Samsung Österreich: Galaxy S3-Lieferengpass ist programmiert

Mobilfunker setzen auf Kampfpreise und Frühverkauf

Samsung ist der größte Smartphone-Anbieter vor Apple und hat jetzt auch einen neuen Rivalen für das iPhone. Die dritte Generation des Modells Galaxy S wird allerdings auch gegen das nächste Modell von Apples Bestseller antreten müssen. Der WebStandard hat das Galaxy S3 bereits unter die Lupe genommen.

300.000 Galaxy S2-Smartphone

300.000 Galaxy S2-Smartphones hat Samsung Österreich-Chef Martin Wallner zufolge seit knapp einem Jahr hierzulande verkauft. Die nächste Generation des iPhone-Konkurrenten soll diese Zahl noch toppen. Weltweit sollen bereits neun Millionen Vorbestellungen vorliegen - und damit deutlich mehr als die vier Millionen, die Apple beim Start des iPhone 4S vermeldet hatte. 

Knappes Gut

Das bedeutet aber auch, dass in den Wochen und Monaten nach dem Verkaufsstart am 29. Mai in Österreich, "bezüglich Verfügbarkeit um jedes Stück gekämpft werden muss", dämpft Wallner die Käufer-Erwartungen. Derzeit sei die weltweite Fertigungskapazität auf fünf Millionen Stück pro Monat ausgelegt. Samsung lässt sich die Produkteinführung des neuen Galaxy einiges kosten. Laut Wallner wird das größte Marketingbudget aufgeboten, das je für ein Smartphone ausgeben wurde. 

Frühverkauf bei T-Mobile

Für den ersten Kundenansturm dürften die heimischen Mobilfunker allerdings gerüstet sein. So bietet T-Mobile - am 29. Mai - 100 Frühaufstehern das Android-Smartphone "um 0 Euro" für monatliche 29,90 Euro mit Deezer unlimited Music" an. Dafür öffnet der Netzbetreiber seinen Shop in der Wiener Kärntnerstraße bereits um 6 Uhr in der Früh und verlost unter allen Anwesenden fünf Stück des Samsung-Handys.

Ohne Vertrag

Orange beschreitet neue Wege und bietet das Smartphone um 579 Euro an - ohne Vertragsbindung. Die unverbindliche Preisempfehlung von Samsung liegt bei 699 Euro. A1 und "3" bieten das Gerät "ab 0 Euro" an. (red, derstandard.at 27.05. 2012)

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