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vergrößern 550x373Visual Studio 11: Die Entwicklung von 2klassischen" Desktop-Anwendungen ist der kostenpflichtigen Ausgabe der Software vorbehalten.
Mit Windows 8 will Microsoft nach eigenen Angaben dem in die Jahre gekommenen Betriebssystem einen "Neustart" verpassen. Dabei stellt man vor allem die neue Metro-Oberfläche in den Vordergrund, bemüht sich aber gleichzeitig zu betonen, dass auch der klassische Desktop uneingeschränkt nutzbar bleiben soll. Das scheint aber nicht für alle Bereiche zu gelten, wie ein aktueller Bericht von Arstechnica offenlegt.
Einschränkung
So wird es für die Entwicklung von Windows-8-Anwendungen eine entscheidende Einschränkung geben: Die kostenlose Ausgabe von Visual Studio 11 lässt sich nämlich ausschließlich zur Erstellung von Metro-Anwendungen und Webseiten nutzen. Wer hingegen "klassische" Desktop-Programme mit Visual Studio 11 entwickeln will, muss schon die 400-500 US-Dollar für die Vollversion der Software berappen.
Doch das ist nicht die einzige mit Windows 8 kommende Einschränkung für EntwicklerInnen, im Gegensatz zu früheren Ausgaben des Betriebssystems liefert das Windows SDK nämlich keinen Compiler mehr mit. In Summe seien dies gerade für Hobby-EntwicklerInnen massive Einschränkungen, so Arstechnica. Dazu sei ja auch die Metro-Entwicklung nicht vollständig kostenlos, können entsprechende Apps doch nur über den Windows Store installiert werden (für dessen Nutzung Microsoft den EntwicklerInnen jährlich 35 Euro veranschlagt, Anm.).
Alternative
Fürs erste bleibt natürlich die Möglichkeit eine ältere Ausgabe von Visual Studio Express zu verwenden. Dies ist natürlich keine wirklich langfristige Lösung, schließlich bietet die neue Version zahlreiche Verbesserungen, auf die EntwicklerInnen wohl kaum dauerhaft verzichten wollen. (red, derStandard.at, 25.03.12)
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dass Microsoft Software pusht, die für die künftige Strategie nützlich ist. Und die heißt nun mal Metro. Ob diese Strategie aufgeht, wird uns die Zukunft zeigen.
Mal Hand aufs Herz: Wer professionelle Software entwickeln möchte, wird mit der Express Edition von Visual Studio sowieso nicht glücklich. Ohne vernünftiges Application Lifecycle Management und Tools wie ReSharper macht Visual Studio keinen Spaß.
man kann damit auch das original .Net Framework verwenden.
http://monodevelop.com/
dann ist das wohl eine große Chance für #develop.
http://www.icsharpcode.net/OpenSourc... fault.aspx
... wenn sie mit C# entwickeln wollen.
Was ist, wenn sie mit C++ (und zB. Qt) entwicklen, weil das Programm für mehrere Platformen compilierbar sein soll und Bestand-Code da ist und man nicht auf Mono portieren will?
Ich halte das für eine sehr große Dummheit seitens MS.
Qt Creator enthält keinen eigenen Compiler, sondern nutzt fremde Programme, etwa die gcc-Compilersammlung, zum Erzeugen des ausführbaren Codes.
http://de.wikipedia.org/wiki/Qt_Creator
Wer damit professionell entwickelt, hat üblicherweise ohnehin eine Vollversion, wenn nicht gleich eine MSDN Subscription (incl. aller Windows-Versionen, SQL-Server, Office-Versionen etc... ).
Interessanter und für die Zukunft uU problematischer:
"im Gegensatz zu früheren Ausgaben des Betriebssystems liefert das Windows SDK nämlich keinen Compiler mehr mit"
Das halte ich für problematischer für div. Multi-Platform OpenSource-Softwareprojekte!
erstmal abwarten. Die Visual Studio 11 Ultimate Beta ist noch ein Jahr lang verwendbar - inklusive einer Production Code License - dh. man darf damit explizit auch kommerzielle Applikationen entwicklen. Des weiteren kommt man als Student über das DreamSpark Program ganz legal und kostenlos zu allen Visual Studio Professsional Editions - und das recht unkompliziert. Persönlich glaub ich dass MS früher oder später auch wieder Commandline und Desktop Apps in der Express Ed. supporten wird... Alles eine Frage der Community und ich denke dass sich vor allem die eigene Channel9 Community maßlos darüber aufregen wird und Druck macht...
Was die Leute hier herumjammern ist mir unverständlich. Nehm mal an das 90% der Poster hier eh noch nie ernsthaft für Windows entwickelt hat.
Mit Visual Studio Express 2010 kann man ausserdem noch immer Desktop/Commandline-Applikationen für Windows schreiben bzw. es gibt ja auch opensource produkte wie Sharpdevelop (http://www.icsharpcode.net/OpenSource/SD/).
Und noch ist Visual Studio 11 (Express) gar nicht released, also da kann sich noch einiges ändern bzw. nachgereicht werden.
Microsoft sollte nicht vergessen, wodurch die urspruenglich ihre Plattform promotet haben.
Klar kostet denen die Entwicklung von Visual Studio usw Geld, nur nehmen die um ein Vielfach mehr ein durch die Leute die dann Windows kaufen, wenn die meisten Anwendungen halt nur fuer Windows geschrieben werden..
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