Ist es zu viel? Ist es zu wenig?

  • Die Chiffre KHG: "Ungerechtigkeit, das alte Wort, es erscheint in den 
Verhältnissen unserer marktwirtschaftlichen Welt längst Wirkstoff anstatt 
revolutionärer Funke zu sein."
    foto: reuters/leonhard foeger

    Die Chiffre KHG: "Ungerechtigkeit, das alte Wort, es erscheint in den Verhältnissen unserer marktwirtschaftlichen Welt längst Wirkstoff anstatt revolutionärer Funke zu sein."

Was ist, wenn ein Name schon reicht, um alle dumpfen Sinne zu wecken? Der Sohn eines Autohändlers und ewige Schwiegersohn ist es jedenfalls nicht

Aus dem Lot geraten ist mittlerweile weit mehr.

 

Er soll es einmal richtig zu spüren bekommen: Dieser Satz begleitet meinen Wunsch. Doch es ist nicht bloß Revanche, die sich in mir KHG so sehr ins Gefängnis wünscht.

Ich will, dass Karl-Heinz Grasser eingesperrt wird. So ein Wunsch ist mir noch nicht oft untergekommen. Denn etwas in mir stellt sich immer an die Seite der Verdächtigten und Flüchtigen. An die Seite der Mörder, der Betrüger und Räuber, sobald die Staatsmacht sie jagt. Weil sie allein sind. Nicht, weil sie unschuldig sein könnten; auch wenn sich mein Mitgefühl das natürlich wünscht, um keine Gewissensbisse vonseiten der Moral zu bekommen. Und auch nicht, da die Gesellschaft sie, die nun im Namen des Rechts verfolgt werden, erst zu jenen Räubern und Mördern machte.

Dass sie allein sind, berührt mich. Und dass sie als Einzelne für etwas stehen, das alle ergreifen kann, alle an- und umtreiben, sofern die Verhältnisse es nur wollen.

Wann immer aber in den vergangenen ein, zwei Jahren die Rede von dem Sohn eines Klagenfurter Autohändlers war, der zuerst Haiders Statthalter in Kärnten spielte, um nach einer freundlichen Überbrückung als Frühstücksdirektor Frank Stronachs Finanzminister der Republik zu werden, taucht in mir der Wunsch auf, diesen Mann mitsamt seinem aufgesetzten Lächeln im Gefängnis zu wissen.

Er soll es zu spüren bekommen: Dieser Satz begleitet meinen Wunsch. Er soll es einmal richtig zu spüren bekommen. Doch es ist nicht bloß Revanche, die sich in mir Karl-Heinz Grasser so sehr ins Gefängnis wünscht. Und es wäre dem auch nicht bereits Genüge getan, käme er dort noch so handfest auf der Stelle mit den klassischen Hierarchien und Unterwerfungsritualen eines Gefängnisses in Berührung.

Er sollte etwas arbeiten müssen, etwas Richtiges. Das wünsche ich mir, so wie sich das kleine Leute von den vermeintlich Großen immer schon wünschten. Es muss nicht unbedingt ein Handwerk sein. Eine solche Vorstellung richtiger Arbeit wäre erst recht wieder nur romantisch. Nur zu schnell machte sich gerade jemand wie Karl-Heinz Grasser mit pseudokünstlerischen Schnitzereien an der Gefängniswerkbank einen Lenz daraus.

Vielmehr sollte es ein Job sein, wie ihn ein guter Teil der Bevölkerung weitab ihrer Qualifikationen und Interessen erfüllt, um sich die Miete mit Müh und Not leisten zu können, Sozial- und Haftpflichtversicherungen, Telefon, Internet, Auto samt Benzin sowie Alltagseinkäufe. Noch gar nicht zu reden von den Ausgaben für ein Kind, für Ausflüge oder gar Urlaub.

