Apples Siri vs. Samsungs S-Voice: Beide kaum brauchbar

28. Mai 2012, 13:14
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Test attestiert Samsung Spracheingabe mehr Möglichkeiten, Apple ist schneller

Auf eines scheinen sich die Smartphonehersteller derzeit geeinigt haben: "Natürliche" Spracheingabe soll das nächste "große Ding" werden. Entsprechend intensiv bewirbt Apple sein mit dem iPhone 4s eingeführtes Siri, nicht weniger stolz ist man bei Samsung auf das fürs Galaxy S III entwickelte S-Voice.

Vergleichstest

Freilich stellt sich jenseits der Hoffnungen der Hersteller bei den KonsumentInnen mit solchen Möglichkeiten reüssieren zu können die Frage: Wie gut funktioniert das alles eigentlich wirklich? Bei The Verge hat man entsprechend die beiden Kontrahenten gegeneinander antreten lassen und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Eigentlich seien beide kaum brauchbar.

Direkt gegenüberstellt zeigt sich, dass S-Voice der Apple-Lösung einige Funktionen voraus hat, Siri dafür aber wiederum schneller ist. In der alltäglichen Benutzung seien sie aber kaum brauchbar, selbst ohne Umgebungslärm muss man schon sehr deutlich sprechen, damit die eigenen Befehle halbwegs regelmäßig erkannt werden. Wenn man sich aber mehrmals wiederholen müsse, sei es gleich einfacher konventionelle Eingabemethoden zu verwenden, so das Fazit.

In Summe sei derzeit keiner dieser Stimmassistenten ein wirklich überzeugender Kaufgrund für das eine oder andere Smartphone. (red, derStandard.at, 28.03.12)

  • Apple-Gründer Steve Wozniak scheint Spracheingabe zu mögen.
    foto: john g. mabanglo / epa

    Apple-Gründer Steve Wozniak scheint Spracheingabe zu mögen.

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