Samsung Österreich: Galaxy S3-Lieferengpass ist programmiert

27. Mai 2012, 09:58

Mobilfunker setzen auf Kampfpreise und Frühverkauf

Samsung ist der größte Smartphone-Anbieter vor Apple und hat jetzt auch einen neuen Rivalen für das iPhone. Die dritte Generation des Modells Galaxy S wird allerdings auch gegen das nächste Modell von Apples Bestseller antreten müssen. Der WebStandard hat das Galaxy S3 bereits unter die Lupe genommen.

300.000 Galaxy S2-Smartphone

300.000 Galaxy S2-Smartphones hat Samsung Österreich-Chef Martin Wallner zufolge seit knapp einem Jahr hierzulande verkauft. Die nächste Generation des iPhone-Konkurrenten soll diese Zahl noch toppen. Weltweit sollen bereits neun Millionen Vorbestellungen vorliegen - und damit deutlich mehr als die vier Millionen, die Apple beim Start des iPhone 4S vermeldet hatte. 

Knappes Gut

Das bedeutet aber auch, dass in den Wochen und Monaten nach dem Verkaufsstart am 29. Mai in Österreich, "bezüglich Verfügbarkeit um jedes Stück gekämpft werden muss", dämpft Wallner die Käufer-Erwartungen. Derzeit sei die weltweite Fertigungskapazität auf fünf Millionen Stück pro Monat ausgelegt. Samsung lässt sich die Produkteinführung des neuen Galaxy einiges kosten. Laut Wallner wird das größte Marketingbudget aufgeboten, das je für ein Smartphone ausgeben wurde. 

Frühverkauf bei T-Mobile

Für den ersten Kundenansturm dürften die heimischen Mobilfunker allerdings gerüstet sein. So bietet T-Mobile - am 29. Mai - 100 Frühaufstehern das Android-Smartphone "um 0 Euro" für monatliche 29,90 Euro mit Deezer unlimited Music" an. Dafür öffnet der Netzbetreiber seinen Shop in der Wiener Kärntnerstraße bereits um 6 Uhr in der Früh und verlost unter allen Anwesenden fünf Stück des Samsung-Handys.

Ohne Vertrag

Orange beschreitet neue Wege und bietet das Smartphone um 579 Euro an - ohne Vertragsbindung. Die unverbindliche Preisempfehlung von Samsung liegt bei 699 Euro. A1 und "3" bieten das Gerät "ab 0 Euro" an. (red, derstandard.at 27.05. 2012)

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Hab mir lieber das One X bestellt. Greift sich sicher besser an (auch lt. div Tests), ist (viel! (A1)) billiger und nicht wesentlich langsamer.

Mit dem Design hat sich SAMSUNG auch nicht wirklich mühe gegeben. Einzig AMOLED werde ich vermissen aber was solls. Nur wegen des Hypes kaufe ich kein S3.

Schlechterer, nicht wechselbarer Akku, schlechteres Display, deutlich schlechtere Software (laut Tests zumindest, Sense4 ggn. TouchWiz), schlechterer Chipsatz, Speicher nicht erweiterbar, wahrscheinlich kürzere Laufzeiten.

Wenns AMOLED und gutes Design sein soll, wieso kein Galaxy Nexus? Ist im täglichen Gebrauch ähnlich fix wie ein SGS3 und kostet 300 Euro weniger.

Early Adopters

sollen dafür zahlen, dass sie dieses Handy jetzt kaufen.
In zwei bis drei Monaten, wenn der erste Hype vorbei ist, wird dieses Gerät zu einem deutlich günstigeren Preis zu erstehen sein.