Irgendeine Callcenter-Arbeit etwa. Oder mit verknotetem Haar, Kopftuch und dem entsprechenden Kittel als südländische Putzfrau. Hilfsarbeiter eines Leiharbeiterunternehmens im Tunnelbau oder auf einer Autobahnbaustelle wären weitere Möglichkeiten. Und auch wenn man an Supermarktkassierer denkt, an Gemeindearbeiter oder Großküchenhilfskräfte, ist man ebenso wenig schon bei einem Querschnitt ganz normaler Jobs angelangt wie beim Beispiel eines stets von Honorarnoten lebenden freien Schreiberlings für eine Zeitung wie diese.

Welche Ideen einem beim Nachdenken einer möglichen Jobliste für einen solchen Mann auch kommen, vor allem wird deutlich, dass es um mehr geht. Karl-Heinz Grasser als öffentliche und womöglich auch private Person und als Fratze des Emporkömmlings, für den Politiker eine Bezeichnung von viel zu großem Wert ist, ist doch nur ein Name und als solcher bestenfalls Chiffre für die Rücksichtslosigkeit und Gier einer Gesellschaft, in der solche Lebensläufe die längste Zeit sogar bestaunt wurden und werden.

Bis alles umschlägt, bis die Aggression kommt, der dumpfe Sinn von Rache und Revanche, der sich den dünnen Mann mit seinen langen Haaren im Gefängnis, umringt von Schlägertypen, vorstellt.

Das Dumpfe, anders kann ich es mir nicht erklären, macht sich dort breit, wo die Abstraktion immer öfter rettungslos ins Leere geht. Es ist mehr als Revanche, es ist ein Instinkt, der zutage tritt, wenn die Ziffern und Summen der Einkommen einzelner Menschen die Leben so vieler Durchschnittsfamilien finanzierten, dass selbst der Multiplikator dafür eine unbegreifliche Zahl ist.

Die Chiffre KHG, und die damit verbundenen Wünsche, kommen einem angesichts der Boni und Prämien mancher Bankmanager, oder der sekündlichen Kursgewinne an den weltweiten Börsen, fast kleinkrämerisch vor. Und doch beginnen die Missverhältnisse weit vor einer Figur wie Karl-Heinz Grasser.

Ungerechtigkeit, das alte Wort, es erscheint in den Verhältnissen unserer marktwirtschaftlichen Welt längst Wirkstoff anstatt revolutionärer Funke zu sein. Wir wissen alles über die Vorgänge, die sogenannten Auswüchse und Skandale, wir kennen die Zahlen, wir wissen Bescheid über all die Zufälle und Fiktionen eines Systems, in dem an der Wall Street innerhalb von Tagen, womöglich sogar nur innerhalb von Stunden, in bloßen Buchwerten die industrielle Produktion der ganzen Welt umgesetzt wird.

Und doch ist es seltsam ruhig in unserer Welt. Nirgendwo fällt ein benachteiligter und ausgebeuteter Kontinent über den anderen her. Genauso wenig wie auch nur in einem der Länder, in denen scheinbar nur mehr das Geld zu arbeiten braucht, je ernsthafter Umsturzversuche unternommen werden. Während die kleinen, tatsächlich geführten Kriege an den Rändern unserer Welt gegen die nicht stattfindenden in unserer Mitte beinahe wie Beruhigungspillen oder Ablenkungsmanöver wirken.

Es ist alles zu haben

Oder ist die vermeintliche Ruhe in den Achsen von New York, Tokio, London und Frankfurt der eigentliche Krieg, der schon viel zu lange herrscht. Ein Krieg, der alles so durchzogen und durchdrungen hat, dass es keine Erinnerung, kein Wissen anderer Verhältnisse mehr gibt. Es ist ein Krieg, der geführt wird mit den Waffen der Zerstreuung und der Überflutung mit Informationen und Illusionen. Ein Krieg der Waren und der Käuflichkeit als letztem Wert.

