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Mit Android-Designchef Matias Duarte ist bei Google bereits ein ehemaliger WebOS-Entwickler in zentraler Position untergebracht, nun folgt gleich eine ganze Gruppe an weiteren Personen aus diesem Umfeld. Laut Informationen von "The Verge" soll das bei HP für Enyo - das aktuelle HTML5-Anwendungs-Framework von WebOS - zuständige Team zu großen Teilen zu Google wechseln.
Offene Fragen
Enyo war erstmals bei HPs Touchpad-Tablet zum Einsatz gekommen, und sollte zuletzt die Grundlage für Open WebOS bilden. Was dies für die Zukunft von Open WebOS bedeutet, ist unklar, HP betont in einer kurzen Stellungnahme aber, dass das eigene Projekt wie geplant weitergeführt werden soll, der vor wenigen Monaten kommunizierte Zeitplan insofern noch immer Gültigkeit besitze.
Ausrichtung
Offen ist zudem die Frage, warum sich Google ausgerechnet die Enyo-EntwicklerInnen schnappt. So wäre durchaus denkbar, dass Google unter Android eine zusätzliche HTML5-Plattform für die App-Entwicklung etablieren will, ebenso möglich wäre aber, dass die Neuzugänge ins Google Chrome-Team wandern. (red, derStandard.at, 25.05.12)
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faehige leute von der entwicklung von alternativ systemen durch beinahe monopolisten goliaths wie google abgeworben werde und somit moeglicherweise vielversprechende alternativen zu android/chrome/googleuebermacht auf diese weise bevor sie ueberhaupt fertiggestellt werden koennen gekillt werden.
dies hat aber bei google tradition, wieviele verschiedene inovative start ups und entwicklungen die aufgekauft haben um diese dann wie es sich vor allem in den letzten 2 jahren gezeigt hat diese einfach abzukillen.
ich wage zu behaupten, dass haette google viele dieser start ups nicht geschluckt, waeren wir um paar interessante u. nuetzliche programme usw. reicher
... will sich mir nicht so recht erschließen. Den Mehrwert gegenüber anderen Mobile-Frameworks wie jQuery Mobile kann man auch beim Durchlesen der Doku nicht erkennen. Zudem kann man Enyo-UIs nur via Javascript, nicht aber über Markup erzeugen. Scheinen wohl eher ein paar Spezln vom Duarte zu sein, die jetzt bei Google weich landen.
Gut gemacht Google, wieder einen Haufen fähige Entwickler im Mobile-Bereich bekommen.
WebOS fand ich sowohl als Entwickler als auch als User eine tolle Sache. Leider hat es die Massen nie erreicht, was auch an der komischen Verkaufspolitik gelegen hat (es war ja großteils nicht verfügbar) - und die Geräte waren meiner Ansicht nach hässlich :-).
Leider, aber dieser weg wurde ja schon unter Fiorina gesetzt als sich HP immer mehr richtung Tintenpisserfirma bewegt hat. Apotheker hat ihnen zumindest im Consumerbereich den Rest gegeben.
HP ist seit 12 Jahre eine Fallstudie in Managementversagen.
ich kapier nicht, warum sowohl hp als auch nokia ihre vielversprechenden mobilen OS so in den sand gesetzt haben. hab webos und meego, aber auch ios, wp7.5 sowie android in verwendung und nur die menge der apps hebt letztere systeme ab, nicht die bedienung und innovativität.
Ich spekuliere mal:
weil es nicht so einfach ist, wie wir es uns gerne wünschen würden?!
Betriebssystem ist nichts anderes, als eine mehr oder weniger gute Grundlage. Ausgereifte, fehlerfrei funktionierende APIs, Bibliotheken und eine gute Entwicklungsumgebung sind auch nur eine Grundlage.
Insbesondere bei WebOS hat es diese eben diese "Aufsätze" gar nicht gegeben.
Auf WebOS wurden beeindruckende Loblieder gesungen. Dabei gab es zum Zeitpunkt, als PalmPre schon auf dem Markt war keine richtige Entwicklungsumgebung. Viele Sachen wurden erst viel später nachgereicht: folgerichtig war das App-Angebot eher bescheiden.
Es stellte sich auch heraus, dass WebOS eher ein bunter Lego-Kasten war, als durchdachtes System.
Ergebnis wie erwartet...
was mich in Anbetracht des Ganzen freut ist, dass das halbe webOS Team mittlerweile bei Google ist. Sind super Leute und micht freuts, dass sie weiter an mobilen Systemen arbeiten werden.
Palm hätte sich einen anderen Weg suchen müssen. Hatte lange Hoffnung für webOS und sogar anfänglich für Open webOS, v.a. mit Meg. Jetzt hauts 27k Leut raus. Naja ist halt der einfachste Weg. Schade!
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