USA kürzen Pakistan-Hilfe wegen Urteils gegen Osama-Arzt

24. Mai 2012, 21:40
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Eine Million Dollar für jedes Jahr Haft – Shakil Afridi verriet Aufenthaltsort des Al Kaida-Gründers

Washington - Der Bewilligungsausschuss des US-Senats hat die Finanzhilfe für Pakistan um 33 Millionen Dollar (26,3 Millionen Euro) gekürzt. Das ist eine Million Dollar für jedes Jahr Haft, zu der ein pakistanischer Arzt verurteilt wurde, weil er den USA beim Aufspüren von Osama bin Laden half.

Ein pakistanisches Gericht hatte das am Mittwoch als Hochverrat gewertet. Am Donnerstag stimmten alle 30 Mitglieder des Bewilligungsausschusses für die Kürzung der Finanzhilfe.

Die USA fordern die Freilassung des Arztes Shakil Afridi, der ein falsches Impfprogramm für den US-Geheimdienst CIA leitete. Er versorgte die US-Ermittler mit DNA-Proben, die Bin Ladens Anwesenheit in der pakistanischen Stadt Abbottabad bestätigten. Bin Laden wurde dort im Mai 2011 von einem US-Sondereinsatzkommando getötet. (APA, 24.5.2012)

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    Dr. Shakil Afrid auf einem undatierten Archivbild

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