Timoschenko-Mandatare zetteln Schlägerei in Kiews Parlament an

Ansichtssache

Kiew - Prügelei im Parlament: Mit ihren Fäusten haben ukrainische Abgeordnete eine Diskussion über die Stärkung von Minderheitensprachen fortgesetzt. Mitglieder der Oppositionspartei der inhaftierten Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko griffen einen Redner an, der sie ihrer Meinung nach beleidigt hatte. Bei dem folgenden Handgemenge wurde ein Parlamentarier verletzt und kam in ein Krankenhaus, wie Medien am Donnerstagabend aus der Ex-Sowjetrepublik berichteten. Parlamentspräsident Wladimir Litwin brach die Debatte daraufhin ab.

Gegner des neuen Gesetzes befürchten die schleichende Abschaffung des Ukrainischen als Amtssprache. Vor dem Parlamentsgebäude protestierten etwa 1.000 Menschen gegen die Pläne. Schon in der Vergangenheit hatten sich Parlamentarier der Werchowna Rada bei Unstimmigkeiten im Sitzungssaal Schlägereien geliefert. (APA, 24.5.2012)

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Janukowitsch kann froh sein, dasd die Immunität besitzen.

Dadurch erspart er sich deren Verhaftung und überflüssiges Geheule aus dem Westen.
Die würden schon ein Grund finden, warum Ahndungen wegen Körperverletzungen gegen diie Menschenrechte verstößt.

unsere Prügeln sich halt im Puff.
is das besser? :)

http://www.news.at/articles/... el-affaere

und hinter diese schläger und betrüger stellt sich die eu...

lebendige demokratie

das ist fortgeschrittene demokratie! die leute kämpfen um ihr recht.

Dahinter steht natürlich überhaupt kein Fahrplan zum Regierungsanpatzen vor der Fußball-EM

ich finde es falsch, daß diese debilen Fettsäche Immunität besitzen

und hat frau merkel den verwundeten schon eine behandklung un deutschland in aussicht gestellt?

zum glück kann er schnell laufen

wollte der klitschko nicht dort ins parlament einziehen?
da hätte die sache bestimmt anders ausgesehen...

und - wo ist das video?

geil

wie bei asterix und obelix

Gäbe es das in jeder Nationalratssitzung bei uns, ich würde dafür gerne da zusehen. Dafür zahle ich sogar gerne die GIS!

Bleibt immerhin weniger Zeit übrig, um die Wähler vom Rednerpult aus zu verhöhnen.

bei uns haben sie früher so laut mit den pulten geklappert, dass man die reden nicht verstanden hat.

Lesenswert - 1897 Wien Parlament

Rudolf Pikal:
Mark Twain
Turbulente Tage in Österreich
ISBN: 978-3-99300-803-1

Bei Bild 5,.. da hätt er mal ordentlich einen abdrücken sollen....hätt ihm vielleicht mehr gebracht!

Das sind Politiker, die stehen und fallen mit ihren Überzeugungen, sprichwörtlich. Da gibt es wahrscheinlich auch noch die Bluatwiesn (ich sympathisiere nicht mit dieser Methode).

Nicht wie bei uns im Nationalrat, wo Politiker von Umfragewerten hinweggefegt werden oder dritte Nationalratspräsidenten ältere Damen um eine Million Euro erleichtern.

Tetschn im Kärntner Landtag?

achja, dafür steht also die timoschenko fraktion? minderheitenrechte mit tritten und schlägen begegnen? redefreiheit mit tritten und schlägen begegnen? das soll die demokratiehoffnung für die ukraine sein? das haben uns die westmedien schonmal propagiert, und was kam? die alte war korrupt und hat den "oligarchismus" gefördert... die menschen haben sie ausm parlament gejagt, protestiert und schließlich abgewählt. wieso fängt das spiel jetzt von vorne an?

In diesem Fall geht es um Russisch als Minderheitensprache. Um eine einheitliche, von Russland unabhängige, Nation zu schaffen muss das Ukrainische gestärkt werden. Viele Ukrainer (einschließlich Präsident Janukowitch) sind des Ukrainischen nur bedingt mächtig.

Eigentlich geht es neben Russisch auch um andere Minderheitensprachen: Rumänisch, Tatarisch und Ungarisch. Das Gesetz würde es erlauben in einzelnen Regionen den jeweiligen Sprachen einen besonderen Status zu verleihen.

Das Problem ist, dass einige Gebiete, die die Gesamtheit der Territorien der heutigen Ukraine bilden, durch das Russische Reich und durch die UdSSR hinzugefügt wurden. In solchen Regionen war Ukrainisch nie die Muttersprache und die Bevölkerung sieht sich ethnisch nicht als Ukrainer an. Dort stößt die Einschränkung bzw. das Verbot der Sprache auf große Unzufriedenheit. Das ganze führt schließlich eher zur Zersplitterung als zur Vereinigung der Nation und treibt die russischsprachige Bevölkerung zur größeren Bindung an Russland. Was kontraproduktiv beim streben nach mehr Unabhängigkeit ist.

Vielen Ukrainern ihre Sprache und kulturelle Zugehörigkeit zu verbieten hilft kein bisschen beim schaffen einer einheitlicher und unabhängiger Nation.

nationalistische propaganda die zu diskriminierung führt. der unterschied zwischen bayrisch und hochdeutsch ist größer, als der unterschied zwischen russisch und ukrainisch... so what, ist praktisch ein und die selbe sprache, praktisch ein dialekt, was soll da die nationalistische propaganda?

Diskriminieren tun die Russen....

das beginnt schon mit der Bezeichnung "Kleinrussisch" ...und das es imperialistische Agenden in der UA von Seiten RU´s gibt, das leugnet nicht mal mehr der Kreml selbst....ausserdem ist ukrainisch mitnichten ein russischer Dialekt und abgesehen vom Alphabet, welches aber auch mindestens 2 nicht im Russischen vorkommende Buchsaben hat - ist es dem polnischen MINDESTENS genauso nahe wie dem russischen, oder z.b. dem Slovakischen...der Unterschied ist, weder Slowaken noch Polen sind eine Bedrohung...

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