Gebranntes Kind

Ich hoffe dass der Samsung Kundenservice in Österreich besser ist als bei uns in den Niederlanden. Aus diesem Grund werde ich das S3 wohl auslassen und bei anderen Anbieter vorbeischauen.

brot und spiele - die nächste runde

finde es eine FRECHHEIT ZU WENIG ZU PRODUZIEREN

freebirdvogerl ist sprachlos...lol

Der sitzt sicher beim Psychiater, nachdem er einen Kollaps hatte, weil Apple nicht die Innovation gepachtet hat :D

und schon wieder wird unnötig eine künstliche knappheit erzeugt, um abzucashen.

das handy wird um 0 euro "verkauft". wie genau sollte man da durch künstlich erzeugte knappheit abcashen?

sie verstehen wohl nicht wie das funktioniert.

nach den ersten 100, die es um 0 euro verkauft bekommen, bleibt ja die knappheit ein paar monate bestehen. ausserdem kann man damit early adopter, die es *jetzt* haben wollen, ärger zur kasse bitten, als in 10 monaten, wo das modell schon ein alter hut ist. (auch wenn das phone ab "0 euro" zu haben ist, hängen verträge und andere kosten daran.)

knappheit erzeugt nachfrage und die treibt den preis.

danke

fettes *lol* von mir...

Ich habe den Eindruck, dass schon das S2 der Konkurrenz von Apple technisch weit überlegen war. Zumindest beobachte ich das im Umfeld meiner Kinder.

Wenn ein Gerät 6 Monate später raus kommt als das konkurenzgerät, dann sollte es technisch auch besser sein.

Wäre ja komischen wenn nicht!

So kann man sich täuschen ;-)

Das problem ist nur, was bedeutet "technisch" für den endkunden? Gehts da nicht eher um die experience?

Was nutzen 3gb ram und hexacore cpus wenn das interface aussieht wie von einer unmotivierten klasse volksschüler designed...

stimmt. Deshalb hat das iphone ja auch recht gute Erfolge. Es stellt Bilder schön dar und wenn man nicht Wert auf Leistung legt, absolut empfehlenswert.

Ich bin da wahrscheinlich, als jemand der in der Informationstechnologie arbeitet, nicht der Durchschnittskunde.

Zur Leistung gehört halt auch funktionierende Software, Herr Informationstechnologie-Spezialist.

Und vor allem in so unbedeutenden Bereichen wie Parallelverarbeitung bzw. effizienter Nutzung von Multicore-Hardware und dem Multimedia-Subsystem (vor allem hinsichtlich Audio) ist iOS nach wie vor weit überlegen. Aber was zählt das schon, wenn man doch mehr Kerne in der Hose hat, nicht wahr?

"....können Sie in einem Fenster ein HD-Video ansehen und gleichzeitig eine E-Mail- oder Textnachricht senden. Ändern Sie die Größe des Videos, ziehen Sie es an die gewünschte Position auf dem Bildschirm und chatten Sie mit Freunden oder surfen Sie im Internet...".

Nur soviel: Unter iOS ist das jedenfalls nicht möglich.

Jöööö! Ich wollte schon immer ein HD Video am Smartphone sehen, während ich maile, smse, skype, das Wetter check und ein bisschen zocke. Am besten, während mich der Navigator durch den Verkehr lenkt...

Hochachtung vor Deinen Adleraugen und Deiner persönlichen Multitasking Fähigkeit ;-)

Wie jetzt? Linux macht nicht so gute Multicore-Performance?

"wenn man nicht Wert auf Leistung legt"
"Zumindest beobachte ich das im Umfeld meiner Kinder"

Darf ich bezweifeln, dass Du in der Informationstechnologie arbeitest? Oder zumindest das iPhone nur vom Hören/Sagen kennst?

Welche andere Bedürfnisse hat jetzt ein in der "Informationstechnologie" arbeitender Mensch als "Durchschnittskunden" in Bezug auf die "Leistung" von Smartphones?

Offenes Betriebssystem. Multitaskingfähig. Ich möchte nicht, dass jemand in Kalifornien entscheidet, welche Software auf meinem Gerät laufen darf.

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