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Indien geht drastische Wege, um seine gefährdeten Tiger zu schützen: Der indische Bundesstaat Maharashtra im Westen hat nun Wildhütern, die auf ihren Patrouillen in Naturreservaten mutmaßliche Wilderer verletzen oder töten, die Strafe erlassen. Damit soll den Wilderern der Kampf angesagt werden, die Tiger, Elefanten oder Nashörner töten.
Indien ist der wichtigste Lebensraum von Tigern: Etwa die Hälfte der rund 3.200 weltweit in Freiheit lebenden Großkatzen kommen in indischen Reservaten vor. Laut einer aktuellen Analyse des WWF erfüllen zwei Drittel aller weltweit untersuchten Tiger-Schutzgebiete nicht die notwendigen Mindeststandards, um den ausreichenden Schutz der seltenen Tiere zu gewährleisten.
Mehr Tiger in Indien
Das Ziel des internationalen Tiger-Gipfel im russischen St. Petersburg aus dem Jahr 2010 war es, die Bestandszahlen der wildlebenden Tiger bis zum Jahr 2022 auf 6.400 zu verdoppeln. Der Tigerschutz in Indien trägt schon erste Früchte: 1.706 wildlebende Tiere wurden bei der Erhebung 2010/2011 gezählt. Das sind 295 mehr als bei der Zählung vier Jahre zuvor.
Experten halten es für möglich, dass das einerseits an geänderten Messmethoden liegt, andererseits aber auch an der Artenschutzpolitik der indischen Regierung. (jus, derStandard.at, 25.5.2012)
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stellt sich auch hier die Frage nach dem Warum. Kann es sein, dass die Wilderer aus einer Notlage heraus agieren um sich selbst und ihre Familien zu ernähren..?
Ich bin kein Spezialist in Tierschutzfragen, aber der frei gegebene Abschuss von Wilderern führt zu weiteren Problemen. Aber in der Eskalation durch fehlgeschlagene Problemlösungen sind wir ja wahre Experten...
Natürlich hat Wilderei etwas mit Armut zu tun, keine Frage. Und die Lösung welche uns die indische Regierung hier präsentiert hat eher was mittelalterliches an sich. Eine Lösung ist es jedenfalls nicht, es führt höchstens zu vielen Toten auf beiden Seiten. Man müsste hier ja eher Zweigleisig fahren, einerseits muss endlich die Nachfrage zerstört werden und zweitens müssten wirtschaftliche Anreize geschaffen werden andere Arbeit der Wilderei vorzuziehen denn eines ist auch klar, wenn ich meine Familie nicht ernähren kann dann is ma so ein Artenschutzabkommen ziemlich wurscht und das ist auch absolut verständlich (ein typisches "first-world-problem" eben)
Die Kommentare einiger hier in diesem Forum lassen allerdings tief blicken ...
ein schritt in die richtige richtung.
meiner meinung nach muss man bei diesem thema über den eigenen tellerrand sehen und bewerten was ist für den planeten das beste.
sieht man es so, ist jeder einzelne tiger, jedes einzelne nashorn, jeder einzelne elefant etc. mehr wert als ein einzelnes menschenleben, noch dazu eines das seinen unterhalt damit verdient mit aller kraft an der ausrottung einer spezies zu arbeiten.
ein brickner thread ist nichts gegen diesen thread was: menschenverachtende, kurzsichtige, neurotisch, egoistische, gewaltbereite, polemische, eurozentristische und sinnbefreite postings betrifft.
viele "tierfreunde" hier machen den extrem rechten postern ernsthaft konkurrenz :-( ein haufen
bereit zur lynchjustiz.
Wenn dieses Postings hier repräsentativ für das österreichsiche Volk ist, dann ist es für ein Mehr an direkter Demokratie VÖLLIG ungeeignet.
war die Natur ziemlich lange (siehe Steinzeit) - und jetzt muss sie sich halt anpassen, wenn sie weiter mit uns leben will.
Wir haben den Auftrag von oben, uns die Erde untertan zu machen.
Jetzt kurz vor dem End-Sieg dürfen wir nicht aus Sentimentalität schlapp machen.
Hier geht es um mehr als "nur" um Tierschutz - nämlich um Artenschutz.
Diese in etwa 1500 Tiger in ganz Indien sind JETZT bereits bedenklich wenig - das ist nun schon (so nehme ich an) kein stabiler Bestand mehr der Seuchen oder einige "schlechte Jahre" hintereinander problemlos übersteht.
Da muss unbedingt alles (ethisch zulässige) unternommen werden - sonst ist der Tiger in Indien bald Geschichte.
Eventuell eine Gesetzesverschärfung bei der Anhaltung von mutmaßlichen Wilderern -
und eine Ergänzung der Wildhüterei durch Exekutivbeamte.
bezüglich des artenschutzes habe ich kein endgültiges urteil getroffen. die tiger würden ja wegen uns aussterben und sterben wegen uns aber grad nicht aus...ich fürcht eben es ist wie immer: einfache lösungen werden nicht zu finden sein. aber ich persönlich finde es unter jeder kritik aus dem "norden der welt", gemütlich am feiertag, mitm kaffeehäferl vorm laptop irgendwelchen menschen in anderen regionen der welt den tod zu wünschen bzw. da herum zu urteilen. auch wir - als europäer - tragen verantwortung für artensterben. net nur die wilderer. es ist nicht so einfach für mich.
schaut euch das zum Thema "WWF" an:
http://www.youtube.com/watch?v=ME5XQ9BqXFE
wäre auch toll wenn ihr das verbreitet...
einige sollten sich hier aber ganz schnell psychologische hilfe suchen! wer denkt dass menschen abknallen gerechtfertigt ist, nur weil es wesentlich mehr menschen als tiger gibt, ist gefährlich. ich würde auch dem standard anraten dem einhalt zu gebieten. hier wimmelts scheinbar von potentiellen gewalttätern!
auch wenn sie sich hier genseitig mit grünen stricherln versehen und beweihräuchern, muss ihnen mal jemand klarmachen dass bei ihnen etwas nicht stimmt. sorry.
und wissen wie man dort gegen Wilderer, die vor nicht allzu langer Zeit den Tigerbestand eines ganzen Nationalparks komplett ausgerottet haben vorgeht.
Massnahmen wie bei uns in Europa funktionieren in Indien nicht.
Mit ideologischer Sichtweise die den Menschen als unantastbar betrachtet wird unberücksicht gelassen, dass eine zerstörte Umwelt und Natur über die Zeit Millionen und Miliarden Menschen das Leben kostet.
Die Poster diesbezüglich als potentielle Gewalttäter zu beschuldigen sagt schon viel über Sie aus.
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