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London/Amsterdam - Die Entscheidung zum Standort des "Square Kilometre Array" ist in Form einer salomonischen Lösung gefallen: Die weltgrößte Teleskopanlage soll sowohl in Australien als auch in Südafrika gebaut werden. Der größte Teil der Satelliten-Schüsseln, aus denen sich das Teleskop zusammensetzen wird, werde in Südafrika aufgestellt, ein weiterer in Australien und dem mit Australien kooperierenden Neuseeland, teilte die zuständige Organisation am Freitag nach einer Sitzung in Amsterdam mit.
Über den Standort hatte es zuvor heftige Diskussionen gegeben, lange hatte man sich nicht einigen können. Im Gespräch war auch Neuseeland gewesen. Das "Square Kilometre Array" soll 50 Mal empfindlicher und 10.000 Mal schneller sein als die derzeit besten Teleskope. Die Kosten sollen etwa 1,5 Milliarden Euro betragen.
Ob Australien bei der Zwei-Standort-Lösung mitmacht, war zunächst allerdings noch unklar. Der zuständige Direktor im staatlichen Forschungsinstitut, Brian Boyle, hatte der Zeitung "Australian" gesagt, Australien werde unter Umständen lieber einen Rückzieher machen, als sich das Projekt mit Südafrika zu teilen. (APA/red, derStandard.at, 25.5.2012)
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Zitat aus NZZ:
Jeden Tag wird es eine Datenmenge generieren, die den täglichen Datenverkehr im Internet bei weitem übersteigt. Die Verarbeitung dieser Daten erfordert neuartige Systeme, die wesentlich effizienter und leistungsfähiger sein müssen als die heute existierenden.
http://www.nzz.ch/aktuell/w... 88819.html
Vor nicht allzulanger Zeit wäre so ein Teleskop schon alleine deswegen nicht möglich gewesen, weil die Laufzeitunterschiede der Signalübertragung zwischen den Teleskopen interferometrische Effekte überlagert hätten. Mit digitaler Technik tut man sich da um einiges leichter. Theoretisch kann man da die Signale auch später zusammenführen...
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