Was macht eigentlich die Kunst?

Helmut Neundlinger, 2. Juni 2012, 16:30
  • Initiative gegen die Initiative: Seit 2001 gibt es in Europa Proteste 
gegen das geplante Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) der EU. 
Für 9. Juni sind die nächsten  angesagt.
    foto: standard/heribert corn

    Initiative gegen die Initiative: Seit 2001 gibt es in Europa Proteste gegen das geplante Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) der EU. Für 9. Juni sind die nächsten angesagt.

Oder eine mögliche Antwort auf die Frage, ob auch der Dichter Ernst Jandl gegen Acta auf die Straße gegangen wäre?

Ein Essay über Kunst, Künstler und die Urheberrechtsfrage.

 

"wie verrückt arbeiten alle an romanen und / wie verrückt an neuen theaterstücken und wie / verrückt an neuen gedichten": So beginnt Ernst Jandls Gedicht wie verrückt aus dem Jahr 1983. Darin bringt der im Jahr 2000 verstorbene Dichter einiges von dem zur Sprache, was die derzeitige Diskussion um kreative Arbeit, geistiges Eigentum, Urheberrecht und ökonomische Verwertung beherrscht. Denn wie verrechnet eine global und medial vernetzte Gesellschaft Produkte, die keinen bestimmten Nutzwert haben, sehr wohl aber von einer Vielzahl an Nutzern konsumiert werden? Diese Frage stürzt nicht zuletzt die künstlerisch Schaffenden und Arbeitenden in ein Dilemma: Dem Verlangen nach einer möglichst weiten Verbreitung der eigenen Erzeugnisse steht die Notwendigkeit entgegen, die existenziellen Grundbedürfnisse finanziell abzusichern.

Jandls Gedicht wischt diesen Verwertungszusammenhang in der radikalen Sprache der Poesie zunächst beiseite. "und die maler malen wie verrückt an ihren neuen bildern und / die bildhauer hämmern wie verrückt auf ihren stein", heißt es im Gedicht. Die wild draufloswerkelnden Künstler scheinen sich, mit Verlaub, einen feuchten Dreck darum zu scheren, ob ihr Tun in irgendeiner Form existenzsichernd sein könnte. Hier ist eine Produktivität am Werk, die weit über herkömmliche Wertschöpfungsprozesse hinausreicht und sich zudem in aller Form vom Geniekult verabschiedet hat. Anstelle von hochsensiblen Ästheten begegnen uns anarchische Kunstarbeiter, deren Virtuosität vor allem in der Intensität ihres Tuns liegt.

Das wiederkehrende "wie verrückt" suggeriert eine zugleich heitere und bedrohliche, in jedem Falle hemmungslose Aktivität. Jandl lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den Akt des Schöpfens, dem die darauffolgende Erschöpfung schon eingeschrieben ist. "und die komponisten tragen wie verrückt ihre häßlichen noten ein / und die musiker tag und nacht blasen wie verrückt in ihr saxophon / ihre trompete ihre posaune klarinette flöte oboe fagott": Damit endet das Gedicht und legt gleichzeitig nahe, dass die schöpferische Verausgabung unendlich weitergehen könnte. Der Hinweis "tag und nacht" unterstreicht dies - und legt abermals nahe, dass den wilden Kunstarbeitern keine Zeit für irgendeine Form der Selbstorganisation oder -vermarktung bleibt. In diesem Punkt erweist sich Jandls Gedicht gleichzeitig als blind und hellsichtig:

Denn erfahrungsgemäß sind heutzutage künstlerisch tätige Menschen zu einem Gutteil mit den Agenden der Verwaltung und Bewirtschaftung ihrer Erzeugnisse befasst, falls sie nicht ohnehin noch mit kunstfernen Arbeiten ihr Auskommen sichern müssen. Andererseits scheint aber gerade dieser Sachverhalt in den Selbstdarstellungen von Kunstschaffenden einer Art von Abspaltung unterworfen: Er bildet den verdrängten Subtext im Fluss des reinen Wirkens - wohl auch deshalb, weil in dessen Preisgabe das Eingeständnis eines vermeintlichen Scheiterns oder eines Defizits liegen würde: "Ich kann von dem, was ich schaffe, nicht leben." Ernst Jandl selbst scheute eine solche Selbsterkenntnis so sehr, dass er es lange nicht wagte, seinen Brotberuf als Gymnasialprofessor an den Nagel zu hängen.

