Flattr-Spenden über Safari zu vollziehen. Doch damit wäre, so Teller, ein Mehraufwand für den User nötig und die Spenden würden damit zurückgehen. Nachdem Flattr gemeinsam mit Vemedio an Apple herangetreten ist, um zu erklären, wie der Dienst funktioniert, wurde die App trotz Änderungen in Instacast aufgrund der Flattr Integration abgelehnt. Schlussendlich wurde Flattr völlig entfernt.

Fazit

Vemedio als auch Flattr werden versuchen die Flattr Integration auf verschiedenste Weise einzubauen, um zu probieren, was für Apple "richtig" ist. Die Mikropayment-Plattform als auch der "Instacast"-Entwickler wollen mit Apple bezüglich der Geschichte in Kontakt bleiben. Auch ein Besuch von Vemedio bei der WWDC Konferenz soll die Flattr Integration zur Sprache bringen. (iw, derStandard.at, 29.5.2012)

  • Instacast verstößt laut Apple mit der Flattr-Integration gegen App Store Richtlinien
    foto: derstandard.at

    Instacast verstößt laut Apple mit der Flattr-Integration gegen App Store Richtlinien

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