Sprachliche Frühförderung: 15a-Vertrag von Ländern unterzeichnet

25. Mai 2012, 12:01
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Länder bekommen 2012 bis 2014 jährlich fünf Millionen Euro, wenn sie entsprechend kofinanzieren

Wien - Alle Bundesländer haben mittlerweile die 15a-Vereinbarung mit dem Bund für die sprachliche Frühförderung in Kindergärten unterschrieben. In Vorarlberg und Kärnten ist sie schon in Kraft, in Niederösterreich und der Steiermark ab 1. Juni, hieß es am Freitag auf Anfrage der APA aus dem Integrationsstaatssekretariat. In den restlichen Ländern fehlen noch Landtags- bzw. Landesregierungsbeschlüsse, Zeit haben sie bis September.

Man sei dem Ziel "früher investieren statt später reparieren" einen Schritt näher gekommen, hieß es im Büro von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) mit dem Hinweis darauf, dass es 75.000 Jugendliche ohne Ausbildung und Job gebe, wo man Unsummen ins Reparieren stecken müsse, weil früher nicht genug investiert worden sei.

Die Länder erhalten von heuer bis 2014 jährlich fünf Mio. Euro vom Bund, wenn sie die Mittel entsprechend kofinanzieren. Mit dem Geld sollen Fördermaßnahmen für drei- bis sechsjährige Kinder mit Sprachproblemen finanziert werden. Der von 2008 bis 2010 erstmals ausgezahlte Bundeszuschuss war im Vorjahr ausgelaufen, wird nun aber weitergeführt. (APA, 25.5.2012)

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