Doppelte Grenzwertigkeit

Man kann Jandls Gedicht angesichts dessen hin und her wiegen und sich die Frage stellen, ob es in seiner Tendenz eher zur fröhlichen Utopie eines kollektiven künstlerischen Aktionismus neigt oder aber zur ironischen Distanzierung von solch selbstgefährdender Hyperaktivität. Jedenfalls erzählt es von einer doppelten Grenzwertigkeit und trifft damit die Situation künstlerischer Produktivität ins Mark: Deren Verrücktheit liegt eben nicht bloß in der wunderbaren Anmaßung dessen, was man Autopoiesis nennt. Denn die schöpferische Autonomie ist eben auch ständig vom Risiko des Abstürzens bedroht: durch kreativen Stillstand ebenso wie durch psychische und/oder körperliche Erschöpfung. Künstlerisches Schaffen ist Berufsrisiko an und für sich. Die Fähigkeit der Selbsterschaffung bedingt auch die Gefahr der Selbstauslöschung.

Der/die auf freiwillige Selbstausbeutung setzende Künstler/Künstlerin ist nicht zuletzt deshalb zum "role model" einer Ökonomie der Innovation geworden. Nicht zufällig verwendet Ernst Jandl in seinem Gedicht ein einziges Adjektiv zur Beschreibung der Qualität für ausnahmslos alle künstlerischen Prozesse: "neu" sind sie, die Romane, Bilder, Plastiken und Kompositionen. Nicht mehr und nicht weniger. Wie es zu diesen Neuigkeiten kommt, bleibt das Produktionsgeheimnis der Kunst - und zugleich ihr hochriskanter Spieleinsatz.

Denn was ist das "Neue" wert, wenn keine und keiner danach gefragt hat? Wenn es kein Bedürfnis deckt, keinen Wunsch erfüllt - außer dem fundamentalen Ausdrucksbedürfnis dessen, der schafft? Genau in diesem Punkt aber scheint sich die ursprünglich radikale Autonomie der Kunstproduktion jener Ökonomie der wissensbasierten Gesellschaft anzunähern, welche sich längst schon angeschickt hat, die traditionelle Ökonomie der Massengüterproduktion abzulösen. In einer "Ökonomie des Überflusses verkümmern die Bedürfnisse, wenn sie nicht in Wünsche verwandelt werden. Die Notwendigkeiten büßen ihre Dringlichkeit ein." So formulierte es der italienische Wirtschaftstheoretiker Enzo Rullani, der unlängst auf Einladung des Forschungs- und Beratungsunternehmens 4dimensions in Wien einen Vortrag über die "Wertschöpfung durch Wissen" hielt.

Nicht bloß Kunstschaffende

Mit Rullanis Gedanken lässt sich nun eine theoretische Brücke zwischen Ernst Jandls räudiger Kunstfabrik und der Frage der ökonomischen Stabilisierung der Produktionsverhältnisse schlagen: Denn was uns Jandl in seinem Gedicht in Form einer beinahe psychedelischen Vision schildert, kommt der hitzigen Dynamik des zeitgenössischen Netzwerkkapitalismus gespenstisch nahe. Die Form dieser Produktivität mag in Jandls Gedicht noch anarchisch und ungerichtet anmuten:

