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Wer ist schneller und billiger? Eines der Wettrennen, die derzeit am Markt für Unterhaltungselektronik ausgetragen werden, ist jenes der beiden südkoreanischen Hersteller Samsung und LG um die nächste TV-Geräte-Generation. Beide haben ihre Version der neuen Oled-Technologie marktreif gemacht, einer zukunftsträchtigen Alternative zu Plasma- und LCD-Bildschirmen. Beide wollen noch heuer mit 55-Zoll-Geräten (etwa 140 cm) auf Basis der neuen Technik auf den Markt kommen.
Highend-Schirme
Angesichts des Wettrennens um die Zukunft der neuen Highend-Schirme war es wohl naheliegend, dass sich Formel-1-Sponsor LG für seine Präsentation der neuen Premiumgeräte Monte Carlo zur Zeit Grand-Prix-Trainings aussuchte. Wie die Positionierung als Oled-Pionier, ist der Ort Teil einer zunehmenden Positionierung im gehobenen Segment.
Das australische Model Gemma Sanderson, das mit Formel-1-Größen Sebastian Vettel und David Coulthard und Regisseur Jean-Jacques Annaud die Bühne aufputzte, musste hier im Verweis auf eines der Schlüssel-Verkaufsargumente von LG hinnehmen, dass sie "lange nicht so dünn" sei wie der neue Fernseher. Denn dünn zu sein, wird nach dem Abspecken der Notebooks zu Ultrabooks auch für TV-Geräte ein großes Argument. LG brüstet sich, den vorerst schlankesten der 55-Zoll-Schirme anbieten zu können: Nur vier Millimeter dick und 7,5 Kilo schwer, soll das Gerät wie ein großes Bild die Wohnzimmerwand zieren.
Schlankheit der TV-Geräte
Hinter der Oled-Technologie, der die neue Schlankheit der TV-Geräte zu verdanken ist, stehen organische Leuchtdioden, die selbstleuchtend in einem RGB-System organisiert sind. Sie bieten auch weit höhere Kontrast- und Geschwindigkeitswerte als bisherige Darstellungssysteme. Durch hundertfach schnellere Reaktionszeiten können schnellere Bewegungsabläufe ohne Unschärfen dargestellt werden. Dazu kommen weite Blickwinkel und - da keine Hintergrundbeleuchtung nötig ist - ein geringerer Stromverbrauch. Die Technik von LG baut darauf auf, dass den roten, grünen und blauen Pixeln des RGB-Systems noch ein weißes hinzugefügt wird, das Farbtreue und Ausleuchtung verbessern soll.
Nach der 3-D-Technologie, der es noch an Inhalten mangelt, und dem Zusammenschmelzen von Fernsehen und Computer in Form von Apps am TV-Gerät, die noch unter mangelnder Akzeptanz leiden, mausert sich Oled zum dritten Standbein, das der Innovationsdruck am TV-Markt in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Die Achillesferse der sonst vielversprechenden und vielfältig einsetzbaren Technik scheint noch der Preis zu sein. Die kolportierten Preise der neuen Geräte von LG und Samsung liegen zwischen 6500 und 8000 Euro.(Alois Pumhösel aus Monaco, 25.05. 2012)
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Mein aktueller, fast 2 Jahre alter 46" LED-TV liefert ein tolles Bild ab und verbraucht wenig Strom. Einen Grund für einen Neukauf sehe ich nicht - die OLED-Geräte klingen sehr verlockend - die Preise sind allerdings einfach nur Wahnsinn bzw. für reiche Leute/Fans. Einfach mal abwarten, bis die Preise fallen und nicht auf die Werbung reinfallen, wonach man jetzt schon wieder 3D-Fernseher braucht ...
Ja. Wenn ich ihn nicht an der Wand hängen habe, sondern er auf einem Tisch steht, wo nach hinten nur ein klein wenig Platz ist, ist es sch...egal, ob das Ding 1, 5 oder auch 10 cm dick ist.
Und "schön" finde ich es auch nicht, wenn die Geräte dünner sind. Beim Ton muss man noch dazu Abstriche machen, je dünner der Fernseher ist.
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