"Eher armseliges Rennen"

28. Mai 2012, 13:52
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NGLAND

"Daily Mirror": "Webber flippt vor Freude aus, Hamilton vor Wut. Lewis Hamilton holte so richtig aus, nachdem er das größte Rennen des Jahres verloren hatte. Er griff sein treues McLaren-Team an, die Rivalen Ferrari und Red Bull, die Software seines Autos, seine Boxenstopps - und sogar ein paar Schilder."

"The Guardian": "Webber schreibt in Monaco Formel-1-Geschichte. Manche mögen diese Saison als die aufregendste und am schwersten voraussagbare aller Zeiten beschreiben, aber das Rennen gestern war eher armselig."

Sun: "Mark nimmt die Bullen bei den Hörnern. Für McLaren war es ein weiteres Rennen zum Vergessen."

Daily Mail: "Alonso war stark, aber Vettel war noch besser. Der Regen kam erst ganz am Ende - zu spät für alle außer Webber."

Independent: "Hätte Vettel es geschafft, bis zum Regen draußen zu bleiben, hätte er den Sieg auf dem Silbertablett gehabt."

FRANKREICH

L'Equipe: "Mark Webber gewinnt ein Rennen ohne große Aufregung. Auch wenn die ersten sechs nur eine Taschentuchbreite auseinanderlagen, wird dieses Rennen nicht in Erinnerung bleiben - außer beim Australier."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Mark II von Monte Carlo. Webber ist einfach perfekt, doch Alonso steht allein an der Spitze der WM. Ferrari verlässt das Fürstentum mit einem phantastischen Resultat und der Gewissheit, dass sich die Dinge von jetzt an immer besser entwickeln werden. Ferrari hat Alonso ein Auto zur Verfügung gestellt, das die Erwartungen übertrifft.."

Corriere dello Sport. "Ferrari blüht auf, Webber feiert einen historischen Sieg. In sechs Rennen haben sechs verschiedene Piloten gewonnen, doch Alonso bleibt fest an der Spitze der F1. Vettel hat eine phantasiereiche Strategie versucht, doch er muss sich mit dem vierten Platz begnügen. Schumi muss sich mit der vierten Panne der Saison auseinandersetzen. Für ihn dreht sich das Rad nicht in die richtige Richtung."

Tuttosport: "Alonsos Ehe mit Ferrari ist eine perfekt Symbiose. Der Spanier ist phantastisch beim Angriff auf die Rivalen und sehr wendig wenn es darum geht, den Vorsprung zu meistern. Schumacher ist wieder einmal vom Schicksal bestraft worden, das er mit seiner Rückkehr in die F1 herausgefordert hat. Doch seine Pole bleibt ein Meisterwerk."

Repubblica: "Alonso ist eine weise Ameise, die hier und dort Punkte einsammelt und jetzt an der Spitze der WM ist. Vettel bleibt 46 Runden lang mit den selben Reifen unterwegs. Seine Wendigkeit erlaubt ihm, Hamilton und Massa unter Druck zu setzen. Schumacher zerstört seinen Erfolg mit der Pole Position vom Samstag."

Corriere della Sera: "Jetzt ist es klar. Jeder Pilot hat das Recht auf einen Sieg. Der einzige, der mit keinem Erfolg rechnet, ist Schumi. Er ist der deprimierteste unter den F1-Piloten in Monte Carlo."

SPANIEN

Marca: "Alonso rennt vor den Stieren. Nach seinem dritten Platz in Monaco ist er WM-Führender vor den beiden Red Bulls, deren Atem er im Nacken spürt."

AS: "Sein Podium führt Fernando Alsonso auf die Pole Position. Nur Webber und Rosberg waren schneller. Alonso, hab Vertrauen!"

El Mundo Deportivo: "Webber gewinnt, aber Alonso ist alleiniger WM-Führender. Es war ein emotionsreicher Grand Prix in Monaco, in dem die Red Bulls das Rennen dominierten - und das unter der permanenten Bedrohung des Regens. Sowohl Alonso als auch Rosberg haben ein fantastisches Rennen absolviert. Webber konnte seine Nerven während des ganzen Rennens kontrollieren."

PORTUGAL

O Jogo: "Nur die Unaufmerksamkeit von Romain Grosjean beim Start und die Drohung von Regen, die sich dann nicht erfüllte, hat den Autozug etwas gestört. Auf den Straßen des Fürstentums agierte Mark Webber als Lokführer."

SCHWEIZ

Blick: "Webber siegt - ein böser Schlag für Vettel. Sechstes Saisonrennen, sechster Saisonsieger, das gab es in der Formel 1 noch nie. Diese WM wird über Konstanz entschieden."

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