In jedem Fall hat sie sich von einer konkurrierenden in eine soziale Produktivität verwandelt, in der es möglich scheint, die Inhalte, Ressourcen und Verwertungen ebenso zu teilen wie die Erfahrung des künstlerischen "Verrücktwerdens". Das Gedicht steuert auf die Form eines kollektiven Produzierens zu, das wohl noch Spezialisten kennt, den Blick jedoch auf den Zusammenhang lenkt: Künstler existieren bei Jandl nur noch im Plural, und überhaupt: Was heißt hier Künstler? Fast könnte man es überlesen, dass das künstlerische Subjekt bei Jandl nicht mehr und nicht weniger als "alle" umfasst. Und "alle", das sind nicht bloß die Kunstschaffenden in ihrem Anspruch auf Neuheit, sondern auch die Konsumierenden, die ihren eigenen, nicht quantifizierbaren Nutzen aus diesen Neuheiten ziehen. Um genau zu sein:

Sie konsumieren nicht bloß, sondern produzieren jene "Wünsche", von denen Enzo Rullani spricht. Das können so elementare Wünsche wie jener nach gesellschaftlicher Veränderung, sozialer Gerechtigkeit oder alternativen Lebensentwürfen sein. Nichts von alledem stellt künstlerische Produktivität per se als Ware bereit - aber wer könnte sich der verführerischen Atmosphäre des Gedichts wie verrückt so einfach entziehen? Es macht etwas mit uns, und das in einem durchaus ambivalenten Sinn: Die Fröhlichkeit des Textes jazzt uns an wie ein feurig flirrendes Saxofonsolo (jenes Instrument, das Jandl so liebte). Und zugleich geht von wie verrückt ein Charme der Gefahr aus: Wehe, wenn du dich auf dieses wilde Treiben einlässt - dann ist es um dich geschehen! Dann lässt dich alles liegen und stehen, was dich bislang zusammengehalten hat. Auf die stabilen Milieus von Familie, Schicht und Nation folgen die labilen, unberechenbaren Netzwerke der umherschweifenden Produzenten.

Wollen wir eine solche Entfesselung der Produktivkräfte nicht mit dem Einsatz unserer psychischen und physischen Gesundheit bezahlen, brauchen wir eine gänzlich neue Regulierung der Verteilung von Ressourcen, Gewinnen und Verlusten. Nicht das Eigentum muss beschützt werden, sondern diejenigen, die zunächst auf eigenes Risiko Neues schaffen. "Wenn das Ziel nicht darin besteht, das Eigentum zu schützen", formulierte Enzo Rullani bei seinem Vortrag in Wien, "sondern darin, die Voraussetzungen zu schaffen, dass sich Wissen weiter dynamisch ausbreiten kann, dann muss das Recht auf Ausschluss von der Nutzung auf das Nötigste beschränkt werden." Ernst Jandl hätte wohl an dieser Stelle ein lautes "Ja" in ein Saxofon geblasen. (Helmut Neundlinger, Album, DER STANDARD, 2./3.6.2012)

Helmut Neundlinger, geboren 1973 in Eferding, lebt seit 1992 in Wien. Der Lektor, Journalist und Publizist studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Wien. Forschungsprojekte u. a. zu Carl Einstein und Ernst Jandl und die Aufarbeitung des Nachlasses des Germanisten Wendelin Schmidt-Dengler am Österreichischen Literaturarchiv. Zuletzt erschien sein Lyrikband "Tagdunkel" im Mitter-Verlag (2011).

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Ich habe ja immer das Gefühl, dass bei Bildern und anderen Kunstinstallationen die meisten Leute den Faden bereits for etlichen Jahren verloren haben.
Warum ist das Kunst, wenn man drei Schnitte auf einer Leinwand macht aber nicht wenn man eine Aquarelllandschaft malt? Wieso ist ein abstraktes Bild mehr wert als eines, das etwas darstellt? Gibt es noch Portraitmalerei? Auch die, bei der man den Leuten irgendwelche Tiere oder Gegenstände in die Hände gibt als Platzhalter um sie am Bild später mit fantastischen Dingen/Lebewesen zu ersetzen?
Warum werden Comics oft nicht als Kunst betrachtet?
Unsere Gesellschaft ist eigenartig.

sprechen wir...

