Fast Food am Himmel

Mirjam Harmtodt
30. Mai 2012, 16:57

Frisch, knackig und appetitlich: All das ist das Fliegen für den gemeinen Fluggast heute nicht mehr

Mit dem Fliegen ist es ein wenig wie mit den Burgern: In der Werbung sieht alles saftig und frisch aus, im Original ist es irgendwie gatschig und unschön. Und Fliegen ist fast wie Fast Food: immer verfügbar, billig und massentauglich. Vom einstigen Luxus und der Exklusivität ist wenig geblieben. Nur in den teuren Klassen erlebt man noch den Komfort und die Behaglichkeit, die diese Form des Reisens früher zum Objekt der Begierde machten.

In der Holzklasse hingegen, wo sich Otto Normalverbraucher stöhnend und zunehmend verkrampft dem Urlaubsziel nähert, sieht der Flugalltag alles andere als glamourös aus. Anstatt eines roten Teppichs sieht man einfach nur noch rot.

Schreiende Kinder, alkoholisierte Erwachsene, schnarchende Sitznachbarn und der permanente Platzmangel strapazieren die Nerven. Trotzdem fliegen immer mehr Menschen zu nach wie vor teils utopisch günstigen Preisen. Für wenig Geld will man viel Platz, viel Komfort, ein gutes Bordservice und möglichst keine Störungen durch Mitreisende. Also ist der Passagier heute gereizt, genervt, ungeduldig, gestresst und neigt zum Streit um jeden Kubikzentimeter Kabinenraum (siehe Artikel).

Airlines arbeiten - mit mehr oder weniger Erfolg - gewinnorientiert, versuchen, möglichst viele Passagiere in die Maschinen zu stopfen, und verkaufen Plätze mit ein paar Zentimetern mehr Platz (siehe Artikel) für ein Vielfaches des üblichen Preises.

Die Zukunft des Fliegens ist ungewiss. Der Ölpreis steigt, der CO2-Ausstoß ist ein weiterer Kostenfaktor. Flugreisen mit lächelnden Passagieren, wie man sie auf alten Fotografien sieht, wird es für die Massen wohl nicht mehr geben. Auch wenn uns die Werbung das noch immer suggerieren will. (Mirjam Harmtodt, derStandard.at, 30.5.2012)

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kein artikel, sondern ein kommentar

liebe poster, die offensichtlich ewig viel zeit haben: was frau harmtodt hier verfasst hat, ist ein kommentar. kommentare, so die definition, dürfen, sollen, ja müssen, die meinung der autorin wieder geben. dies steht im gegensatz zu einem artikel, der möglichst objektiv berichtet.
wer sich also aufregt, weil dies keine ausgewogene, gut recherchierte, fünfzehnseitige newsgeschichte ist, sondern eben das was es sein soll, ein kommentar eben, liest vielleicht nochmal im handbuch für journalistInnen nach, um die beiden textsorten in zukunft unterscheiden zu können.

wer keine andere sorgen hat, für den sind solche selbstverständlich groß!

hat nicht die selbe autorin mal jene kleinkariert und intolerant genannt, die sich ua über "Schreiende Kinder, alkoholisierte Erwachsene, schnarchende Sitznachbarn und der permanente Platzmangel strapazieren die Nerven" aufregen?

Also was die Leute immer für Erlebnisse im Flugzeug haben... Ich flieg oft, auch "Holzklasse", vor allem innereuropäisch und da steigt man ein, liest seine Zeitung, hört ein wenig Musik und steigt wieder aus. Wie im Bus oder im Zug halt.

"Schreiende Kinder, alkoholisierte Erwachsene, schnarchende Sitznachbarn" sind für mich die absolute Ausnahme, ein weinendes Kleinkind hält man dann aber auch schon mal eine halbe Stunde aus...

Wobei, bin gespannt, fliege erstmals mit einem Lauda-Charter nach Griechenland, vielleicht bekomme ich ja auf diesem Flug heuer die Breitseite ab...

So ein Schwachsinn.

Was soll dieser Text bitte sein?

was (außer diesem Text) wohl keiner versteht:

http://derstandard.at/132391661... gezeichnet

dieseN

Lieber Standard

Ich verspreche künftig keine schlecht recherchierten APA-Recycling-Meldung mehr zu kritisieren, wenn ihr dafür keine Schulaufsätze mehr abdruckt.

Und wann kommt der Rest vom Artikel? ;-)

Inhaltsleer

270 Worte, und kein bisschen Inhalt. Die liebe Frau Mirjam verdient sich ihr Geld beim Standard schon recht leicht ...

die bekommt da was dafür???

mit wem muss man/frau schlafen für so einen Job?

Ich habe nie verstanden warum sich Leute für die zwei Stunden Flug immer den tollsten Service erwarten, und bereit sind dafür horrende Aufschläge zu zahlen. Für mich ist der Flieger ein öffentliches Verkehrsmittel wie Bahn und Bus, und dort erwarte ich auch nicht "Luxus und Exklusivität", oder ein Mittagessen mit Sprudelwein.

Im Gegensatz zu z.B. der ÖBB ist im Flieger zumindest das Personal meistens freundlich.

Da zerreissen sich Typen das Maul....

Duzen Redakteurinnen als würdens täglich mit ihnen duschen und offensichtlich lesens die Artikel so genau das sie nichtmal wissen wie man deren Namen schreibt....mpf und den sinn des Nacktscanners verstehns auch nicht wirklich.....aber an auf intellektuell machen mpf....sorry musste ich mal loswerden an die ewignörgler und schlaumeier...wer sich angesprochen fühlt kann sich ja melden ha ha ha.....

sinn des Nacktscanners verstehns auch nicht wirklich

Ich gebe zu, ich verstehe ihn auch nicht.
Können Sie ihn mir erklären?

Ich hätte bis dato auf "Sudern auf niedrigem Niveau" getippt, aber ich lerne gerne dazu.

ich hab schon mal mit einer

geduscht, zwar nur in der gemischten sauna, aber ... seitdem lese ich diese zeitung *gg*, also darf ich auch duzen, wenn ich will.

"mpf und den sinn des Nacktscanners verstehns auch nicht wirklich"

Was ist der Sinn?
Eine Kolumne für Artikel, die für die Schülerzeitung nicht gut genug waren?

Eindeutig ein Big King XXL vom Burger King.

das ist eindeutig ein BIG MAC ! und ich mag ihn nicht.

also für mich sieht das eher nach Mci aus...beleidigens mir den Burgerking ja ned!

Na - schaut wirklich nach BK aus.

hää

und was will uns der artikel jetzt sagen

die gluecklichen, die nur im urlaub fliegen muessen.

das werden sie wohl 1x im jahr 2h aushalten.

dieser artikel ist einfach…

…irgendwas.

der Artikel...

erinnert mich aber wirklich ans Fliegen:

Bevor man am Flughafen ankommt, freut man sich auf den Urlaub. Sitzt man dann erst im Flieger vergehts einem und wenn man angekommen ist...ist man froh, dass es vorbei ist.

Schlecht gebucht

und / oder extrem empfindlich würd ich das nennen.

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