Google spendiert Raspberry Pis für britische SchülerInnen

25. Mai 2012, 13:54
  • Artikelbild
    foto: raspberry pi

Auch Lehrkräfte sollen finanziert werden - Frühe Auseinandersetzung mit Entwicklung essentiell für spätere Karriere

In den frühen Jahren der PC-Geschichte war Großbritannien ein besonders guter Boden für talentierte Softwareentwickler. Durch billige Hardware wie den ZX Spectrum oder den BBC Micro kamen viele bereits in ihre Jugend mit der Computerentwicklung in Berührung und konnten so die Grundlagen für einen späteren Karriereverlauf legen.

Kritik

Mittlerweile hat sich diese Situation aber grundlegend geändert: Wie Google-Vorsitzender Eric Schmidt unlängst in einem Vortrag beklagte, laufe Großbritannien Gefahr eine ganze "Generation an Wissenschaftern und Entwicklern" zu verlieren. Doch statt dies einfach nur zu attestieren, will der Softwarehersteller etwas dagegen unternehmen, dies berichtet jetzt die BBC.

Ausbildung

In Zusammenarbeit mit dem Lernprojekt "Teach First" will Google Lehrkräfte gezielt für die Entwicklung mit den Bilig-Computersystemen Raspberry Pi und Arduino ausbilden. Diese sollen ihr Wissen dann an 20.000 SchülerInnen weitergeben, vor allem aus sozial benachteiligten Schichten. Google stellt darüber hinaus die Finanzen für den Erwerb der betreffenden Hardware.

Wichtig

Mit dem Verweis auf interne Zahlen betont Google, wie wichtig es sei, Kinder schon möglichst früh mit Computern in Berührung zu bringen. So hätten nur 2 Prozent der Google-Angestellten erst nach der High-School erste Erfahrungen mit Computersystemen gesammelt. (red, derStandard.at, 25.03.12)

Share if you care
7 Postings
Der Weg ueber die Lehrer ist von vornherein

zum Scheitern verurteilt. Die Lehrerschaft ist eine extrem strukturkonservative Gruppe. Die wollen nix mehr lernen und stehen Innovationen von vornherein feindlich gegenueber. Sie treiben auch den Kindern systematisch die Neugierde aus.
Die damalige Innovationen kamen von einer Bastler- und Hackersubkultur. Man muss solche Subkulturen foerdern. Oder ein Format wie Englands New Top Hacker organisieren.

bitte hier auch, nur schade, dass rasspery PIs in Ö nicht verkauft werden drüfen

als einziges land weltweit by the way

http://www.raspberrypi.org/archives/... ment-15347

lange lebe die urheberrechtsabgabe!!!!!

farnell lieferts doch....

also ich finde ja die teilweisen ansätze mit lego robotern im unterricht etwas zu machen ganz gut.

mit der arduino-plattform lassen sich auch gleich mal sehbare erfolge erreichen.

von daher wäre es vielleicht mal etwas, 1-2 stunden in der woche mit sinnvoll technik zu verbringen. das ganze ein wenig spielerisch angehn und schon gibts ein paar kinder mehr die sich mehr für technik interessieren als nur für ihr smartphone.

in österreich gibt's auch nur ganz wenige die schon früh erfahrung mit computern sammeln

bitte hierher kommen :)

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.