Es ist alles zu haben, so lautet das Versprechen. So hat das Geld die Menschen von ihren Göttern befreit. Mit einer Form von Freiheit, die nur zu gern vergessen lässt, dass darin erst recht nicht alles von allen zu haben ist. Und das Versprechen hält umso besser, da es jenseits des Geldes tatsächlich kaum andere Werte mehr gibt, da auch alle scheinbaren Alternativen in Wirklichkeit nichts anderes als Waren sind: Waren der Wellnessindustrie, der Schönheitschirurgie oder der Esoterik-Händler. Freizeit, Wellness, Lebenssinn und Lebensverlängerung, alles lässt sich machen, es hat nur seinen Preis, und es verkauft sich gut, es verkauft sich immer besser.

Darüber hinaus gibt es wenig. Schon gar keine politischen Utopien einer anderen Welt. Trotzdem geschieht etwas. Es lässt sich noch nicht benennen, es ist unförmig, doch es arbeitet. Es ist ein Gefühl von Grenzen und von Endlichkeit. Manchmal einem drohenden Ersticken ähnlich, manchmal einer allmählich näher rückenden Horizontlinie.

Es ist nicht viel, was ich darüber weiß. Es beginnt vielleicht dort, wo der Wunsch von einem Karl-Heinz Grasser im Gefängnis mit einem Lächeln erledigt ist. Und es hat trotzdem nicht wenig mit dem dumpfen Sinn zu tun, der ihn im Gefängnis schweren Jungs ausliefert.

Was weiß ich? - Ein Freund kaufte sich vor einem Jahr einen Revolver, um sich im Fall von Verteilungskämpfen und Plünderungen den Weg zu Nahrungsmitteln für seinen Sohn freischießen zu können. Andererseits wünscht sich ein Tiroler Politiker jener christlichsozialen Partei, deren eigentliche Politik in Wirklichkeit stets dem Hausgott der Marktwirtschaft folgt, zur Abschreckung die Todesstrafe herbei. Ich weiß vom steigenden Absatz von Alarmanlagen und von der Durchsichtigkeit meines Kaufverhaltens und meiner täglichen Wege. Ich weiß, dass Facebook eine Ersatzhandlung ist und die Sehnsucht dahinter kaum mehr zu stillen. Ich kann fast jedes Ereignis auf der Welt per Live-Cam mitverfolgen und lasse mir jede Erregung scheinbar kostenlos im Netz stillen.

Es wird etwas geschehen, und es steht zu fürchten, dass es Gewalt und Zerstörung sein wird. Denn in einer Gesellschaft, in der es nicht einmal mehr Platz für die Utopie einer anderen Welt gibt, ist wohl auch wenig da, das es sich zu retten lohnte.

All das ist seltsam nah und wirklich, wie in einem Traum. Und ich weiß nicht einmal, ob ich Angst spüre. (Martin Prinz, Album, DER STANDARD, 26./27./28.5.2012)

Martin Prinz, geb. 1973 in Wien, ist österreichischer Autor. Prinz studierte Theaterwissenschaften und Germanistik. Sein Roman "Der Räuber" war die Vorlage für den 2010 erschienenen, gleichnamigen Film. Zuletzt erschien "Über die Alpen" (Bertelsmann, 2010).

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schöner text!

... und bemerkenswert auch, daß sie sich von ihren früheren "räuber"-mitstreitern neundlinger und hammerschmid, diesen kleinen grassers des kulturbetriebs, wohltuend entfernt haben.

Ich zitiere:

Es lässt sich noch nicht benennen, es ist unförmig, doch es arbeitet. Es ist ein Gefühl von Grenzen und von Endlichkeit. Manchmal einem drohenden Ersticken ähnlich, manchmal einer allmählich näher rückenden Horizontlinie.

Ich denke ich habe die Lösung, dass ist die schlichte Angst vor dem Sterben verbunden mit dem Gefühl, dass alles nicht unbedingt so super und sinnvoll war im Leben.

Ein Gefühl das ich auch gut kenne.

Aber es ist ausnahmsweise mal etwas wofür der Grasser gar nichts kann.

Schade der Text hat so schön angefangen.