... von dem ernst jandl, der so geil auf seinen professorentitel war, daß er sich aber auch bei jeder tischbestellung im ubl damit gebrüstet hat, oder von dem ernst jandl, von dem franzl schuh mitte der 80er gemeint hat, er wäre halt die typisch österreichische mischung aus bürokrat und anarchist gewesen??

prekariat und heiligsprechung

schön und gut, eine "aufgemascherlte", affirmative bobo-"kritik" (i.e. wie schaffe ich es nur mit meiner volkswirtschaftlich nicht unmittelbar einträglichen arbeit über die runden zu kommen zwischen anbiederung und "ausschaltung" von konkurrenz).

zwei fragen:

- unabhängig von der frage nach der amivalenz neuen technologischen wissens war doch die lage für die mehrzahl künstlerisch schaffender seit je prekär.

- warum bearbeitet herr n. den nachlaß eines - global gesehen - drittklassigen germanisten, wenn es doch aufgabe eines literaturarchivs wäre, primärnachlässe aufzuarbeiten und keinem posthumen geniekult zu huldigen.

um die forderung nach einem generellen mindesteinkommen zu rechtfertigen, könnte man auch klarer formulieren.

Ich bin es leid, diese ewige,

verfälschende Gleichsetzung von irgendwelchen "Downloads" und dem Downloaden von "Kunst"!
Was der Durschnittstyp aus dem Intenet runterlädt, hat in der Regel so wenig mit "Kunst" zu tun wie die österreichische Bundesliga mit Spitzenfussball.
Kunst ist den meisten völlig egal, insofern es sich nicht um Events oder Hypes handelt. Genauso egal ist den Leuten das Leben und Überleben und Überleben von Künstlern, insofern es sich nicht um Stars handelt.

"Nicht das Eigentum muss beschützt werden, sondern diejenigen, die zunächst auf eigenes Risiko Neues schaffen"

bedeutet konkret?

mehr Schutz für Unternehmer!

soll wie erreicht - noch wichtiger - wie finanziert werden?

sprich: alen anderen, nota bene arbeitenden Menschen muß ein offensichtlicher Nutzen angeboten werden, der es lohnt, jene "die zunächst auf eigenes Risiko Neues schaffen" entsprechnend zu schützen, zu fördern, zu finanzieren.

umgekehrt müssen die Kunstschaffenden natürlich bereit sein, ihr Werk zum Preis der erfahrenen Unterstütung durch die Öffentlichkeit zu Verfügung zu stellen: "dann muss das Recht auf Ausschluss von der Nutzung auf das Nötigste beschränkt werden" ...

Ich frag mich was das Problem heutzutage ist? Ich mein abgesehen davon, dass Leute wegen lächerlichen Downloads Millionen an Strafe zahlen müssen.

Gibt es weniger Filme, Musik, Bücher etc. als vor 10, 20, 100 Jahren? Ich denke nicht.

Müssen mehr Künstler den Hungertod sterben als vor 10, 20, 100 Jahren? Ich denke nicht.

Üblicherweise hat der durchschnittliche Künstler einen "normalen" Beruf und geht seiner Kunst in seiner Freizeit nach. Es gibt nicht viele Leute, die tatsächlich von ihrer Kunst leben können. Nicht jeder hat so einen Erfolg wie zB J.K. Rowling.
Von daher gehts den Künstlern eigentlich besser, denn sie finden genug Berufe, die sie ergreifen können um ihre Kunst zu finanzieren und müssen nicht auf den großen Durchbruch oder einen Sponsor warten.

Müssen mehr Künstler den Hungertod sterben als vor 10, 20, 100 Jahren? Ich denke nicht.

Sowas dürfen Sie niemals in einem Forum der aktuellen Zeit fragen!

Sowas wissen eher Menschen, die sich mit historischen Zeiten und Menschen aus diesen Epochen beschäftigen.

Den Großteil interessiert nur sein aktuelles Selbst ...

