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Es war einmal eine AUA. Eine heimische Fluglinie, mit der man gern geflogen ist. Sie war - im Vergleich - pünktlich, effizient und vermittelte einen gewissen Qualitätsstandard. Das Personal war bemüht und freundlich. Dass das nicht selbstverständlich war, erlebte man beim Fliegen mit anderen Airlines.
Was man damals nicht so recht regis trierte: Die AUA war ein Sozialpartnerbetrieb, die Gewerkschaft und die Wirtschaftskammer sorgten gemeinsam für nette Gehälter, gute Bedingungen gegenüber der Konkurrenz und appellierten an die Regierung, wenn das Geld wieder einmal auszugehen drohte.
Dann änderten sich die Bedingungen: Billigflieger, schärfere Konkurrenz, die Kosten liefen davon. Es versuchten sich etliche Sanierer, darunter auch Scharlatane. Es fielen strategische Fehlentscheidungen, aber das Grundthema war die ungünstige Kostenstruktur.
Die AUA musste teuer an die Lufthansa verschenkt werden. Die AUA war kein Sozialpartnerbetrieb mehr. Das Personal (Boden und Bord) wurde merkbar mürrischer. Und zuletzt versäumten Kunden ihre Flüge, weil unter den Piloten eine Epidemie ausbrach.
Es ist sinnlos, hier die "Schuldfrage" zu stellen. Es hat sich eben auch das Umfeld geändert: neue Branchengegebenheiten, neuer Eigentümer. Die einzig relevante Frage ist, ob es die AUA noch lange gibt, wenn es - vonseiten des Personals, aber auch des Managements - so weitergeht wie zuletzt. (Hans Rauscher, DER STANDARD, 26./27.5.2012)
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...auch für die ehmlige Verstaatlichte Industrie und die ÖBB aufbringen würde? Die hier beschriebene Problematik ist ja exakt die Gleiche. Nur dass eine Fluglinie halt für Journalisten sympathischer ist.
dass es spezielle "Presse-Konditionen" gibt...
und nein, für die Nationalbank oder die ÖBB hat er keine solche Nachsicht...
aber irgendwie muss er sich ja auch wieder zu Wort melden.. sonst wird er am Ende vergessen....
90% der Betroffenen arbeiten nicht im Cockpit und verdienen nicht die genannten Gagen, müssen dann aber trotzdem dafür herhalten, dass Vorstände Millionen kassieren, dafür, dass sie ungestraft Misswirtschaft betreiben können!
Zuerst Denken, dann reden!
die um ca 10k mehr verdienen als sie....
mich wunderts wirklich: wenn 90% nix dafür können, wieso lassen sich diese dann von 10% so reinreiten?
was wäre da ihre Erklärung dafür?
"appellierten an die Regierung, wenn das Geld wieder einmal auszugehen drohte."
Wann soll das gewesen sein, oder ist das einfach billige Stimmungsmache so wie wir es ja hier gewohnt sind. Ich kann mich nur erinnern das der Lufthansa beim Verkauf Geld geschenkt wurde sonst habe ich keine Informationen darüber. Aber vielleicht kann der Werte Autor ja meine Wissenslücken füllen.
eine Zeitung für Leser, mit gut recherchierten Artikeln von guten Journalisten... Solche Worte in einer Kollumne zu lesen tun mir weh! Und vielen meiner ehemaligen KolleInnen auch! Diese Menschen können nichts dafür, dass jahrelang Missmanagement auf ihre Kosten betrieben wurde! Vorstände kamen und gingen, ich selbst habe 8 erlebt! Wie würde es ihnen gehen, wenn man von ihrem Gehalt plötzlich 20% wegnehmen würde? Von ihnen erwarten würde mehr zu arbeiten und sie als "unproduktiv" darstellen würde. Nicht zuletzt würde man sie beschimpfen und als unwirsch darstellen. Jeder dieser Menschen gibt jeden Tag sein/ihr Bestes, was in Zeiten wie diesen nicht immer leicht ist. Und dann sowas von einem mürrischen "Journalisten" !?!?
Und der lässt EINEN schon ein bisserl betroffen zurück.
Man erinnere sich:
Da gibt es bei der AUA eine Gewerkschaft und einen AUA-Betriebsrat.
Und das BESTE daran:
Der AUA-Betriebsrat ist nicht einmal bei der Gewerkschaft.
Und da frägt man sich schon, WARUM die AUA-Leute kein Vertrauen in die Vida haben?
Diese Leute (da sind auch die streikerprobten Eisenbahner) haben doch das nötige Know how.
Der in die Öffentlichkeit gekommen Schachzug, den Tyrolian KV auch gleich zu kündigen (=Wegfall dieser Ebene) war doch keine schlechte Überlegung.
Das NICHTnutzen dieses Wissens und die Erfahrung dieser Organsiation das juristische und strategische)
ist nicht nachvollziehbar und schlicht sträflich...
Nicht das Personal hat die Aua in die roten Zahlen gewirtschaftet sondern das Management! heute Möchte Albrecht die Piloten halten. Warum wohl. Wenn die MA jetzt bleiben braucht er später nicht die volle Abfertigung zahlen und kann noch mehr Geld aus den Rücklagen ziehen. frage für was. Er sagt ja heute schon aus wenn es nicht reicht, dann wird die Aua kleiner gemacht. Was immer das bedeutet. Er hat ja schon einmal eine Firma in den Abgrund saniert. Vielleicht ist er der Spezialist für solche Vorhaben. Was hier abgeht ist verabscheuenswürdig. Drauf zahlen tun nur die MA die diese Sanierung mittragen müssen.
im schlimmsten Fall 1800 FlugbegleiterInnen!
Das problematische ist dabei nur:
Werde ich als Office Mitarbeiter gekündigt, gehe ich in ein anderes Office.
Was machen Flugbegleiter? Die Regierung weigert sich den Beruf auch als solchen anzuerkennen. Man ist per Gesetz " Hilfskraft". Das Gesetz schreibt aber auch Flugbegleiter auf einem Flugzeug vor... Was nun?
Und jetzt bitte nich " Fly Niki" sagen! Das ist wohl keine Alternative für Menschen die älter als 25 sind.
Also ganz so einfach wie sie es glauben ist es leider nicht
ein insgesamt 8-wöchiger Kurs qualifiziert einen zum/zur Flugbegleiterin:
http://www.austrianairlines.ag/JobsCaree... sc_lang=de
Das nennt man dann angelernte Hilfskraft. Es tut mir leid, aber mehr ist das nicht!
Unabhängig davon, sind die allermeisten sehr freundlich sind und ich könnte mich nicht beschweren. Hat aber mit der Qualifikation nichts zu tun!
Wie gesagt, die Leute werden auch ohne AUA noch fliegen wollen, die werden nicht sagen: "Nö, wenn es keine AUA mehr gibt, dann mag ich nicht mehr fliegen, dann bleib ich zuhause."
Das heißt, es wird auch weiterhin einen Bedarf an FlugbegleiterInnen geben.
ehemaliger staatsbetrieb, macht der gewerkschaften, etc. ...
kaum jmd frägt: was war der wert der AUA für die LH? - know how?, rechte?, marktanteile? -- hatte die LH eigentlich von anfang an ein interesse die AUA als airline zu führen?
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