ORF-Standort: St. Marx soll sich auf günstigsten Platz hochrechnen

25. Mai 2012, 15:00
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Modell: Personal sparen, Studios auslagern, Bau und Küniglberg-Nachnutzung mit Wien und Firmen

Freitagnachmittag bekommen die Stiftungsräte in der ORF-Standortarbeitsgruppe neue Berechnungen von ORF-Chef Alexander Wrabetz, was die drei Varianten kosten, wenn man Personal einspart, Studios und Studiotechnik auslagert und andere Finanzierungskonzepte wählt. Damit ist offenbar gemeint, Wien und Firmen für den Bau und die Nachnutzung des Küniglbergs an Bord zu holen. Mit all diesen Parametern dürfte der Neubau in Wien St. Marx von der bisher teuersten auf die knapp günstigste Variante aufrücken, vor dem komplett sanierten Küniglberg als alleinigen Wiener ORF-Standort und der bestehenden Verteilung auf Küniglberg, Funkhaus, Ö3 in Heiligenstadt (im weiteren Sinn noch Lager Liesing und Rosenhügel). Bestätigungen stehen noch aus.

Die Nachnutzung des Küniglbergs (als „Sicherheitscluster") bot etwa die Wiener Stadtentwicklung WSE dem ORF schon 2010 in ihrem Konzept für den nächsten ORF-Standort (DER STANDARD berichtete Anfang 2011: http://derstandard.at/1297818412539/Befreit-den-ORF-von-seinen-Problemen---und-Immobilien). O-Ton damals: "Das Konzept befreit den ORF von seinen Problemen rund um seine Immobilien und schafft die Voraussetzungen, um Kosten zu sparen und einen Mehrwert zu lukrieren." (fid, derStandard.at, 25.5.2012)

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