Gut formulieren wir das Ganze neu: Was ist der Anlass der neu entfachten "Urheber"debatte (vereinfachte Bezeichnung, ich weiß). Haben sich die realen Bedingungen der Künstler geändert? Oder die der Verwerter? Oder beide? (Fällt ja mitunter auch zusammen)

Mit "geht's den Künstlern schlechter?" meinte ich tatsächlich nur den Vergleich und keine verborgene Aussage darüber ob es ihnen überhaupt irgendwann gut ging oder nicht.

Die Argumentation verrät zu viel über Sie.

Hahaha. Was verrät die "Argumentation" denn so alles? Und "zu" viel? Warst du ganz verabscheut nach der vermeintlichen Erkenntnis meiner personal traits?

Aber Trolling beiseite. In meinem Posting ist keine Argumentation (Prämisse + logischer Schluss) zu finden. Lediglich (zugegeben schlecht) gestellte Fragen und (meinetwegen schlechte) Antworten darauf. Wobei diese eher als sophistische Bemerkungen denn als Antworten gemeint waren.

Und noch was: http://yourlogicalfallacyis.com/ad-hominem

Allein die Geschmacklosigkeit mit dem Verweis mit den sterbenden Künstlern ist unter aller Sa*.
Ist das so schwer verständlich, dass man nicht durchgefüttert und gerettet, sondern einfach nur fair bezahlt sein will wie jeder andere auch?

Nein, das ist gar nicht schwer verständlich, ich bin derselben Meinung. Meine Frage vom Anfang besteht noch immer. Was ist der Grund für das Wiederaufkommen des Themas. Wurde die Bezahlung schlechter in den letzten Jahren? Oder ist sie noch immer Schei**e?

Wie kommst du überhaupt auf die Idee, dass jemand das nicht wollen würde?

sie denken nicht..
das erklärt einiges

Und ganz zum Schluss…

…ein Sprüchlein, dass du sicher schon mal gelesen hast: Es gibt keine dämlichen Fragen, nur dämliche Antworten. :) ~ Cheers

Na, da haben Sie die dämlichen (und ungefragt gelieferten) Statements aber ganz vergessen zu erwähnen.

http://yourlogicalfallacyis.com/the-fallacy-fallacy

"ungefragt geliefert"? Du Armer, was ist dir denn zugestoßen, dass zu du einem solchen Autoritätsverständnis von Forumsdiskussionen gekommen bist?

Na wennst dich über "Antworten" und Fragen" echauffierst, Süsser, musst die sonstig abgelieferten statements wohl auch erwähnen, wennst halbwegs objektiv rüberkommen willst...

Aber ich sehe ein, dass es leichter und angenehmer ist sich selbstverliebt als Teil einer bildungsbürgerlichen Intellektualitätselite zu begreifen als mehr als pointierte Bonmots aus dem Off abzulassen.

Da müsste man sein leicht eingeödetes Hirn ja auch mal zu Anderem als der Lösung des Presse-Kreuzworträtsels und dem Nachtreten abgetretener Wege benutzen.

Schaffst du eine fundierte Antwort auch oder reicht's nur für müde Wortspiele?

So viel spam für so wenig Aussage ist schon eine Leistung.

*vergebeugt sich* Danke. Followen geht über den (+) Button.

Exzessive Massnahmen provozieren exzessive Reaktionen!

Liebe/r Standard-LeserInnen,
wissen Sie noch, welche U-Bahn Sie letzten Mittwoch genommen haben? Wissen Sie noch, wie wievele Personen Sie am 28.Mai angerufen haben? Wissen Sie noch, welche Internetseiten Sie vorgestern um 14:33 Uhr aufgerufen haben? Nein? Dann weiss ihr Staat womöglich mehr über sie als sie selbst! Was wenn diese Daten auch an Dritte gelangen?
Am 9.Juni findet der 2. Internationale Aktionstag gegen Vorratsdatenspeicherung und Acta statt. Treffpunkt Europaplatz um 14 Uhr. Informiert und engagiert euch! Denn: "Wer schweigt, scheint zuzustimmen." (Bonifatius VIII).
By the way: hier noch unser neues Video zu diesem Thema:
http://youtu.be/_2xvI9Ldz5M
Schönen Tag

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