Kombinationstherapie mildert Tinnitus

25. Mai 2012, 15:11
  • Die Kombinationsmethode bestand aus psychologischer Behandlung und Hörtherapie.
    foto: pixelio.de/rainer sturm

    Die Kombinationsmethode bestand aus psychologischer Behandlung und Hörtherapie.

Niederländische Studie zeigt Erfolg im Kampf gegen Ohrgeräusche

Paris - Das für Patienten nervtötende Ohrgeräusch Tinnitus kann zwar nicht geheilt, aber durch eine Kombination mehrerer Therapien gemildert werden. Zu diesem Schluss kamen niederländische Forscher von der Universität Maastricht, wie die britische Fachzeitschrift "The Lancet" berichtete.

Besserung bei einem Drittel

Die Wissenschafter testeten ihre Kombinationsmethode aus psychologischer Behandlung und Hörtherapie an 245 Erwachsenen. Nach einem Jahr sah die Gruppe eine Besserung um durchschnittlich 33 Prozent.

Eine Kontrollgruppe, die mit herkömmlichen Mitteln behandelt worden war, verzeichnete dagegen nur eine Besserung um 13 Prozent. Die Experten hätten nichts gegen das Ohrgeräusch an sich unternommen, sagte Studienleiterin Rilana Cima. "Obwohl die Leute nach der Behandlung immer noch das Geräusch hören, bezeichnen sie sich als geheilt." Der Tinnitus müsse zu einem "bequemen Schuh" werden, der einfach nicht mehr gespürt werde. (APA, 25.5.2012)

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Es gibt eine Behandlung

und zwar eine, die einem hilft, daß man den Tinnitus ganz wegbekommt.

es gibt eh eine behandlung

Bei mir scheints mit Stress aufzutreten, sowie wenn die Ohren generell irgendwas haben.
Mittlerweile störts mich nimmer so, denn ich brauch zum Schlafen sowieso Ohrstöpsel, damit ich den Krach im Haus nicht höre. Da ist mir der Tinnitus lieber als der Krach.

mir geht es ähnlich.

herum doktern

wenn man die Ursache nicht kennt, kann man nicht heilen aber den Betroffenen alles verkaufen. Eine Freundin hat Tinnitus, er "springt" von rechts nach links, MR ergab Hirnaneurysma, die Untersuchung ist aber keine Routineuntersuchung da teuer.

.. Hatte einen Hörsturz der mit Infusionen wieder weg war. Ein halbes Jahr darauf wieder, wo ein heftiger Tinnitus blieb - wurde 1 Woche auf der Tagesstation im AKH Wien mit Infusionen versorgt. Danach 2 Wochen stationär im AKH - der Tinnitus war so laut, dass er am Gürtel unter Tags trotz Autoverkehr alles übertönt hat. Die Ärzte sagte mir dass ich meinen Beruf wohl nicht mehr ausüben könnte. War dann bei Prof. Nikolakis (Klinik f. Physikaliche Medizin AKS) zuerst im AKH dann in seiner Ordi zur Akupunkturbehandlung - aber der 3. Behandlung gings steil bergauf und heute hör ich ihn nur mehr wenn ich am Abend im Bett liege und es leise ist.

mir hat es geholfen -
www.tinnitus.org

ich bin dort weitergekommen

www.massagewien.com
der druck ist jetzt weniger, und es geht mir langsam besser.

Auf die Frage ob ich mich eine "Tinnitus Heilanstalt" in der

südl. Steiermark begeben sollte, meinte mein HNO Arzt: "Das können Sie gerne tun, aber ich sage ihnen, diese Ärzte dort finanzieren sich damit nur ihre Ferraris und der Endeffekt wird gleich Null sein". Ein befreundeter Primarius für Zahnheilkunde, dessen Frau sich in die Behandlung einer solchen Einrichtung begeben hatte, sagte mir anschließend, dass die Behandlung, außer viel Geld für die Ärzte, für seine Frau aber nichts gebracht hätte. Bei mir hat man jetzt festgestellt, dass ich eine Abnützung der Halswirbelsäule habe und eine Milderung des daraus resultierenden Tinnitus nur durch Heilmassagen und Shiatsu Technik erfolgen könnte.Wir werden sehen.

Ja von der habe ich auch viel "Gutes" gehört

Hatte auch mal Tininitus und wollte dorthin, habe aber vorher den Chef der steirischen Tinitus-Selbsthilfegruppe kontaktiert und von dem erfahren, dass es in ihrer Selbsthilfegruppe keinen Einzigen gab, dem das was geholfen hat und auch auf mehrfache Anfrage die Klinik keinen Einzigen präsentieren konnte, der sich da vor die anderen Tinitusleidenden hingestellt hätte und gesagt hätte: "Ja, ich bin tatsächlich geheilt."