Der 2. und 3. Absatz sind genial.

Und doch ist es seltsam ruhig in unserer Welt.

Grassers Verantwortung ist - wenn sie nicht auch strafrechtlich relevant ist, wofür allmählich genug Indizien vorliegen (denen KHG final durch wirkliche Offenlegung seiner Finanzverhältnisse entgegentreten könnte, so er denn kann) - zuvorderst eine politische. Wenn ein ehemaliger österreichischer Finanzminister nicht versteht, dass eine "legale" Finanzkonstruktion, die über die Britischen Jungferninseln, Zypern und Liechtenstein läuft, den Glauben des Durchschnitts-Steuerzahlers an die Steuergerechtigkeit des Landes und die Egalität seiner Staatsbürger nachhaltig zerstört, dann hat er diese Position nie verdient. Und wäre in unser aller Interesse besser Autoverkäufer geblieben. "Immobilienberater". Oder Gigolo im Strandbad am Wörthersee.

mein gott, walter!

sie formulieren ja wie ein winkeladvokat. konjunktiv mit ironischem schmunzeln.
was ist denn die konklusio ihrer staatstragenden ausführungen? "wäre ... geblieben" ist zuwenig.
oder wollen's nicht in die politik wechseln - und hawara ostermayer gleich nachholen?

es ist of schlimm das eigene am anderen erkennen zu müssen.

Was soll man dazu posten?

Es ist, ein bisschen verschwurbelt verpackt, Stammtischgerede. Warum nicht gleich Lynchjustiz, Herr Prinz? Wäre das denn nicht die logische Folge, wenn Einzelne - Sie oder ich - oder auch die Mehrheit - Sie und ich - ihre dunklen Wünsche zur Grundlage einer Rechtssprechung machen wollen?

danke

ein Text der wirklich viel zu denken gibt!

bei den letzten Absätzen hatte ich Gänsehaut, denn dieses Vorgefühl kenne ich nur zu gut.

aber ich habe den seltsamen Glauben, dass es, auch wenn Kapitalismus und Konsumgesellschaft alles zu durchdringen scheinen, die Menschen doch irgendwann draufkommen dass alles wirklich Schöne und Bedeutende im Leben kein Preisschild haben kann.
dass gestillte Gier nicht glücklich machen kann, und nur eine zumindest angestrebte Gerechtigkeit das Bedürfnis der Gesellschaft nach Sicherheit und Stabilität erfüllt.
und dass ein friedlicher Wandel möglich ist, wenn er nur genug gewollt wird.

sehr naiv natürlich, aber an irgendwas muss man ja glauben.

Es gibt in also doch noch, den Qualitätsjournalismus. Sogar im Standard!

Allerdings in homöopathischen Dosen.

Dass Leistung und Entlohnung nichts miteinander zu tun haben, erkennt man spätestens dann, wenn man diesen Artikel mit einem Rauscher-Rülpser, einem sinnfreyen intellektuellen Offenbarungseid oder Föderl-Schmid'schen Verwechslungen von EU mit Europa vergleicht.

Der author sollte mal nach afrika oder mexico oder china und dort nach dem rechte suchen. Dann würde er dankbar sein.

?

was will mir dieser text sagen?

In einem Gefängnis hätte KHG binnen eines halben Jahres die Leitung der Bibliothek übernommen um nicht zu arbeiten, würde nebenher Power Tools aus der Werkstätte verklickern, Lebensmittel aus der Grossküche verschleißen, die Mithäftlinge mit Unterhaltungschemikalien beliefern. Bei seiner Entlassung würde er sich dann an nichts erinnern können.

und auch seine körperliche ausgeglichenheit würde bestimmt

neuen höhepunkten entgegenstürmen.

Ein Prinz auf einem weißen Pferd …

… reitet über ein Lilienfeld und bringt ehrliche Gedanken in die Welt. Niedergeschrieben, was viele denken, doch nicht wagen, offen zu sagen …
Give him Standing Ovation!

