Google spendiert Raspberry Pis für britische SchülerInnen

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    foto: raspberry pi

Auch Lehrkräfte sollen finanziert werden - Frühe Auseinandersetzung mit Entwicklung essentiell für spätere Karriere

In den frühen Jahren der PC-Geschichte war Großbritannien ein besonders guter Boden für talentierte Softwareentwickler. Durch billige Hardware wie den ZX Spectrum oder den BBC Micro kamen viele bereits in ihre Jugend mit der Computerentwicklung in Berührung und konnten so die Grundlagen für einen späteren Karriereverlauf legen.

Kritik

Mittlerweile hat sich diese Situation aber grundlegend geändert: Wie Google-Vorsitzender Eric Schmidt unlängst in einem Vortrag beklagte, laufe Großbritannien Gefahr eine ganze "Generation an Wissenschaftern und Entwicklern" zu verlieren. Doch statt dies einfach nur zu attestieren, will der Softwarehersteller etwas dagegen unternehmen, dies berichtet jetzt die BBC.

Ausbildung

In Zusammenarbeit mit dem Lernprojekt "Teach First" will Google Lehrkräfte gezielt für die Entwicklung mit den Bilig-Computersystemen Raspberry Pi und Arduino ausbilden. Diese sollen ihr Wissen dann an 20.000 SchülerInnen weitergeben, vor allem aus sozial benachteiligten Schichten. Google stellt darüber hinaus die Finanzen für den Erwerb der betreffenden Hardware.

Wichtig

Mit dem Verweis auf interne Zahlen betont Google, wie wichtig es sei, Kinder schon möglichst früh mit Computern in Berührung zu bringen. So hätten nur 2 Prozent der Google-Angestellten erst nach der High-School erste Erfahrungen mit Computersystemen gesammelt. (red, derStandard.at, 25.03.12)

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