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vergrößern 500x361Fliegen ist ein wenig wie Fast Food.
Mit dem Fliegen ist es ein wenig wie mit den Burgern: In der Werbung sieht alles saftig und frisch aus, im Original ist es irgendwie gatschig und unschön. Und Fliegen ist fast wie Fast Food: immer verfügbar, billig und massentauglich. Vom einstigen Luxus und der Exklusivität ist wenig geblieben. Nur in den teuren Klassen erlebt man noch den Komfort und die Behaglichkeit, die diese Form des Reisens früher zum Objekt der Begierde machten.
In der Holzklasse hingegen, wo sich Otto Normalverbraucher stöhnend und zunehmend verkrampft dem Urlaubsziel nähert, sieht der Flugalltag alles andere als glamourös aus. Anstatt eines roten Teppichs sieht man einfach nur noch rot.
Schreiende Kinder, alkoholisierte Erwachsene, schnarchende Sitznachbarn und der permanente Platzmangel strapazieren die Nerven. Trotzdem fliegen immer mehr Menschen zu nach wie vor teils utopisch günstigen Preisen. Für wenig Geld will man viel Platz, viel Komfort, ein gutes Bordservice und möglichst keine Störungen durch Mitreisende. Also ist der Passagier heute gereizt, genervt, ungeduldig, gestresst und neigt zum Streit um jeden Kubikzentimeter Kabinenraum (siehe Artikel).
Airlines arbeiten - mit mehr oder weniger Erfolg - gewinnorientiert, versuchen, möglichst viele Passagiere in die Maschinen zu stopfen, und verkaufen Plätze mit ein paar Zentimetern mehr Platz (siehe Artikel) für ein Vielfaches des üblichen Preises.
Die Zukunft des Fliegens ist ungewiss. Der Ölpreis steigt, der CO2-Ausstoß ist ein weiterer Kostenfaktor. Flugreisen mit lächelnden Passagieren, wie man sie auf alten Fotografien sieht, wird es für die Massen wohl nicht mehr geben. Auch wenn uns die Werbung das noch immer suggerieren will. (Mirjam Harmtodt, derStandard.at, 30.5.2012)
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liebe poster, die offensichtlich ewig viel zeit haben: was frau harmtodt hier verfasst hat, ist ein kommentar. kommentare, so die definition, dürfen, sollen, ja müssen, die meinung der autorin wieder geben. dies steht im gegensatz zu einem artikel, der möglichst objektiv berichtet.
wer sich also aufregt, weil dies keine ausgewogene, gut recherchierte, fünfzehnseitige newsgeschichte ist, sondern eben das was es sein soll, ein kommentar eben, liest vielleicht nochmal im handbuch für journalistInnen nach, um die beiden textsorten in zukunft unterscheiden zu können.
Also was die Leute immer für Erlebnisse im Flugzeug haben... Ich flieg oft, auch "Holzklasse", vor allem innereuropäisch und da steigt man ein, liest seine Zeitung, hört ein wenig Musik und steigt wieder aus. Wie im Bus oder im Zug halt.
"Schreiende Kinder, alkoholisierte Erwachsene, schnarchende Sitznachbarn" sind für mich die absolute Ausnahme, ein weinendes Kleinkind hält man dann aber auch schon mal eine halbe Stunde aus...
Wobei, bin gespannt, fliege erstmals mit einem Lauda-Charter nach Griechenland, vielleicht bekomme ich ja auf diesem Flug heuer die Breitseite ab...
Ich habe nie verstanden warum sich Leute für die zwei Stunden Flug immer den tollsten Service erwarten, und bereit sind dafür horrende Aufschläge zu zahlen. Für mich ist der Flieger ein öffentliches Verkehrsmittel wie Bahn und Bus, und dort erwarte ich auch nicht "Luxus und Exklusivität", oder ein Mittagessen mit Sprudelwein.
Im Gegensatz zu z.B. der ÖBB ist im Flieger zumindest das Personal meistens freundlich.
Duzen Redakteurinnen als würdens täglich mit ihnen duschen und offensichtlich lesens die Artikel so genau das sie nichtmal wissen wie man deren Namen schreibt....mpf und den sinn des Nacktscanners verstehns auch nicht wirklich.....aber an auf intellektuell machen mpf....sorry musste ich mal loswerden an die ewignörgler und schlaumeier...wer sich angesprochen fühlt kann sich ja melden ha ha ha.....
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