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In den nordspanischen Provinzen Asturien und Leon haben Bergarbeiter am Donnerstag zwei Hauptverkehrsstraßen blockiert. Die Streikenden legten abmontierte Leitplanken und Autoreifen auf die Fahrbahn und zündeten die Barrikaden an.
Die "Mineros" protestieren gegen die von der konservativen Regierung geplante Kürzung der Förderungen für die spanischen Kohleregionen um 64 Prozent. Bisher erhielten die Regionalregierungen als Abgeltung für die niedrigen Kohlepreise und Zechenschließungen Unterstützung von der Zentralregierung. So wurden Direktförderungen an Unternehmen ausbezahlt, Infrastrukturprojekte unterstützt und Stipendien vergeben. Außerdem übernahm der Staat die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen.
Von den Sparmaßnahmen sind 3.000 Arbeitnehmer in 24 Bergwerken betroffen. Der viertägige Streik soll am Freitag enden. (bed, derStandard.at, 25.5.2012)
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Schon mal dort gewesen?
Vielleicht fällt Ihnen dann ein Zacken aus Ihrem literarischen Zitations-Oeuvre.
Aber bei dem IQ-Durchschnitt der sonstigen Meldungen hier - da macht das wahrscheinlich auch nichts mehr.
Dümmliches Stammtisch-Niveau gemischt mit österreichischer Arroganz und Anmaßung und bei parallel mangelnder Sachkenntnis. Dazu noch 2-3 Witzchen.
Die Mehrheit hier dürfte doch von dem Landstrich und seiner Geschichte doch überhaupt keine Ahnung haben. Daher kann man sich das hier völlig sparen.
Mal was historisches zu den Bergarbeitern:
1934: Aus einem Streik der Bergarbeiter und ihrer UnterstützerInnen entwickelt sich ein lokaler Aufstand, die „revolución minera“ (Bergarbeiterrevolution). Bergwerke, Fabriken und Felder Asturiens werden unter Federführung der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT sowie der sozialistischen UGT enteignet. Das können sich Staat und Kapital nicht gefallen lassen, und so marschiert das Militär in den Städten und Dörfern ein. Bei dem Blutbad werden tausende ArbeiterInnen getötet und 30.000 inhaftiert, alle Gewerkschaftshäuser geschlossen. Militärkommandant war damals Franco, der dann zwei Jahre später zum Staatsstreich gegen die Republik ausholen sollte.
anders als die lahmarschigen indignados ist militanter arbeiterwiderstand eine sehr vernünftige antwort auf die zumutungen der neoliberalen spardiktate und der kapitalistischen frechheit ganz allgemein.
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