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Die Geschichte vom Wipfelwicht, der es wissen will, passt auch schon für Kinder ab dem dritten Lebensjahr.
Streng genommen besteht das vorliegende Buch aus nur einer Seite - einer gefühlt zwei Meter langen Seite. Diese wurde dann im Zieharmonika-Prinzip gefaltet, damit sie auch in einen Schuber passt.
Tobias Krejtschi erzählt die Geschichte von einem Wipfelwicht, der wissen will, "wie es ist, mal ganz unten zu sitzen". Daher macht sich das Männchen mit Mütze auf dem Kopf und einem rot-weiß-roten Schal um den Hals auf den Weg und steigt den Baum hinab.
Beim Hinunterklettern trifft er auf eine Elster, plaudert mit einem Specht und stört eine alte Eule beim Schlaf. Und er trifft auf ein Männchen mit Mütze auf dem Kopf und einem rot-weiß-roten Schal um den Hals, das gerade bergauf steigt.
"Ist hier schon ganz oben?", fragt der eine Zwilling. "Ist hier schon ganz unten?", der andere. Dann klettern beide weiter - Wurzelwärts/Wipfelwärts, wie auch der Buchtitel lautet. Die eine Seite ist ganz dem Abstieg gewidmet, umgedreht darf mit dem Männchen der Baumwipfel gesucht werden.
Zu Hause wurde das "Buch" auf dem Boden ausgebreitet. Das macht mehr her. Die Geschichte ist simpel erzählt, passt daher auch schon für Kinder ab dem dritten Lebensjahr. Die älteren beeindruckt wohl mehr das Format und die schräge Aufmachung. Der Schlusssatz der Figuren kann auch für die Leserschaft gelten. Er lautet: " Er setzte sich zufrieden hin." (Peter Mayr, DER STANDARD, 26.5.2012)
Tobias Krejtschi,
"Wipfelwärts/Wurzelwärts"
€ 17,40
Peter-Hammer-Verlag, Wuppertal 2012
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