Wer hat denn die Wende herbeigeführt?

Lieber Wähler, vergiss nicht: Durch deinen Wahlentscheid und gegen besseres Wissen und Gewissen hast du diesen Emporkömmlingen und unfähigen Defraudanten von Schwarz und Blau diese unfassbare Selbstbedienungsmentalität ermöglicht!

Und du irrst zum zweiten Mal: FPÖVP liegen zusammen bei über fuffzig Percent...

Sehr schön

Diesen Artikel druck ich mir aus
(und ich bin ansonsten überhaupt kein Internetausdrucker ;-)

Solange Öl und deren Derivate für die breite Masse halbwegs bezahlbar bleibt, wird diese trügerische Ruhe anhalten.

danke!

und für alle, die sich für die Ursprünge "unseres" "tollen" Systems interessieren:
http://is.gd/XdOb9d
BBC, the century of the self, ein historischer Überblick über den praktischen Einsatz psychologischer Theorien zur Steuerung der "gefährlichen"Massen im Zeitalter der Massendemokratie von Freud bis...das Ende muss ich erst selber anschaun...

Ich will, dass Grasser bestraft wird. Da er in einem funktionierenden Rechtsstaat

längst eingesperrt wäre, wünsche ich mir erst gar nicht mehr, dass er eingesperrt wird. Wenn der Rechtsstaat versagt, muss nach alternativen Formen der Bekämpfung des Parasitentums gesucht werden. Menschen, die den Rechtsstaat ausser Kraft setzen sollten sich auf diesen auch nicht mehr selbst verlassen können und sich nicht angstfrei, frech grinsend und ohne Personenschutz bewegen können.

Ich wünsche mir NICHT, dass KHT ins Gefängnis muss, ...

ich könnte so einen Satz nie formulieren, da ich ihn als dumm, neid- & hasserfüllt betrachte, auch als wahrhaft SINN-Los.

Ich wünsche mir, dass die SACHE aufgeklärt wird und das die Lügner, des Lügens überführt werden, ich wünsche mir, dass der STAAT zur Verantwortung gezogen wird, der solche Machenschaften überhaupt zu lässt, denn offenbar waren diese "Provisionsgeschäfte" allesamt nahezu LEGAL - und DAS ist der eigentliche Skandal!

Wenn KHG so schlau war, dieses bescheuerte System maximal auszunützen, dann soll er sich mit dem Geld einen Lenz machen, aber die Politik und Gesetzgebung, die so etwas überhaupt erst zulässt bzw. ermöglicht, DIE gehört aus meiner Sicht ganz gewaltig in die Pflicht genommen.

Im Häf'n bringt uns niemand was.

Wer ist der Staat?

Ist das 1. das Wahlvieh, also auch Sie? Oder sind das 2. nicht gerade Leute wie Grasser, die sich a) die Gesetze zurechtzimmern und b) ihre Macht ausnützen um sich vor Strafverfolgung zu schützen?

Es ist mitnichten legal was Grasser getan hat wie z.B. erwiesenermaßen Steuer zu hinterziehen und schon gar nicht, was man ihm zwar jederzeit nachweisen kann, wofür er aber aufgrund einer korrupten und unfähigen Justiz nicht wirksam verfolgt wird.

Es dürfte Ihnen des Weiteren entgangen sein, dass Grasser selbst Politiker war, und zwar einer der mächtigsten des Landes. Wie sonst könnten Sie sonst dafür plädieren, einerseits Grasser zu schonen und andererseits die Politik in die Pflicht zu nehmen?

Gratulation, Herr Prinz!

Selten sprach mir ein Artikel derart aus dem Herzen.

Ich frage mich warum die Person KHG

so einen Fetisch darstellt?

Wenn er kriminell war, dann sperrts ihn ein, wenn nicht, dann nicht.

Er steht stellvertretend für ein System, das es immer schon gab, wir aber nicht mehr wollen.

Warum wählt Ihr dann immer die gleichen?

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