Und eine subjektive ... jetzt ist es etwas 30%besser Einschätzung nutzt gar nix, weil nach einer Therapie red man sich oft so was ein, damit man sich nicht so blöd fühlt viel Geld ausgegeben zu haben.

P.S. Bei mir ist es durch Kraniosakraltherapie faktisch weg, schon seit Jahren. Ist aber vermutlich individuell verschieden.

Ich habe mich im Netz umgesehen und einiges

über diese Craniosacraltherapie gelesen. Ich möchte Sie aber trotzdem bitten, mir Ihre Erfahrung bzw. darüber wie, wo und wie oft Sie diese Sitzungen gemacht haben, mitzuteilen. Herzlichen Dank im Voraus!

Über wie, wann und wo müssen sie sich schon selber informieren. Schließlich sind wir hier alle mündige Bürger, oder? Außerdem fahren mir sonst sicher wieder zehn Leute an den Karren und meinen ich würde hier Werbung für eine "dubiose" und "medizinisch" nicht belegte Therapie machen.

Ich will niemand bekehren. Ich will für nix trommeln. Ich sage nur, dass mein Tinitus dadurch praktisch völlig weggangen ist und dass ich zuvor vergeblich Ohrenärzte, Biofeedback, Bioresonanz usw. usf. ausprobiert habe.

Ob und wo und wie sie es deswegen machen wollen oder nicht, muss ihnen überlassen bleiben. Bis es wirklich so gut wie weg war, hat es schon mehr als ein Jahr gedauert, aber ob es zu wirken beginnt oder nicht merkt man eigentlich rasch.

Bitte das Theoriengebäude der Shiatsutherapie lesen, bevor sie diese Therapie ernsthaft in Erwägung ziehen...

Danke für die Antwort,

aber vielleicht können Sie mich aufklären. Was hat es mit der Shiatsu Therapie auf sich?

Das Theoriengebäude von Shiatsu baut

auf der vollkommen frei jeder Evidenz basierenden Lehre der TCM auf, also nicht nachgewiesene Meridiane, nicht nachgewiesene Begriffe wie "Qi", etc.
Das Theoriegebäude allein könnte man sagen ist natürlich nicht ausschlaggebend, dazu muss sei aber anzumerken, dass für diese alternative Therapie auch kein wissenschaftlich erwiesener Therapieeffekt besteht, der über den Placeboeffekt hinausgeht.
Einen kleinen Überblick über Therapien mit und ohne wissenschaftlich erwiesene Wirksamkeits gibt's in dem Buch "Trick or Treatment" bzw. "Gesund ohne Pillen" auf Deutsch.

wenn es nicht helfen sollte, schreiben sie mir

Ist bei mir

vermutlich ähnlich. Auch Ostheopathie kann helfen. Hab´von Betroffenen gehört, dass, bei diesen speziellen Fällen, es zur Milderung oder sogar Heilung kommt.

also bei tinnitus gibt es schon eine moeglichkeit

man muss nur was tun, bzw sich einen termin ausmachen

War bei drei Ohrenärzten fragen.

Antworten:
1., "...da kann man nix machen, unheilbar. Sind´s zu viel in Discos gegangen? Haben Sie 30 Jahre in einem Stahlwerk gearbeitet?"
2., "...naja, machen´s eine Psychotherapie. Was anderes hilft nur scheinbar."
3., "..ich hörte, es gibt Operationen. Durchtrennen eines Nerves, aber das hilft nicht immer. Wie gesagt, genau weiß ich es nicht...."

Den 4. Ohrenarzt, eigentlich eine Ärztin, habe ich dann nicht mehr konsultiert, denn nachdem ich zum ausgemachten Termin erschienen bin, und mir die Sprechstundenhilfe eröffnete, dass ich dennoch 1-2 Std warten müsse, da ich ja leider kein Privatpatient bin.

Jetzt such´ ich wieder......

:-((

Evtl. hast du irgendwann das Glück, und es wird dir als Nebenbefund zu einer anderen Sache der Grund für deinen Tinnitus erklärt. Bei mir ist mir man zB zufällig draufgekommen, dass ich eine Fehlstellung der Halswirbelsäule habe. (Die Röntgenaufnahme wurde aus einem anderen Anlass heraus gemacht.)

na dann halt bei mir einen ausmachen

anfrage

und geben sie mir bitte einen hinweis oder adresse zu ihnen? danke

sie müßten im standard.at auf das briefsymbol klicken

um die person zu erreichen, wenn sie fragen haben hinsichtlich tinnitus

bitte gerne, danke

Find´ ich Sie

unter Flüstertüte im Ärzteverzeichnis
:-)

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