Zweite Runde der Leerstands-Perspektiven

25. Mai 2012, 15:24
  • Das ehemalige Kaufhaus Miglbauer vor dem Perspektivenwechsel.
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    foto: perspektiven attersee

    Das ehemalige Kaufhaus Miglbauer vor dem Perspektivenwechsel.

  • Die Fotografien von Fruhauf zeigen symbolhaft, was sich hinter den Fassaden der alten Geschäftslokale befindet - ein freier (Ideen-)Raum.
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    foto: perspektiven attersee

    Die Fotografien von Fruhauf zeigen symbolhaft, was sich hinter den Fassaden der alten Geschäftslokale befindet - ein freier (Ideen-)Raum.

Auch in diesem Jahr macht der Ort Attersee mit dem Kunstprojekt "Perspektiven Attersee" auf leerstehende Geschäftslokale im Dorfzentrum aufmerksam

Die zunehmende Verödung von dörflichen Strukturen und Kleinstädten in ihrem Kern ist ein allgemeines und weitreichendes Phänomen. Und die Zahl der ungenutzten und leerstehenden Gebäude steigt.

2011 erregte das Debüt der künstlerischen Bespielung kommerzieller Leerstände durch die großformatigen Architekturfotografien von Edith Maul-Röder Aufsehen in dem kleinen Ort Attersee am Attersee. Dieses Jahr geht der künstlerische Versuch der Attraktivierung durch die kreative Thematisierung der leeren Geschäftslokale in die zweite Runde.

Leerstand als Chance

Aus zehn Bewerbungen wurde diesmal der international renommierte Experimentalfilmer Siegfried A. Fruhauf ausgewählt. Seine speziell für Attersee konzipierte Arbeit verdeckt oder kaschiert die Leere des Raums nicht, sondern macht sie zum Motiv. Fruhaufs Arbeit zielt auf die Entdeckung der Leere als Potential für die Schaffung neuer Ideen. Er möchte zeigen, dass man einen Leerstand auch als Freiraum verstehen kann.

Die Fotografien auf den Flächen vor den Hausfassaden zeigen als Platzhalter symbolhaft, was sich dahinter befindet - nämlich ein freier Raum - und heben die gegenwärtige Problematik der Verödung der Dorfzentren ins Bewusstsein. (red, derStandard.at, 25.5.2012)

Die Ausstellung wird am Samstag, 26. Mai um 18 Uhr im K&K Hofladen in Attersee eröffnet.

Erstmals bei den Perspektiven Attersee, und zwar in der Zeit von 30. Juni bis 1. September, nutzen drei Artists in Residence jeweils drei Wochen lang einen Geschäftsraum des Hauses Huber-Punzet (Hauptstraße 9) als kontinuierlichen Kunst- bzw. Design-Standort.

Weitere Infos und Termine auf perspektiven-attersee.at

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Fotografien beleben verödetes Ortszentrum

Das Problem ist hausgemacht

Jedes Nest hat sein eigenes Gewerbegebiet, wo die immer gleichen Ramsch-Ketten ihre Beton- Baracken hochziehen (Takko, NKD, ...). Bringt ja Arbeitsplätze und Steuern.

Das ganze Salzkammergut ist ein Katastrophengebiet !

wollte etwas aendern, funktioniert nicht! die Leute lieben es wie es ist.

Ich habe die "Alpenfestung" auch als Chauvi-Burg erlebt (z. B. die Lederhose "ehrenhalber").

Jep. Bin auch immer stinksauer, wenn ich die klaren, schönen Seen von den umliegenden Bergen bestaunen muss.
Einzig die Baustellen direkt an den Seen sind ein Lichtblick, aber auch die verschwinden, Gott sei dank, in Kürze wieder.

Wenn man sich die Menschen wegdenkt !

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